10. Juni 2015
In den unterschiedlichen Ballsportarten wird von den Sportlern eine perfekt ausgebaute Schnellkraft verlangt, um schnell und gezielt reagieren zu können. Daher fließt in die unterschiedlichen Trainingseinheiten der Medizinball als Trainingsgerät mit ein. Im Gegensatz zu den normalen Spielbällen bietet der Medizinball den Vorteil, dass er über unterschiedliche Gewichtsklassen verfügt. Medizinbälle gibt es von 500 Gramm bis hin zu 10 Kilogramm. Durch ihre Oberflächenstruktur und ihre allgemeine Beschaffenheit lassen sie sich sowohl für Wurfübungen als auch für eine Dehnübung mit Ball einsetzen. Trainingseinheiten mit einem Medizinball schaffen auch optimale Voraussetzungen, die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten auszubauen und zu schulen. Es ergibt sich eine muskuläre Balance, die die Verletzungsgefahr deutlich minimiert. Grundlegende, spielspezifische Bewegungstechniken stärken den Sportler und führen zu einem neuen Körpergefühl.
Sportspezifisches Training mit dem Medizinball
Je nach Sportart können unterschiedliche Medizinbälle sowohl für das gezielte Training, wie auch zur Durchführung von Dehnübungen mit Ball eingesetzt werden. Medizinbälle gibt es auch mit Griffen. Sie sehen den Kettleballs sehr ähnlich. Übungseinheiten, die mit dieser Ballform durchgeführt werden können, sind beispielsweise Schwingübungen zur Stabilisierung und Schulung des Gleichgewichtssinns. Je nach Gewicht des Balles muss der Sportler eine hohe Körperspannung aufbauen, wobei ein Großteil der gesamten Körpermuskulatur zum Einsatz kommt. Ein Medizinball mit Seil kann beim Training von Diskuswerfern genutzt werden. Da der Diskus aus einer Drehbewegung heraus geworfen wird, kann gezielt diese Drehbewegung mit dem Ball trainiert werden.
Dehnübung mit Medizinball
Während des Haupttrainings setzen sich die Übungen aus Werfen, Stoßen und schnellen Bewegungen zusammen. Gleichzeitig sind es aber auch Dehnübungen mit Ball, die ganz unterschiedliche Reize setzen.
1. Juni 2015
Der Medizinball wird heute wieder bei unterschiedlichen Trainingsformen eingesetzt. Dabei ist es ganz gleich, ob sanfter Muskelaufbau, Koordinationstraining, Konditionstraining oder sogar die Ausdauer trainiert wird. Das Ausdauertraining kann beispielsweise als Cross-Workout gestaltet werden. Dabei wird über einen Zeitraum von bis zu 2 Minuten intensiv trainiert. Einhergehend mit der großen Kraftanstrengung erfolgt die Dehnung mit Ball, die den Muskeln bei der kurzzeitigen Regeneration überstützt. Durch die Dehnung der Muskulatur wird bewirkt, dass die Muskeln sich nicht verkürzen. Die Dehnung sorgt auch dafür, dass sich die Muskeln entspannen können. Die neuen Trendsportarten, bei denen der Medizinball zum Einsatz kommt, nennen sich beispielsweise Core Training oder Functional Training. Da die Medizinbälle heute aus unterschiedlichen Materialien bestehen und vielseitig einsetzbar sind, können sie in vielerlei Hinsicht eingesetzt werden.
Unterschiedliche Medizinbälle zur Dehnung
Die Form und Ausstattung eines Medizinballs ist ausschlaggebend für das Training. Übungen zur Dehnung mit Ball sind immer darauf ausgelegt, wie der aktuelle Trainingsstand des Sportlers ist. Zum einem wird daraufhin entschieden, welches Gewicht der Ball haben sollte, um den optimalen Dehnungseffekt zu erzielen. Wird der Ball zu schwer gewählt, können im Muskel Verletzungen entstehen. Ein zu leichtes Gewicht bringt nicht den gewünschten Effekt der Dehnung. Die Übungen zur Muskeldehnung mit einem Medizinball gestalten sich unterschiedliche und beruhen darauf, welche Muskelpartie gerade gedehnt werden soll. Für die Dehnung des Bizeps und Trizeps eignen sich Bälle, die über einen Griff verfügen. Größere Medizinbälle mit einer genoppten Oberfläche eignen sich für Dehnübungen im Bereich der Beine und des Rückens.
Durchführung von Dehnübungen
Dehnübungen mit Ball können optimal in der Cool Down Phase mit integriert werden. In dieser Phase wird der Körper nur noch geringen bis gar keine Belastungen ausgesetzt, damit das Herz-Kreislaufsystem wieder in den normalen Betriebsmodus gelangt.