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8. Dezember 2013 um 08:48

Koordinationstraining durch Slalomlauf

Besonders bei Ballsportarten ist die schnelle Reaktion sehr wichtig, um dem Gegenspieler die Chance zu verwehren, den Ball zu bekommen. Daher sind die komplexen Bewegungsabläufe nur durch eine gute Ausprägung der koordinativen Fähigkeiten umzusetzen.

Daher werden beim Training gerade die koordinativen Fähigkeiten durch spezielle Übungen und Übungsabläufe geschult, trainiert und ausgefeilt. Gerade im Teamsport wie Fußball, Volleyball oder Basketball ist es wichtig, taktische Ziele zu verfolgen, die die Raum-Zeit-Dimension umfassen und umgesetzt werden. Denn je schneller sich der Spieler auf dem Sportfeld zu Recht findet und orientieren kann, umso besser fällt letztendlich die Leistung des einzelnen, aber auch des Teams aus.

Trainingseinheit Slalomlauf

Gerade der Slalomlauf eignet sich hervorragend, schnelle Bewegungswechsel zu trainieren. Dabei können die Parcours in unterschiedlichen Abständen mit Slalomstangen abgesteckt werden. In Form eines Staffellaufs kommt es beim Slalomlauf darauf an, das Team so schnell wie möglich durch die Slalomstrecke zu schicken.

wechBevor aber mit dem Slalomlauf begonnen wird, sollten speziell die Beinmuskeln auf das harte Training mit schnell wechselnden Bewegungsabläufen vorbereitet werden. Dazu werden die Muskeln mit Kniebeugen erwärmt und mit Ausfallschritten gedehnt. Auf die Erwärmung sollte bei dieser Übung auf keinen Fall verzichtet werden.
• Vor dem Staffellauf werden zwei Mannschaften gebildet, die gegeneinander antreten.
• Der Trainer gibt das Startsignal und stoppt während des gesamten Durchgangs die Zeit.
• Jeder einzelne Läufer muss nun in kürzester Zeit die Hindernisse umrunden und wieder zum Startpunkt zurück laufen. Dabei achtet der Läufer darauf, dass er die Slalomstangen nicht berührt, aber trotzdem so eng umrundet, dass er wenig Zeit verliert. Grundlegend muss er darauf achten, rechtzeitig das Gewicht zu verlagern. Aus der Bewegung heraus wird die Balance gehalten und die Koordination der Bewegung trainiert.

Gleichgewichtstraining

Gerade das Gleichgewicht und die Körperhaltung spielen beim Slalomlauf eine große Rolle. Die Gleichgewichtsfähigkeit gehört zu den koordinativen Grundlagen. Beim Koordinationstraining nimmt sie eine Sonderposition ein. Sie ist ein fundamentaler Bestandteil und zieht sich als roter Faden durch alle Übungseinheiten, die im Koordinationstraining durchgeführt werden. Genauso wie beim Wahrnehmungstraining ist es wichtig, das Gleichgewichtstraining zu integrieren, um relevante Bewegungsaufgaben perfekt umsetzen zu können.

1. Dezember 2013 um 08:44

Koordinationstraining mit Kasten und Medizinball

Das Koordinationstraining mit Kasten und Medizinball kann vielseitig eingesetzt werden und dient zur Überprüfung der Leistung im sportlichen Bereich wie beispielsweise beim Handball. Aber auch als Eignungstest für die Feuerwehr, Polizei, Bundespolizei oder Bundeswehr wird dieses Koordinationstraining angewendet, um die koordinativen und konditionellen Fähigkeiten zu testen. Dabei wird auf die Beweglichkeit und Ausdauerfähigkeit sehr großen Wert gelegt. Im Übungsverlauf können die Anforderungen und Möglichkeiten der Übung immer wieder geändert und variiert werden.

