12. März 2014 um 11:27
Im täglichen Training sind unterschiedliche Koordinationsübungen sehr wichtig, um die Agilität der Sportler auszubauen und zu steigern. Dabei werden die Trainingseinheiten so ausgelegt, dass bestimmte Bewegungsabläufe koordiniert werden und ein Zusammenspiel der Muskulatur und des zentralen Nervensystems erlernt wird.
ine Verbindung aus Koordination und Sprungkraft lässt sich perfekt mit dem „Agility-Koordinationskreuz“ trainieren. Das Trainingsmittel besteht aus 4 Sprossen, die eine Länge von 42 cm haben. Der Durchmesser beträgt 3 cm. Die einzelnen Sprossen sind in Rot, Gelb, Grün und Blau gehalten und werden aus robustem Kunststoff hergestellt. Mittels eines Adapters lassen sie sich zu einem Kreuz zusammenstecken. Durch die leuchtenden Farben kann das Agility-Koordinationskreuz sowohl auf Rasenplätzen, Ascheplätzen, wie auch auf Hallenböden zum Einsatz kommen, da es immer erkennbar ist. Für den Transport und die Lagerung befindet sich im Lieferumfang eine Tasche, wo die einzelnen Elemente perfekt verstaut werden können.
Training für koordinative Bewegungsabläufe
Ganz gleich, welche Sportart ausgeübt wird, Agilität steht immer dabei im Vordergrund, damit schnelle Reaktionen auf bestimmte Situationen durchgeführt werden können. Doch vor dem eigentlichen Training sollten sich die Spieler aufwärmen und auf die anstehende Trainingseinheit vorbereiten. Dazu eignen sich Laufübungen mit kurzen Sprints und Dehnübungen.
Das Agility-Koordinationskreuz wird auf dem Spielfeld ausgelegt. Der Spieler positioniert sich vor dem Kreuz, um die Übung durchführen zu können.
1. Aus der stehenden Position heraus springt der Spieler mit beiden Füßen in das rechte untere Feld des Kreuzes.
2. Von dort überquert er im Sprung den Mittelpunkt, um mit beiden Füßen im linken, oberen Feld zu landen.
3. Darauf folgend springt der Sportler mit beiden Füßen wieder in das Ausgangsfeld zurück.
Eine weitere Übung zielt auf die Koordination der Füße und Beine ab.
1. Der Sportler startet aus der gleichen Ausgangsstellung und spreizt dabei die Beine, sodass er mit den Füßen in zwei Feldern des Kreuzes landet.
2. Im nächsten Sprung wird in die nicht genutzten Felder gesprungen, wobei sich der Oberkörper der neuen Sprungsituation anpasst.
Abwandlungsreiche Trainingseinheiten
Das Agility-Koordinationskreuz bietet Abwechslung im Agilitätstraining. Die unterschiedlichen Übungen können, je nach Fitnessstand des Sportlers gesteigert werden. Gerade bei Sportarten, wo Fußarbeit und Techniken wichtig sind, gehört das Koordinationskreuz zum festen Bestandteil von verschiedenen Trainingseinheiten.
6. Januar 2014 um 08:07
Das Robe Skipping oder Seilspringen feiert im Sport sein Comeback. Was für Boxer immer ein Thema war, wird wieder als Trainingseinheit für die Koordination mit aufgenommen, da der Körper ganzheitlich trainiert wird. Sehr viele Muskelgruppen werden gleichzeitig angesprochen. Dabei werden die Kondition, die Beweglichkeit und die Koordination geschult. Beim Robe Skipping wird das Rhythmusgefühl gesteigert, sodass Bewegungsabläufe fließend durchgeführt werden können.
Der Fokus liegt dabei auf der Synchronisierung der Bewegungsabläufe, die mit den Händen beziehungsweise den Armen und Beinen durchgeführt werden. Der Gleichgewichtssinn wird geschult. Die Füße haben nur kurze Kontaktzeiten mit dem Boden. Das Springen erfolgt rhythmisch nach der Schlagzahl des Springseils. Dabei ist der Sportler dazu gezwungen, seinen Körper immer im Gelichgewicht zu halten und abweichende Bewegungsabläufe direkt zu korrigieren.
