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24. Oktober 2023 um 18:11

Tennistraining: Beinmuskulatur trainieren

Die Übung dieses Mal enthält, wie der Titel andeutet, ein Paradoxon. Sie trainiert vor allem die Beine und teils den Körperkern. Gerade die Beinmuskulatur ist ein echter Kraftgenerator, da es sich hier um eine der größten Muskelgruppen des Körpers handelt. Im Tennis trägt sie jede Bewegung und stellt einen wichtigen Anteil an der Kraft für die Schlagbewegung wie die kurzen Antritte zur Verfügung.

Das statische Halten der Beine in der folgenden Übung sorgt dadurch paradoxerweise für dynamischere Bewegungen. Zugleich hilft das statische Halten aber auch wichtige Stützmuskulatur aufzubauen. In diesem Fall besonders, um Knieverletzungen vorzubeugen.

Die Übung:

Man begibt sich mit den Gesäß nach unten, bis die Oberschenkel parallel zum Boden sind. Dabei den Rücken und den gesamten Oberkörper aufrecht und gerade halten. Weiter regelmäßig atmen und diese Position halten.

Intensität:

3 Durchgänge mit mindesten 30 Sekunden.

Redaktion: Goetz&Media / Sport

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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22. Juni 2013 um 14:46

Krafttraining im Tennis

Wie bereits erwähnt ist die richtige Stellung zum Ball ein wesentlicher Faktor um einen optimalen Bewegungsablauf zu ermöglichen. Ein druckvoller und zugleich gefühlvoller Schlag ist ohne dies nicht möglich. Bei jedem Schlag im Tennis sind die Beine das erste Glied in der Kraftübertragungskette vom Unter- zum Oberkörper.

Unmittelbar während des Tennisschlags stemmen sich die Beine in den Boden und der Boden gibt diesen Kontaktdruck zurück. Die Kraft wird von einem Körperteil in das nächste übertragen bis sie schließlich beim Tennisschläger angekommen ist.

Konkret handelt es sich um die Beine, die Hüften, den Oberkörper, die Arme und die mit dem Schläger in Berührung stehenden Schläger. Um diesen Bewegungsablauf möglichst effizient zu gestalten muss ein Techniktraining einhergehen mit einem Krafttraining.

Kraft und Beweglichkeit miteinander vereinen

Dadurch wird der Körper optimal auf die zeitliche Koordination der Bewegungsabläufe vorbereitet und lernt die Komponenten Kraft und Beweglichkeit miteinander zu vereinen. Ein Training der Beine ist wichtig für das Training der Bewegungsabläufe auf dem Platz, vor allem für die richtige Stellung des Körpers zum Ball vor jedem Schlag.

Um muskulären Disbalancen entgegen zu wirken sollten die Muskeln beider Beine gleich gut ausgebildet werden. Es sollten sich ca. 60-80% des Beintrainings auf seitliche Bewegungen konzentrieren. Ein Training des Rumpfes ist deshalb essentiell, da jeder Schlag während der kinematischen Kette, die aus Unterkörper, Rumpf und Oberkörper besteht, unmittelbar mit einer Rotation des Oberkörpers verbunden ist.

Krafttrainining zur Vermeidung muskulären Disbalancen

Trainingsübungen sollten umfassend sein, d.h. dass Vorder- und Rückseite der Körpers in gleichem Ausmaß trainiert werden und dass sowohl auf Flexions- als auch Extensionsbewegungen eingegangen werden sollte. Bei jedem Spieler, egal ob Rechtshänder oder Linkshänder ist die schlagausführende Seite die dominante, welche automatisch mehr trainiert wird.

Um Verletzungen vorzubeugen sollte ein zusätzliches Krafttraining muskulären Disbalancen entgegen wirken. Auf den folgenden Seiten werden nun einige Schlagarten im Tennis erklärt und es wird darauf eingegangen, welche Muskelgruppen während der Schläge aktiv sind. Zusätzlich werden Trainingsübungen entsprechend der aktiven Muskelgruppen erläutert.