Die Trainingsmaterialien bestehen aus 4 Turnmatten, 1 Medizinball und 3 Kastenteilen. Eine Turnmatte wird auf den Boden gelegt und gilt als Startpunkt für die Übung. In Form eines Kreuzes werden die Kastenteile so aufgestellt und mit Matten versehen, dass der Sportler hindurchschlüpfen oder überspringen kann. Der Medizinball bildet den Scheitelpunkt im Kreuz. Der Sportler begibt sich zur Ausgangsmatte, von wo aus die Übung startet.

Übungsablauf

• Von der Startposition aus wird auf der ersten Matte eine Rolle vorwärts durchgeführt und zum Medizinball gerannt. Dieser wird in einer 90° Drehung umrundet, sodass die zweite Übung durchgeführt werden kann.
• In der zweiten Übung wird der erste Kasten übersprungen. Danach geht der Sportler in die Knie, um den Kasten durchkriechen zu können. Wieder auf den Beinen rennt er zum Medizinball und umrundet diesen wieder um 90°. Um die Position vor der dritten Matte einzunehmen.
• Die dritte und vierte Übung wird genauso durchgeführt wie die zweite Übung.
• Im letzen Schritt gelangt der Sportler wieder zur Ausgangsmatte und beginnt die Übung von Neuem.

Variationsmöglichkeiten der Übungseinheit

Um das Training abwechslungsreicher zu gestalten oder den Sportler weiter zu fordern sind dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt. Dabei können die Kastenteile beispielsweise durch Medizinbälle ersetzt werden, die es zu Umrunden gilt.

Faktisch wird so auf Dauer die Koordination enorm gefördert und gefordert. Eine weitere Möglichkeit ergibt sich daraus, dass der Sportler sich auf den Medizinball setzt. Für die Konditionierung wird die Übung in mehreren Runden durchgeführt. Die Rollen, die zu Beginn gemacht werden, können auch variieren. Mal eine Rolle vorwärts, mal eine Rolle rückwärts. Bei diesen Übungen kann Einfallsreichtum gerne ausgelebt werden.

24. November 2013 um 08:40

Zirkeltraining für die Koordination und Steigerung der Sprungkraft

Das Zirkeltraining bieten perfekte Grundlagen um die Sprintschnelligkeit, die Sprungkraft, die Koordination im inter- und intramuskulären Bereich und die Kondition allgemein zu steigern. Zum Einsatz kommt diese Art von Training beim Fußball, Basketball, Volleyball und vielen anderen Sportarten.
Die Übungen sind so ausgelegt, dass zum einen der Unterkörper, und zum anderen der Oberkörper trainiert wird.

Die Übungen für den Oberkörper sind so aufgebaut, dass eine große Kraftentwicklung in kürzester Zeit möglich ist. Benötigt wird sde Kraft beispielsweise beim Boxen.

Benötigte Trainingsmaterialien für das Zirkeltraining

In der Halle wird ein Parcours aufgebaut, der aus Bänken, Kästen, Kastenelementen, Matten, Medizinbällen, Sprungseilen und Hürden besteht. Ziel der Übung ist der schnelle Wechsel der einzelnen Übungen, ohne Pausenzeiten einzulegen, wobei die Hindernisse so schnell und so oft wie möglich genutzt werden. Der Trainer gibt das Kommando zum Wechsel der einzelnen Stationen.
• Begonnen wird mit dem beidfüßigen Sprung auf die Bank. Der Sportler versucht dabei nur mit geringem Bodenkontakt so viele Wiederholungen wie möglich zu absolvieren, bis der Trainer das Kommando zum Wechseln gibt.
• Die Kästen sind in unterschiedlichen Höhen aufgebaut und bilden eine Treppe, die es im Trainingsverlauf zu überwinden gilt. Dabei wird vom oberen Kasten aus die Übung mit einem Sprung auf die Matte beendet. Hier gilt es auch, die Übung so oft wie möglich zu wiederholen.
• Mit dem Medizinball wird die Koordination und die Kraft der Arme trainiert. Im Übungsverlauf wird der Ball aufgehoben und gegen die Hallenwand geworfen, um abschließend vor den Füßen auf dem Boden abgelegt zu werden.
• Die Kastenelemente können zum Durchkriechen und überspringen genutzt werden.