Trainingseinheit mit dem Springseil
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten das Training durchzuführen. Zum einen kann der Sportler mit beiden Füßen gleichzeitig in die Luft springen, um dem Springseil Durchlass zu gewähren. Aber auch kleine Ausfallschritte sind möglich und erschweren die Synchronisation der Bewegungsabläufe.
Wichtig ist, dass beim Seilspringen festes Schuhwerk getragen wird, um dem Fuß den richtigen Halt zu geben. Dabei wird durch den Schuh auch die Stoßbelastung abgefangen und bei Seilkontakt die Verletzungsgefahr minimiert.
Das verwendete Springseil sollte auf die Körpergröße des Trainierenden abgestimmt sein. Das bedeutet, dass sich die Griffe sich in Höhe der Achselhöhlen befinden, wenn die Füße auf dem Seil stehen. Die Robe Skippingseile unterscheiden sich von normalen Springseilen, denn sie sind in den Griffen beweglich. Dadurch sind höhere Geschwindigkeiten und eine bessere Bewegungsdynamik möglich.
• In der Ausgangsposition befindet sich das Springseil hinter den Füßen des Trainierenden, die Griffe ruhen in den Händen, rechts und links neben dem Körper. Aus der Schwungbewegung heraus wird das Seil über den Kopf geführt. Bei Berührung des Bodens springt der Sportler über das Seil, indem er beide Füße vom Boden löst.
• Im Verlauf der Übung kann der Trainierende aber auch die Sprungtechnik ändern, indem er die Füße nacheinander vom Boden hebt. Dabei ist es wichtig, dass die Koordination mit dem Seilschwung und der Bewegung abgestimmt ist.
Zu Beginn des Trainings wird der Seilsprung mit mäßigem Tempo durchgeführt, um den Körper aufzuwärmen.
Das richtige Springseil
Spezielle Skipping Seile sind mit Kunststoff überzogen und haben Griffe, in denen sich das Seil bewegen kann. Dadurch sind schnelle Bewegungen und Sprünge mit dem Seil möglich.
29. Dezember 2013 um 08:03
Zu den Standardgeräten für das Koordinationstraining gehört die Laufleiter, mit der schnelle Bewegungsabläufe in Folge trainiert werden. Dabei ist wichtig, dass der Sportler gezielt auf die Beinarbeit achtet. Gerade im Fußball, Volleyball, Basketball und andren Sportarten ist die Beinarbeit grundlegende Voraussetzung, um schnell die Position zu ändern und gezielt Angriffe spielen zu können. Da die Abstände zwischen den einzelnen Sprossen recht gering sind, ist Konzentration, Gleichgewicht und Koordination eine wichtige Grundlage. Um das Gleichgewicht beim Übungsablauf zu halten, kommen auch die Arme zum Einsatz.
Für die Ausführung der nachfolgend beschriebenen Übung benötigt der Sportler eine Laufleiter und ein sportartspezifisches Trainingsmittel. (z.B. Volleyball – Ball)
Methodischer Ablauf des Trainings mit der Koordinationsleiter
Die Sportler positionieren sich vor der ausgelegten Laufleiter und warten auf die Kommandos des Trainers, der die Bewegungsart und das Tempo vorgibt. Es gibt unterschiedliche Übungen und Varianten, die mit der Laufleiter trainiert werden können. Dazu gehören: Anfersen, Fußball laufen, Kniehebellauf, Überkreuzen hinten und vorne, Schlusssprünge, Seitstellschritte und Wechselsprünge.
• Auf das Kommando des Trainers hin, bewegt sich der Sportler zwischen den Sprossen der Leiter.
• Dabei sind bestimmte Bewegungsabläufe zu absolvieren. Beispielsweise von Sprosse zu Sprosse springen oder mit seitlich gestellten Füßen von Lücke zu Lücke springen.
• Bei den Übungen kommt es darauf an, die Länge der Leiter in kürzester Zeit zu überwinden, schnell die Distanzen einzuschätzen und die Bewegungen zu koordinieren.
• Um die Übungen zu erschweren, können im Trainingsverlauf die Arme dazu genommen werden.
