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28. Juni 2013 um 17:43

Koordinationstest: Der Kasten-Bumerang-Test

Kasten Bumerang Test

Der Kasten Bumerang Test wird vielseitig eingesetzt. Er kommt in Schulen als eine Leistungsüberpüfung im Sport vor oder auch in bestimmten Sportarten selber als Leistungsüberprüfung, wie zum Beispiel im Handball.

Jedoch wird er auch als Eignungstest verwendet, so zum Beispiel bei der Polizei, Feuerwehr und Bundespolizei. Denn dieser Test testet nicht nur die Koordinativen Fähigkeiten, sondern auch die konditionellen Fähigkeiten, wie zum Beispiel die Beweglichkeit und Ausdauerleistungsfähigkeit.

Zudem kann man die Anforderungen und Möglichkeiten jederzeit ändern und variieren, um entweder mehr zu trainieren oder aber auch um mehr zu testen.

Materialien:

– 3 Kastenteile
– 4 Turnmatten
– 1 Medizinball

Ausgangsstellung:

Der Athlet befindet sich Startbereit vor der ersten Matte. Der Parcour ist wie ein Kreuz aufgebaut. In der Mitte befindet sich ein Medizinball und an den Seiten befindet sich jeweils eine Matte mit einen Kastenteil. Siehe Bild.

Kasten Bumerang Test, Bewegungsbeschreibung

1. Als Start wird eine Rolle vorwärts auf der Matte absolviert. Danach wird zum Medizinball gerannt und eine 90° Drehung gemacht zur Matte 2

2. Der Kasten wird übersprungen und danach wird durch den Kasten gekrochen. Dann steht der Athlet so schnell er kann wieder auf und läuft erneut zum Medizinball, macht eine Drehung um den Ball und läuft zur Matte 3

3. Der Kasten wird übersprungen und danach wird durch den Kasten gekrochen. Dann steht der Athlet so schnell er kann wieder auf und läuft erneut zum Medizinball, macht eine Drehung um den Ball und läuft zur Matte 4

4. Der Kasten wird übersprungen und danach wird durch den Kasten gekrochen. Dann steht der Athlet so schnell er kann wieder auf und läuft erneut zum Medizinball, macht eine Drehung um den Ball und läuft zur ersten Matte zurück

Kasten Bumerang Test, Anregungen

Um etwas Abwechslung in das Training reinzubekommen oder um seine Athleten vielseitig zu fordern ist der Fantasy hier keine Grenzen gesetzt. Hier folgen ein paar Anregungen:

– Statt Kastenteile Medizinbälle verwenden: mit Drehungen oder raufsetzen

– Mehrere Runden absolvieren lassen, für eine Konditionierung

– Auf den Matten mit verschiedenen Rollen arbeiten

– Von Erhöhungen springen, wie zum Beispiel bei Plyometrischen Sprüngen und verbinden mit Turnelementen, z.B. anschließender Rolle vorwärts

22. Juni 2013 um 16:30

Koordinatives Kennen-Lernspiel 1

Jeder kennt das Gefühl, wenn er in eine neuen Gruppen reinkommt und niemanden kennt oder selber auch wenn man als Trainer / Betreuer neue Gruppen bekommt und man sich erstmals alle Namen einprägen muss. Mit der folgenden Übung verbindet ihr eine Koordinative Übung mit dem kennen lernen von allen Gruppenmitgliedern. Zusätzlich erreicht Ihr damit noch großen Spaß unter allen Teilnehmern.

Materialien:
– 2 unterschiedliche große Bälle
– z.B. einen Basketball und einen Handball

Ausgangsstellung:
Alle Teilnehmer bilden einen Innenstirnkreis und lassen nicht zu viel Platz zwischen den Nachbarn.

Kennen-Lernspiel, Methodische Reihe

1. Es stellt sich jeder mit seinen Namen vor. Dies wird ca. 2 Runden lang gemacht, damit die meisten Namen hängen bleiben.