Intensitätssteigerung des Trainings

Um das Training in der Intensität zu steigern, können Zusatzgewichte in Form von Gewichtsgürteln oder Gewichtsmanschetten genutzt werden. Eine weitere Art, das Training zu intensivieren ist das barfuß turnen des Sportlers. Damit wird gezielt auf die Beweglichkeit der Muskeln und Bänder eingewirkt und der Gleichgewichtssinn weiter ausgeprägt. Wichtig ist, dass der Trainierende darauf achtet, Ermüdungserscheinungen entgegenzuwirken, indem er das Training auf seine körperliche Konstitution auslegt und es nicht mit aller Macht im wahrsten Sinne des Wortes übertreibt.

17. November 2013 um 08:39

Koordinationstraining mit Medizinbällen und Gewichten

Das Koordinationstraining mit dem Medizinball oder mit Gewichten dient zum beidbeinigen Kraft- und Koordinationsaufbau, wobei der Körper gleichzeitig seinen Gleichgewichtsinn einsetzen muss. Die Muskulatur der Beine wird extrem belastet.

Daher ist es sehr wichtig, dass die richtige Technik Verwendung findet und dem Körper Zeit zur Regeneration gegeben wird. Für die Trainingseinheit benötigt der Sportler ein Hindernis, beispielsweise ein Kastenoberteil, eine Hantel oder einen Medizinball. Dabei richtet sich die Wahl des Zusatzgewichtes nach dem Trainingsstand des Sportlers. Weniger ist oftmals mehr.
Die Koordination ist bei der Durchführung der Übung ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Übungsablauf

Im ersten Schritt stellt der Sportler sich vor das Kastenoberteil und hebt den Medizinball oder das Gewicht über den Kopf.

• Der Sportler positioniert sich an der Breitseite des Kastenoberteils. Das eine Bein wird angehoben und angewinkelt. Mit dem gestreckten Bein wird nun der Sprung durchgeführt. Der Sportler springt ab, landet mit dem Fuß auf dem Kastenoberteil und springt in schneller Folge wieder hinunter. Dieser Sprung wird 10 Mal wiederholt, bevor das Bein gewechselt wird. Beim Training ist darauf zu achten, dass das Abspringen dynamisch erfolgt.

• Bei einer weiteren Übung befindet sich die Ausgangsposition am kurzen Ende des Kastens. Mit dem Bein, welches zum Aufsteigen genutzt wird, beginnt der Sportler mit der Übung, wobei aber im Verlauf beide Beine genutzt werden. Im ersten Schritt springt der Trainierende mit dem einen Bein ab, das andere ruht auf dem Kasten. Während des Sprungs werden die Beine kurz zusammengeführt. In der Phase der Landung steht ein Fuß wieder auf dem Hindernis, der andere berührt den Boden. In schneller Folge wird die Übung 10 Mal wiederholt. Danach erfolgt der Wechsel zum andren Bein.

Trainingsziele und Grundlagen

Wichtig bei dieser Form von Training ist vor allen Dingen der Gleichgewichtssinn, der ausschlaggebend für die Koordination der Bewegungen ist. In 4 Sätzen, mit jeweils 10 bis 20 Wiederholungen wird das Training durchgeführt. Dabei sollte jeweils eine Pausenzeit von 1:30 Minuten eingehalten werden. Die Bewegung wird über die Arme gesteuert. Wer das Training weiter ausbauen möchte, kann den Kasten beziehungsweise das Hindernis auch komplett überspringen.

6. November 2013 um 09:27

Koordinationstraining mit der Langhantel

Gerade beim Langhanteltraining ist die Koordination grundsätzlich Voraussetzung, um die Bewegungsabläufe fließend koordinieren zu können. Durch die schnellen Wiederholungen wird der Umschaltprozess gefördert, da sich der Körper aus einer stabilisierenden Standphase explosionsartig in die Reaktivphase begibt.