Bewegung mit zusätzlichen Hilfsmitteln
• Mit dem Volleyball wird die Wurftechnik und Koordination verfeinert. Dazu benötigt der Sportler einen Gegenspieler, der ihm den Ball, bei der Überwindung der Leiter, immer wieder zuspielt. Es ist darauf zu achten, dass hohe Bälle geworfen werden. Der Bewegungsablauf ist fließend und schnell zu absolvieren.
• Mit einem Fußball wird der Nachstellschritt trainiert. Dabei wird in schneller Schrittfolge die Leiter durchquert. Das Bein, welches die Leiter als Erstes überwunden hat, wird von einem Gegenspieler mit dem Fußball angespielt, sodass der Sportler den Ball kontrolliert zurückschießen kann.
Bei den Übungen mit der Trainingsleiter sind den Bewegungsabläufen keine Grenzen gesetzt und lassen sich zu unterschiedlichen Bewegungskombinationen ausbauen.
22. Dezember 2013 um 08:58
Um die Leistungsfähigkeit eines Sportlers zu erhöhen und Verletzungen vorzubeugen, ist Koordinationstraining sehr wichtig. Allerdings ist aber Voraussetzung, dass ein entsprechendes Muskelkorsett aufgebaut wird, um dem Körper die nötige Kraft zu geben.
Daraus ergibt sich mein Koordinationstraining in Kombination mit dem Aufbau der Kondition. Besonders geeignet für die Kombination ist das Training mit Hantelscheiben, Kurzhantel und Langhanteln. Wer die Übungen noch intensivieren möchte, kann beim Training zusätzlich ein Wackelbrett, ein Air-Pad oder Balancebrett nutzen.
Übungsablauf mit Hantelscheiben, Kurzhantel oder Hantelstange
In der Ausgangsstellung steht der Sportler mit leicht gespreizten, angewinkelten Beinen auf der Matte. Dabei ist der Blick geradeaus gerichtet. Das Gewicht befindet sich in den Händen und wird vor dem Körper gehalten. Wer möchte, kann die Übung barfuß absolvieren, um die Balance zusätzlich zu trainieren. Grundsätzlich unterstützt das Schuhwerk, welches zum Sport getragen wird, den Ausgleich von bestimmten Bewegungen.
• Der Sportler löst mit einem Fuß den Kontakt zum Boden. Das arbeitende Standbein ist leicht angewinkelt. Die Gewichte befinden sich rechts und links vor dem Körper.
• Im weiteren Übungsverlauf wird der Oberkörper nach vorne gebeugt, wobei der Blick geradeaus gerichtet bleibt. Somit bleibt die Wirbelsäule in der Verlängerung, was sich gezielt auf den gesamten Rücken auswirkt. Das Gesäß und Becken wird leicht nach hinten geschoben. Dabei ist es sehr wichtig, dass der untere Rückenbereich eine leichte Wölbung beibehält, während der Körper sich ausbalanciert. Das eine Bein wird vom Körper ab gestreckt.
• Aus dieser Position heraus wird das Gewicht bis zu den Kniescheiben hin abgesenkt und für einige Sekunden gehalten.
• Um wieder in die Ausgangsstellung zurückzugelangen, werden die Hände mit den Hantelscheiben wieder an den Körper herangezogen.
• Es ist darauf zu achten, dass jedes Bein in gleichem Maße trainiert wird.
Um den Gleichgewichtssinn noch weiter zu schulen, kann die Übung auch mit geschlossenen Augen durchgeführt werden. Dabei werden noch weitere Rezeptoren angesprochen, die für die Koordination sehr wichtig sind. Aber auch ein Wackelbrett oder Air-Pad unterstützt die weitere Ausbildung der Koordination und der Kondition, da der Körper keinen festen, sondern einem beweglichen Untergrund entgegenwirken muss. Für die Steigerung des Trainingsziels können auch höhere Gewichte zum Einsatz kommen.
15. Dezember 2013 um 08:53
Das Training mit einem kleinen Ball verbessert die Reaktionszeit und Beweglichkeit bei vielen unterschiedlichen Sportarten. Entweder wird ein kleiner runder Ball für das Training genommen oder es wird auf einen Reaction Ball zurückgegriffen. Die Besonderheit eines Reaction Balls liegt darin, dass er nicht rund ist, sondern vielmehr eine Reihe von Kugeln miteinander vereint.