2. Nun kommt der große Ball ins Spiel
– Der große Ball wird geschossen, aber so dass wir miteinander spielen
– Jedoch gibt es dazu eine Aufgabe:
– Jedes Mal wenn ein Teilnehmer den großen Ball hat, muss er sagen wohin er schießt bzw. den Ball spielt
– = Großer Ball wird direkt gespielt, zu dem der Name gesagt wurde
– = A ruft B und spielt zu B
– Dies absolviert Ihr nun ein paar Runden, bis es halbwegs gut klappt
– Dann nehmt ihr den großen Ball kurz beiseite

3. Jetzt nehmt ihr den kleinen Ball
– Der kleine Ball wird geworfen aber in folgender Form:
– Derjenige der den Ball hat, muss den nächsten sagen wohin er den Ball spielen soll
– = der kleine Ball wird indirekt gespielt, zu den Namen der vorher ( vom Vorgänger) gesagt wurde
– = A hat den Ball und ruft Z und wirft zu B, dann muss B zu Z werfen und C rufen, Z wirft zu C und ruft M
– = bevor der Ball geworfen wird, muss ein Namen gerufen werden
– – nachdem das ein paar Runden gut funktioniert, macht ihr eine kurze Pause

4. Nun nehmt ihr beide Bälle ins Spiel und absolviert die beiden Übungen nun Zusammen

5. Habt Spaß und erhöht vielleicht mal das Tempo und guckt was passiert

13. Juni 2013 um 09:05

Koordinationstraining mit einfachen Mitteln

Wir können vielseitig unsere Balance, unser Gleichgewicht, unsere inter – und intramuskuläre Koordination und unsere Kondition verbessern. Jedoch keine Übung ist so simpel und sieht so einfach aus, wie die Übung – der König der Idioten.

Jedoch muss man sagen, dass diese Übung sehr effektiv ist und so gut wie für jeden geeignet ist. Es ist sowohl auch eine präventiv Wirksame Übung , als auch eine rehabilative Übung.

König der „Idioten“, Materialien

– Weiche, dicke Unterlage
– Zum Beispiel: Weichbodenmatte oder ein Kopfkissen

Ausgangsstellung:

Das Kissen liegt auf den Boden in der Nähe von einer Wand, wo man sich gegeben falls abstützen kann. Der Athlet steht anfangs mit beiden Beinen auf den Boden vor dem Kissen.

König der „Idioten“, Methodische Reihe

Alle Übungen erfolgen einbeinig, das heißt, dass jeweils beide Seiten gleichmäßig trainiert werden sollten um Dysbalancen zu vermeiden.

– am Anfang wird versucht auf dem Kissen zu stehen und sich zu halten. Zur Not kann man sich am Anfang auch an der Wand abstützen und festhalten
– Im nächsten Schritt soll versucht werden freihändig zu stehen und die Balance zu halten
– Nun soll versucht werden das nicht Standbein hochzuhalten, wie zum Beispiel beim Kniehebellauf. Am Anfang kann man die Wand zur Hilfe heranholen
– Die Übung im nächsten Schritt ohne zur hilfenahmen absolvieren
– Wenn das gut gelingt, werden im Folgenden Die Arme seitlich hochgehalten und das nicht Standbein, bleibt auch oben

Anforderungen / Schwierigkeiten:

– Steigerung nur wenn ca. 60% erfolgreich ist
– Die nächst höhere Schwierigkeit ist es die Augen zu schließen
– Die höchste Anforderung ist es den Kopf in den Nacken zu nehmen und die Augen zu schließen
– Je nach Wunsch und Sportprofil können Sie die Anforderungen und Bewegungen variieren: zum Beispiel, die Arme noch zusätzlich kreisen lassen, Kniebeugen absolvieren, Kreuzheben, Bälle fangen, werfen, jonglieren und ähnliches