Die Gewichte, die verwendet werden, sind auf den Trainingsstand des Sportlers abzustimmen. Bei Untrainierten reicht oftmals schon eine einfache Holzstange, die im weiteren Verlauf durch eine Hantelstange und noch später mit zusätzlichen Gewichten ausgetauscht werden kann. Zu Beginn der Übung wird die Hantelstange auf den Schultern fixiert, wobei der Körper eine aufrechte Haltung einnimmt.

Trainingsverlauf

• Aus der Grundstellung heraus werden zu Beginn der Übung Kniebeugen durchgeführt. Dabei wird der Oberkörper gerade gehalten, das Gesäß nach hinten hinausgeschoben und die Beine angewinkelt. Die Fersen lösen sich vom Boden, sodass der Fuß nur noch auf den vorderen Ballen und den Zehen steht. Es ist darauf zu achten, dass die Kniebeugen dynamisch durchgeführt werden und der Körper im Gleichgewicht bleibt. Die Übung sollte 10 bis 12 Mal wiederholt werden.

• Im Verlauf wird die Übung durch das Knieheben intensiviert. Aus der Grundposition heraus stellt sich der Sportler auf ein Bein. Das andere wird sehr hoch nach oben geführt. Der Fuß des Standbeins begibt sich auf den vorderen Ballen und die Zehen. Nun wird der Körper abgesenkt, was durch das Beugen des Standbeines geschieht. Explosionsartig richtet der Sportler sich wieder auf und landet im Ausfallschritt wieder auf dem Boden. Es ist darauf zu achten, dass der Bodenkontakt nur kurzzeitig stattfindet. Der Körper wird wieder in die Ausgangsposition gebracht. In schneller Folge wird die Übung 10 bis 12 Mal wiederholt.

Grundlagen der Übung

Über die Rumpfkraft wird der Körper in der aufrechten Haltung gehalten. Es erfolgt ein schneller Schrittwechsel mit kurz gehaltenen Bodenkontaktzeiten. Eine komplette Streckung des Standbeins und der Hüfte ist für die Übung sehr wichtig, damit der Körper, im Bezug auf die Koordination, reagieren kann. Die Zehen des angehobenen Fußes werden angezogen, um den nächsten Schritt der Übung vorzubereiten. Bei 3 bis 5 Sätzen sind Pausenzeiten von 1:30 Minuten einzuhalten, um den Körper nicht übermäßig zu beanspruchen und somit das folgende Training zu gefährden.

29. Oktober 2013 um 23:15

Koordinationstraining mit dem Seil

Das Seilsprungtraining vereint quantitative und qualitative Elemente miteinander und bietet eine gute Grundlage, die Koordination zu steigern. Seilsprünge haben ein gemeinsames Hauptkriterium. Dabei geht es um schnelle Füße und den maximalen, schnellen Richtungswechsel, wobei das Ziel darin besteht, schnell zu reagieren und die Umschaltfähigkeit der Bewegung zu koordinieren.

Um das Training richtig durchzuführen, werden die Trainingseinheiten in drei Blöcke unterteilt. Innerhalb dieser Zeit hat der Sportler unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen. Beim Seilsprungtraining ist darauf zu achten, dass die Muskulatur nicht ermüdet ist. Denn die koordinativen Übungen sind sehr anspruchsvoll und sollen ein schnelles Umschalten von Landung zum Absprung bewirken.
Das richtige Springseil für ein schnelles Training ist mit Kunststoff überzogen und lässt sich in den Griffen drehen. Hier sollte auf ein hochwertiges Produkt unbedingt Wert gelegt werden.

Unterschiedliche Seilsprünge für das Koordinationstraining

Sieben unterschiedliche Übungen können mit dem Springseil durchgeführt werden.
• one leg: Der Sportler vollführt bei Seilspringen einen einbeinigen Sprung über das Seil, wobei er bei der Landung immer auf dem Vorderfuß des Sprungbeins aufkommt.

• two legs: Mit two legs ist das parallele Springen gemeint, wobei die Füße nur leicht vom Boden abheben und die Fußgelenke in der letzten Sprungphase abgeklappt werden.

• high: Dies ist eine Form des Springens, wo beidbeinig ein hoher Sprung mit dem Seil durchgeführt wird.