Dadurch ist das Springverhalten ein ganz anderes, als bei einem runden Ball. Diese speziellen Bälle werden von Sportlern hauptsächlich zum prellen und auffangen genutzt. Durch die ungewöhnliche Form ist der Rücksprungweg nicht vorherzusehen, sondern muss in Millisekunden vom Auge wahrgenommen werden, um den Ball wieder auffangen zu können. Bei verschiedenen Sportarten kommt es auf die Geschicklichkeit, die schnelle Reaktionszeit und die Auge-Hand-Koordination an.
Trainingsablauf mit dem kleinen Ball bzw. mit dem Reaction Ball
Die Trainingseinheiten mit dem Reaction Ball können alleine, zu zweit oder in kleinen Gruppen durchgeführt werden.
Das Einzeltraining
• Der Sportler nimmt den Ball in die Hand und lässt ihn aus Hüfthöhe auf den Boden fallen. Dabei muss er genau beobachten, wie der Ball vom Boden zurückspringt, um ihn wieder auffangen zu können.
• Der Ball kann auch gegen eine Wand geworfen werden. Hierbei muss der Trainierende sich auf den Rücksprung des Balls konzentrieren und mit seitlichen Schritten auf die Flugbahn des Balls zugehen, um ihn aufzufangen.
• Bei den einzelnen Übungen kann auch mit einer Körperdrehung gearbeitet werden.
Das Gruppentraining
• Im Gruppentraining finden sich zwei Sportler zusammen und spielen sich gegenseitig den Ball zu. Dabei wird der Ball aus Hüfthöhe oder höher auf den Boden geworfen. Schnelligkeit und Reaktionsvermögen sind sehr wichtig, um den Ball wieder aufzufangen.
• Bei einer weiteren Partnerübung steht der eine Sportler mit dem Gesicht zur Wand, der andere, der den Ball wirft, dahinter. Der Werfer wirft den Ball gegen die Wand. Der andere Sportler, der den Abwurf nicht sieht, muss jetzt reagieren, um den Ball aufzufangen.
Das Training mit dem Ball oder dem Reaction Ball fördert vor allen Dingen auch die Konzentration. Denn grundlegend für eine schnelle Auffassungsgabe, Koordination und die daraus resultierende Bewegung sind ohne Konzentration und Schaftsinn nicht möglich.
6. November 2013 um 09:27
Gerade beim Langhanteltraining ist die Koordination grundsätzlich Voraussetzung, um die Bewegungsabläufe fließend koordinieren zu können. Durch die schnellen Wiederholungen wird der Umschaltprozess gefördert, da sich der Körper aus einer stabilisierenden Standphase explosionsartig in die Reaktivphase begibt.
Die Gewichte, die verwendet werden, sind auf den Trainingsstand des Sportlers abzustimmen. Bei Untrainierten reicht oftmals schon eine einfache Holzstange, die im weiteren Verlauf durch eine Hantelstange und noch später mit zusätzlichen Gewichten ausgetauscht werden kann. Zu Beginn der Übung wird die Hantelstange auf den Schultern fixiert, wobei der Körper eine aufrechte Haltung einnimmt.
Trainingsverlauf
• Aus der Grundstellung heraus werden zu Beginn der Übung Kniebeugen durchgeführt. Dabei wird der Oberkörper gerade gehalten, das Gesäß nach hinten hinausgeschoben und die Beine angewinkelt. Die Fersen lösen sich vom Boden, sodass der Fuß nur noch auf den vorderen Ballen und den Zehen steht. Es ist darauf zu achten, dass die Kniebeugen dynamisch durchgeführt werden und der Körper im Gleichgewicht bleibt. Die Übung sollte 10 bis 12 Mal wiederholt werden.
