Die Übung startet im Vierfüßlerstand mit den Unterschenkeln auf dem Ball. Anschließend wird eine stabile Liegestützposition eingenommen. Der Rumpf wird aktiv angespannt, um die Körperkontrolle bei schnellen Richtungswechseln zu simulieren.
Durch das Heranziehen der Knie zur Brust wird die Rumpf- und Beinstabilität gestärkt, die für kontrollierte Ausfallschritte und Rückwärtsbewegungen im Spiel entscheidend ist. Danach wird die Bewegung kontrolliert zurückgeführt.
Ein Körperteil, das nicht unbedingt klassischerweise im Repertoire sportlicher Übungen zu finden ist, ist die der Fuß. Dieser sollte jedoch in seiner Aktivität und Rolle als Prävention von Verletzungen nicht unterschätzt werden.
Da er ohnehin in einen größeren muskulären Komplex der Bein- und allem voran Unterschenkelmuskulatur gehört, trainiert man nicht nur eine vermeintlich kleine und unscheinbare Muskelgruppe, sondern einen der wichtigsten muskulären Komplexe des Körpers. Am Beispiel Badminton zeigt sich schnell, wie stark die Füße eigentlich im Fokus stehen.
Durch die kurzen Sprints und Ausfallschritte, die im Badminton obligatorisch sind, stabilisieren sie diese Bewegungen und verleihen einen festen Stand. Da die folgende Übung im Liegen ausgeführt wird und verhältnismäßig simpel ist, kann sie gut in ein allgemeines Stabilisationsprogramm nach dem Training integriert werden:
Man legt sich auf den Rücken. Ein Bein befindet sich ausgestreckt am Boden. Das andere Bein wird in einem rechten Winkel im Knie angehoben. Anschließend spannt man ein Trainingsband um Oberschenkel oberhalb des Knies und Fußsohle. Der Fuß zieht nun das Band vom Körper weg.
Nachdem ein Durchgang mit dem Bein beendete ist, erfolgt der Seitenwechsel. Die große Spannung auf dem Trainingsband muss beachtet werden.
Intensität:
Drei Sätze mit dreißig Wiederholungen und dreißig Sekunden Satzpause.