• right-left: Hier steht beim Seilspringen der Fußwechsel im Vordergrund. Es wird vom rechten auf den linken Fuß gesprungen. Dabei bleiben die Sprunggelenke sehr locker und die Füße beweglich.

• forward-back: Das vor- und zurückspringen mit dem Seil in schneller Folge fordert die Beinmuskulatur besonders. Dabei wird der schnelle Bewegungswechsel sehr gut trainiert. Der Absprung erfolgt auf dem Ballen.

• in running: Mit in running bezeichnet man das Überlaufen des Seils im schnellen Trab.
Die einzelnen, aufgeführten Sprungmöglichkeiten mit dem Springseil lassen sich hervorragend kombinieren, indem während des Springens beispielsweise von two leg auf high oder right left gewechselt wird. Gerade bei Sportarten, wo schnelle Bewegungswechsel koordiniert werden müssen, ist das Seilspringtraining eine gute Grundlage, um die Koordination und das Wechselspiel der Bewegungen zu vereinen.

22. Oktober 2013 um 08:06

Treppensprünge als Koordinationstraining

Die Treppensprünge sind als Koordinationstraining sehr anspruchsvoll anzusehen, da 10 bis 12 Treppenstufen hintereinander überwunden werden müssen. Dadurch stellt diese Sprungform eine deutliche Mehrfachbelastung dar.

Unterschiedlich können die Trainingseinheiten aufgebaut werden, wobei auch die Pausenzeiten einzuhalten sind, um dem Körper die Zeit zur Regeneration zu gewähren. Im Folgenden sind unterschiedliche Sprungformen aufgeführt, die beim Koordinationstraining durchgeführt werden können. Je nach Fitnessgrad des Trainierenden können die einzelnen Übungen auch mit einem Gewichtsgürtel oder Gewichtsfesseln intensiviert werden.

Übungseinheiten bei Treppensprüngen

• Einbeinige Treppensprünge: Bei dieser Übung werden zehn bis zwölf Treppenstufen auf einem Bein überquert. Beim Erreichen der obersten Stufe wird eine kurze Pause eingelegt, bevor die Stufen wieder herunter gehüpft werden. Es folgen 3 bis 4 Wiederholungen. Wichtig ist, dass der Armschwung aktiv eingesetzt wird. Weiterhin ist auf das Schwungbein zu achten. Bei Durchführung weiterer Aufgaben ist eine Pause 90 Sekunden einzulegen.

• Beidseitige Treppensprünge: Mit beiden Beinen wird die Distanz von 10 bis 12 Treppenstufen überwunden. Die Wiederholungsrate liegt bei 6 bis 8 Wiederholungen. Dabei sind der Doppelarmschwung und das leise Aufsetzen der Füße auf der nächsten Stufe sehr wichtig.

• Bei Sprungläufen auf der Treppe wird nur jede zweite Treppenstufe genutzt. Dabei berührt nur der Vorderfußballen die Stufe. Bei engen Stufen kann auch jede dritte oder sogar vierte Treppenstufe genutzt werden. Es ist darauf zu achten, dass nur so viele Treppenstufen genutzt werden, dass die Lauftechnik immer noch dynamisch und koordiniert bleibt und mit Vorlage durchgeführt werden kann. Die Wiederholungsrate liegt bei 10 bis 12 Mal.

• Side-Step auf der Treppe: Auf jeder Stufe, die mit dem Fuß berührt wird, wird im Side-Step der Fuß gesetzt. Dabei kommen die Arme aktiv zum Einsatz. Die Knie werden so hoch wie möglich zum Körper geführt, ähnlich wie bei einem seitlichen Skipping. Hier werden auch 10 bis 12 Wiederholungen durchgeführt.

• Der Treppensprint ist der Übung Sprungläufe sehr ähnlich. Allerdings unterscheidet sich die Übung insofern, dass ein Berühren jeder Stufe mit einer Art verkürztem Schritt geschieht. Durch den aktiven Einsatz der Arme und die hohe Knieführung ähnelt die Übung dem Skipping und fördert die Koordination der Bewegung.