• Im Verlauf wird die Übung durch das Knieheben intensiviert. Aus der Grundposition heraus stellt sich der Sportler auf ein Bein. Das andere wird sehr hoch nach oben geführt. Der Fuß des Standbeins begibt sich auf den vorderen Ballen und die Zehen. Nun wird der Körper abgesenkt, was durch das Beugen des Standbeines geschieht. Explosionsartig richtet der Sportler sich wieder auf und landet im Ausfallschritt wieder auf dem Boden. Es ist darauf zu achten, dass der Bodenkontakt nur kurzzeitig stattfindet. Der Körper wird wieder in die Ausgangsposition gebracht. In schneller Folge wird die Übung 10 bis 12 Mal wiederholt.
Grundlagen der Übung
Über die Rumpfkraft wird der Körper in der aufrechten Haltung gehalten. Es erfolgt ein schneller Schrittwechsel mit kurz gehaltenen Bodenkontaktzeiten. Eine komplette Streckung des Standbeins und der Hüfte ist für die Übung sehr wichtig, damit der Körper, im Bezug auf die Koordination, reagieren kann. Die Zehen des angehobenen Fußes werden angezogen, um den nächsten Schritt der Übung vorzubereiten. Bei 3 bis 5 Sätzen sind Pausenzeiten von 1:30 Minuten einzuhalten, um den Körper nicht übermäßig zu beanspruchen und somit das folgende Training zu gefährden.
16. August 2013 um 10:30
Die Koordinationsleiter / Laufleiter sollte zum Standartgerät gehören für jede Sportart. Jede Sportart braucht gut ausgebildete Athleten und mit der Laufleiter, können wir die Athleten vielseitig Schulen und das allein schon in der Erwärmung. Fußball, Volleyball etc. jede Sportart hat Leistungsbestimmende Anforderungen, die die Profis von den Rookies unterscheidet und worunter im Leistungsbereich die Auslese stattfindet.
Jedoch nicht nur Sportarten die laufen oder springen, können davon Gebrauch machen. Sowohl Kampfsportler oder Sportarten die viel mit den Armen arbeiten müssen, können damit auch sehr gut trainieren.
Material:
– Koordinationsleiter
– Sportartspezifische Trainingsmittel (z.B. Fußball – Ball )
Ausgangsstellung:
Die Athleten stehen jeweils vor der Leiter und machen sich auf das Kommando bereit, was der Trainer vorgibt.
Koordinationsleiter, Methodische Reihe / Bewegungsauswahl
Es gibt eine Vielzahl von Übungen und Variationen die wir absolvieren können. Hier Erfolgt eine kleine Auswahl, die Anregungen bringen sollen und die Ihr in euer Training mit einbauen könnt.

– Man kann durch die Leiter laufen, wie im Lauf A B C
– Zum Beispiel: Kniehebellauf, Anfersen, Fußballen laufen, Seitstellschritte, Überkreuzen vorn und hinten, Schlusssprünge, Wechselsprünge etc.
– Des Weiteren kann man für die spezielle Koordination auch Bewegungskombinationen Vorgeben oder sportartspezifische Bewegungen absolvieren lassen
– Zum Beispiel: Diagonal noch vorn gesetzte Nachstelschritte, Überkreuzen mit weiten Schritte siehe Bild unten recht, Seitliche laufen
– Bewegungskombinationen: die Arme zusätzlich bewegen lassen. Zum Beispiel: Arm kreisen vorwärts, rückwärts, oder mit Drehungen arbeiten
– Mit zusätzlichen Trainingsmittel:
Bewegungen absolvieren lassen und dabei die Zusatzmittel verwenden
Zum Beispiel:
1. Volleyball
Absolvieren von Fußballenläufen vorwärts und ein Trainingspartner spielt dem Athleten immer einen Ball zu, der im oberen Zuspiel zurückgespielt werden soll. Die Bewegung soll dennoch fließend und schnell absolviert werden
2. Fußball
Absolvieren von Nachstellschritten nach vorne und jedes Mal wenn der Athlet eine Seite erreicht, wo sein Äußeres Bein außerhalb der Leiter ist, spielt ihn sein Partner an und er schießt den Ball kontrolliert zurück
Koordinationsleiter, Anforderungen / Schwierigkeiten
– Die Bewegungen sollen fließend und mit möglichst hoher Frequenz absolviert werden
– Steigerung nur bei 60% Erfolgsquote
– Bewegungskombinationen sind keine Grenzen gesetzt
– Durch die Leiter kann man auch so gut wie alle Bewegungen mit bzw. auf den Händen durchführen. Ausgangsstellung wäre hierbei die Liegestützposition
– Man kann vorwärts auf den Händen laufen, seitwärts, überkreuz etc.