15. Oktober 2013 um 07:58

Koordinationstraining bei Ballsportarten

Jede Ballsportart fordert von den Athleten, dass sie bestimmte Bewegungen und Abläufe koordinieren können. Dazu gehören unter anderem die Koordination der visuellen Eindrücke, der Körperbewegungen und die richtige Nutzung des Trainingsgegenstandes.

Dabei ist gerade die Eigenwahrnehmung des Körpers unter bestimmten Voraussetzungen sehr wichtig, um auf das Training Einfluss nehmen zu können und beim Sportler vielfältige Koordinationsmöglichkeiten zu wecken, auszubilden und zu vertiefen. Zu den verwendeten Materialien gehören weiche Bodenmatten und Bälle. Mit diesen Trainingsmaterialien wird die ganzkörperliche Koordination und Reaktion geschult.

Methodisches Koordinationstraining mit dem Ball

Für ein methodisches Koordinationstraining stellt sich der Spieler bzw. Sportler vor die Matte. Der Ball befindet sich in seinen Händen.
• Im ersten Schritt begibt sich der Sportler in die Hocke und absolviert eine Rolle vorwärts. Dabei hält er den Ball in seinen Händen, ohne dass dieser den Boden berührt.
• Im zweiten Schritt wird unter den gleichen Voraussetzungen eine Rolle rückwärts durchgeführt.
• Bei der dritten Übung wird der Ball in die Luft geworfen und wieder aufgefangen. Dabei sitzt der Sportler auf der Matte. Um den Schwierigkeitsgrad der Übung zu erhöhen, legt sich der Trainierende mit dem Rücken auf die Turnmatte, um den Ball im Liegen zu werfen und wieder aufzufangen.
• Zur Steigerung des Koordinationstrainings wird der Ball in die Luft geworfen, eine Rolle vorwärts oder rückwärts durchgeführt und der Ball wieder aufgefangen, ohne dass der Ball den Boden berührt.
• Im wechselseitigen Training mit einem Partner wirft der eine den Ball hoch, wobei der andere eine Vorwärtsrolle durchführt und den Ball auffängt.

Um die Übungen noch ein Stück weit schwieriger zu gestalten, kann eine Körperdrehung mit eingebaut werden.

Wichtige Grundlagen der Übungen

Die beschriebenen Übungen mit Ball und Matte werden erst in langsamer Folge durchgeführt. Nach und nach wird die Geschwindigkeit gesteigert. Somit entsteht ein gewisser Zeitdruck, wo der Sportler entscheiden muss, wie er am besten und schnellsten auf die Situation reagiert. Dabei wird die Koordination der visuellen Wahrnehmung und der Bewegung zu einer Einheit zusammengeführt. Der Sportler denkt nicht mehr über die Übung nach, sondern entscheidet sich intuitiv für den richtigen Bewegungsablauf.

8. Oktober 2013 um 07:48

Koordinationstraining mit Rhythmus– Drums Alive

Trendsport Drums Alive

Drums Alive ist eine neue Sportart / Disziplin, die erst noch in den ersten großen Schritten steckt. Es ist eine Sportart, die viel Spaß macht und vielseitig eingesetzt wird. So findet es im Seniorensport, bei Menschen mit Behinderung, bei Aggressionstherapien und Anwendung. Jeder kann Drums Alive absolvieren, jedoch braucht an einen Übungsleiter, der ein wenig Erfahrungen bzw. Rhythmusfähigkeit hat.

Drums Alive, nur mit der Richtigen Vorbereitung wird das Training effektiv

Material:
– Für jeden Teilnehmer einen Pezziball / Drums Alive ball
– Für jeden Teilnehmer ein paar Drum Sticks
– Ein Radio oder ähnliches was Musik abspielt
– Für ältere Menschen eine Sitzmöglichkeit oder eine Möglichkeit den Ball höher zu stellen, so zum Beispiel den Ball auf einen Hocker stellen

Ausgangsstellung:

Alle Teilnehmer bilden einen Innenstirnkreis. Jeder Teilnehmer steht hinter seinem Ball und hält in jeder Hand einen Drum Stick. Man kann im Hintergrund passende Musik abspielen lassen, jedoch müssen die Teilnehmer den Übungsleiter noch verstehen können und die Musik muss passend zum Inhalt sein ( Beats per Minute und Ziel abstimmen)

Methodische Reihe zur Erlernung der Trommeltechnik

Methodische Reihe:

Erst üben von Teilschritten und dann die Einzelbewegungen kombinieren. Zum Beispiel: erst A üben, dann B üben – A und B kombinieren; dann C üben – A, B und C kombinieren. Hinweis: es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Lehrweg zu praktizieren

1. Ein Schlag mit rechts einen Mit links auf dem Ball im Takt. 4/4 Takt – 4 Schläge
2. Im Takt über Kreuz schlagen
3. Auf der Stelle gehen und im Takt schlagen
4. Um den Ball herum gehen und im Takt schlagen
5. Die Sticks aufeinander schlagen, vor, hinter und über dem Körper
6. Von Ball zu Ball gehen und im Takt schlagen

Anforderungen / Schwierigkeiten:

– Die Geschwindigkeit passt sich dem Ziel und Stundeninhalt an
– Siehe bpm – Training
– Den Möglichkeiten der Bewegungen und Kombinationen sind keine Grenzen gesetzt
– Lassen Sie spaß aufkommen
– Mit erhöhter Geschwindigkeit, wird es auch schwieriger allen Elementen gerecht zu werden

1. Oktober 2013 um 08:19

Bewegungslandschaften für Kleinkinder im Kindergarten – Teil 2

Parkour „kunterbuntes Landschaftsturnen“

Materialien:

Matten, Medizinbälle, Bänke, Hocker, Barren, Seile, Kästen, Kegel, Weichbodenmatten, Bodenmatte, Absperrband, Sprungbrett, Rolle, Ring

Station 1: „Berg auf, Berg ab“

Die Kinder müssen dabei von Matte zu Matte kommen, indem sie die Hocker überwinden.
Dies schaffen sie durch seitliches Abstützen auf dem Hocker oder direktes Springen auf den Hocker.

Station 2: „Bergüberwindung“

Hierbei müssen die Kinder durch Steigen, Krabbeln oder Klettern die einzelnen Erhöhungen überwinden.

Station 3: „Baumstammbalancieren“

Die Kinder müssen nun den Baumstamm überqueren, dabei die Balance halten und nicht herunterfallen.

Station 4: „Laufen auf Steinen“

Die Kinder sollen mit jeweils einem Fuß auf die Steine treten und so bis zum letzten Stein das Gleichgewicht halten.

Station 5: „Schluchtenüberquerung“

Die Kinder müssen über Seile, die zwischen Barrenholmen gebunden sind, laufen.

Station 6: „Die Wippe“

Die Kinder müssen jetzt die Wippe überqueren, dabei die Balance halten und nicht herunterfallen.

Station 7: „Wellengang“

Die Kinder haben die Aufgabe, die Wellen in der Mitte durch Steigen, Gehen, Krabbeln oder Rollen zu überwinden.

Station 8: „ Ziehen über Bank“

Die Kinder ziehen sich mit beiden Armen über die Bank.

Station 9: „Slalomlauf“

Die Kinder sollen im Slalom um die Kegel rennen. Kann auch rückwärts probiert werden.

Krabbeln, Springen, Rutschen“

Die folgenden Übungen beziehen sich auf die in der Überschrift genannten Fertigkeiten. Ziel ist es die Kinder spielerisch an ein Koordinationstraining heranzuführen.

Station 10: „Die Rutsche“

Die Kinder steigen von der Matte aus auf die Bank und rutschen hinunter.

Station 11: „Krabbel drüber, krabbel durch“

Die Kinder müssen zuerst über die Rolle krabbeln, danach einen Purzelbaum machen und zuletzt durch den Ring krabbeln.

Station 12: „Sprung über den Bach“

Die Kinder müssen vom Trampolin aus über den Bach springen und landen danach auf einer weichen Wiese.