– Jedoch sollte man, wenn erste Beschwerden auftreten damit aufhören
21. Juli 2013 um 17:43
Koordinationstraining ist äußert wichtig für Athleten um eine gute Leistung zu erbringen und um auch Verletzungen präventiv entgegenzuwirken. Jedoch benötigen die Athleten auch eine gute Grundlage, was das Muskelkorsett angeht. Mit einfachen zusätzlichen Übungen / Bewegungen kann man ein Konditionstraining mit einem Koordinationstraining verbinden. Die Kopplung von Koordination und Kondition ist äußerst wichtig wenn man gute Athleten haben möchte, die vielseitig ausgeprägt sind.
Materialien:
– Gewichte: z.B. Langhantelstange, Kurzhantel, Wasserflaschen
– Wackelbrett, Air – Pad, Balance – Pad o.ä.
Ausgangsstellung:
Ausgangsstellung ist beidbeinig auf den Boden mit den Blick geradeaus. Die Beine sind leicht gebeugt und das Gewicht befindet sich in den Händen. Am besten Sie absolvieren die Übung Barfuß, da die meisten Schuhe so konstruiert sind, dass diese bestimmte Bewegungen ausgleichen und unter der Hinzunahme das wir keine Schuhe mehr anhaben, trainieren wir noch zusätzlich die Balance und Propriorezeption.
Bewegungsbeschreibung:
Einbeiniges Kreuzheben / Rumänisches Kreuzheben
– Balancieren Sie sich auf einem Fuß aus und beugen Sie das arbeitende Bein (Standbein) leicht ein
– Der Blick erfolgt stets geradeaus, damit der Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule bleibt, um gezielt auf den ganzen Rücken zu wirken
– Lehnen Sie sich nun leicht nach vorne, indem Sie ihr Gesäß und die Hüften nach hinten schieben
– Wichtig ist es dabei die Balance und eine leichte Wölbung im unteren Rücken beizubehalten
– Der nicht arbeitende Fuß ist etwas vom Boden angehoben und steht etwas hinter dem Körper
– Von der Bewegungsvorstellung ist es, als wenn man in eine Standwaage rein geht bzw. absolviert
– Die Gewichte gehen etwa bis auf Knie höhe
– Danach wieder Einnahme der Ausgangsstellung. Jedoch ohne das hintere Bein abzusetzen
– Beide Beine sollten gleichmäßig stets trainiert werden

( Bildquelle: egym.de )
Anforderungen / Schwierigkeiten:
Nach dem diese Übung gut beherrscht wird und die Balancefähigkeit ebenso schon gut ausgeprägt ist, kann man noch Hilfsmittel hinzunehmen bzw. die Anforderungen erhöhen.
1. Probieren Sie diese Übung mal mit Augen zu
2. Nehmen Sie Trainingsmittel hinzu, wie zum Beispiel Wackelbretter, Air – Pads o.ä. und stellen Sie sich mit dem belasteten Bein darauf
3. Wenn das auch gut klappt, dann auch hier mal mit Augen zu probieren
4. Die Gewichte variieren jeweils nach dem Trainingsziel
13. Juni 2013 um 09:05
Wir können vielseitig unsere Balance, unser Gleichgewicht, unsere inter – und intramuskuläre Koordination und unsere Kondition verbessern. Jedoch keine Übung ist so simpel und sieht so einfach aus, wie die Übung – der König der Idioten.
Jedoch muss man sagen, dass diese Übung sehr effektiv ist und so gut wie für jeden geeignet ist. Es ist sowohl auch eine präventiv Wirksame Übung , als auch eine rehabilative Übung.
König der „Idioten“, Materialien
– Weiche, dicke Unterlage
– Zum Beispiel: Weichbodenmatte oder ein Kopfkissen
Ausgangsstellung:
Das Kissen liegt auf den Boden in der Nähe von einer Wand, wo man sich gegeben falls abstützen kann. Der Athlet steht anfangs mit beiden Beinen auf den Boden vor dem Kissen.
König der „Idioten“, Methodische Reihe
Alle Übungen erfolgen einbeinig, das heißt, dass jeweils beide Seiten gleichmäßig trainiert werden sollten um Dysbalancen zu vermeiden.
– am Anfang wird versucht auf dem Kissen zu stehen und sich zu halten. Zur Not kann man sich am Anfang auch an der Wand abstützen und festhalten
– Im nächsten Schritt soll versucht werden freihändig zu stehen und die Balance zu halten
– Nun soll versucht werden das nicht Standbein hochzuhalten, wie zum Beispiel beim Kniehebellauf. Am Anfang kann man die Wand zur Hilfe heranholen
– Die Übung im nächsten Schritt ohne zur hilfenahmen absolvieren
– Wenn das gut gelingt, werden im Folgenden Die Arme seitlich hochgehalten und das nicht Standbein, bleibt auch oben
Anforderungen / Schwierigkeiten:
– Steigerung nur wenn ca. 60% erfolgreich ist
– Die nächst höhere Schwierigkeit ist es die Augen zu schließen
– Die höchste Anforderung ist es den Kopf in den Nacken zu nehmen und die Augen zu schließen
– Je nach Wunsch und Sportprofil können Sie die Anforderungen und Bewegungen variieren: zum Beispiel, die Arme noch zusätzlich kreisen lassen, Kniebeugen absolvieren, Kreuzheben, Bälle fangen, werfen, jonglieren und ähnliches
7. Mai 2013 um 11:26
Ein Reaction Ball ist ein Trainingsgerät zur Verbesserung der Reaktionszeit und Beweglichkeit in einer Vielzahl von Sportarten. Der Ball selbst ist nicht wie eine Kugel geformt, sondern eher wie eine Reihe von Kugeln miteinander verschmolzen. Gewöhnlich wird die Kugel aus Gummi hergestellt, die gut auf harten Oberflächen prallt und hell gefärbt ist, damit die Kugel leichter zu sehen ist.
Sportler nutzen diese Kugel während des Trainings durch Prellen und versuchen, sie zu fangen, was schwierig ist, weil der Ball prallt unvorhersehbar und schnell. Viele verschiedene Sportarten erfordern Geschicklichkeit, Hand-Auge-Koordination und schnelle Reaktionszeiten, so eine Reaktion Ball ist ein sehr beliebtes funktionelles Trainingsgerät.

Der Reaction Ball wird aufgrund seiner Fähigkeiten auch Reflex Ball genannt. Die vielen verschiedenen Seiten der Kugel veranlassen, in einer Weise, dass Athleten nicht die Fähigkeit haben, das Prallen vorherzusagen. Natürlich wird die Reaktion Kugel nicht tatsächlich zufällig Prellen sondern gemäß Physik.
Für die Ausbildung ist die einzige wichtige Eigenschaft, dass die Athleten selbst nicht bestimmen können, in welche Richtung der Reaction Ball hüpfen wird.
Training mit dem Reaction Ball
Mit den Reaction Ball kann man alleine, zur zweit oder auch in kleinen Gruppen arbeiten.
Mögliche Trainings- / Übungsinhalte:
Einzeln:
– Den Ball auf den Boden fallen lassen und auffangen
– Den Ball aus verschiedenen Höhen fallen lassen und auffangen
– Den Ball gegen die Wand werfen und auffangen
– Den Ball zwischen den Beinen auffangen
– Mit Drehungen arbeiten
In Gruppen:
– Partner lässt den Ball auf den Boden fallen und der andere Partner muss ihn auffangen
– Partner steht mit dem Rücken zum Partner mit Ball und auf Kommando dreht er sich um und muss den fallenden Ball auffangen
– Partner steht mit dem Gesicht zur Wand und der andere Partner wirft den Ball gegen die Wand. Der Partner der nicht wirft soll den Ball auffangen
– Wie vorherige Übung jedoch steht der Partner ohne Ball mit dem Rücken zur Wand