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7. September 2014 um 10:58

Schnelligkeit im Badminton – ausgewählte Trainingsübungen – Teil 2

Im folgenden wird ein weitere Trainingsübung zum Training der Beinschnelligkeit im Badminton vorgestellt.

Die Acht mit Driveschlägen

Die Trainingsübung „Acht“ ist in vielen Rückschlagsportarten bekannt. Im Tennis wird sie häufig als Hosenträger bezeichnet, im Tischtennis sagen viele Briefübung dazu.

Die Übung ist simpel und erfordert nicht unbedingt eine Zeichnung. Generell sollte sie von jedem Übungspartner ca. 5 Minuten durchgeführt werden, im Anschluss erfolgt ein Wechsel.

Einer der Trainingspartner spielt diagonal, der andere parallel. Dies bedeutet im Detail, dass Spieler 1 z.B. beginnt und einen diagonalen Drive von seiner Vorhandseite in die Vorhandseite seines Partners spielt. Von dort aus spielt dieser parallel. Im Anschluss spielt der Erstgenannte diagonal und der Zweitgenannte wiederum parallel.

Es ergibt sich eine Endlosübung, die gerade, wenn sie mit der Schlagtechnik Drive angewendet wird schnell sehr schweißtreibend wird. Die Intensität können die Trainingspartner selbst regeln, in dem sie schnell oder langsam spielen.

Kurzbeschreibung und Varianten

Zunächst folgt eine kurze Beschreibung der Trainingsübung:

• Spieler 1 spielt diagonal mit der Vorhand in die Vorhand
• Spieler 2 spielt parallel mit der Vorhand in die Rückhand
• Spieler 1 spielt diagonal mit der Rückhand in die Vorhand
• Spieler 2 spielt parallel mit der Vorhand in die Rückhand
• danach wird die Übung wiederholt

Je nach Trainingsniveau kann die Übung variiert werden:

• Einengung des Spielfeldes (viele Wiederholungen, wenig Beinarbeit)
• Vergrößerung des Spielfeldes (wenige Wiederholungen, viel Beinarbeit)
• langsam spielen
• schnell spielen
• alle Schläge mit der Vorhand für noch mehr Beinarbeit

Autor: Matthias Bormann

Kategorie: Schnelligkeit – Autor: kd

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29. August 2014 um 10:52

Schnelligkeit im Badminton – ausgewählte Trainingsübungen – Teil 1

Um die Schnelligkeit im Badminton effektiv zu trainieren, kann man auch Partnerübungen wählen. Besonders eignet sich dabei die Schlagtechnik Drive, da diese recht schnell ausgeführt wird und beide Trainingspartner gefordert sind, um schnell zu reagieren.

Falkenbergübung

Die folgende Übung ist aus dem Tischtennis bekannt und gilt in dieser Sportart als die beste Beinarbeitsübung. Der Name Falkenberg ist auf einen Trainingsstützpunkt in Schweden zurückzuführen. Angeblich trainierte die Nationalmannschaft von Schweden diese Übung sehr häufig.

Übertragen auf die Sportart Badminton erfolgt der Übungsablauf wie folgt:

Es stehen sich zwei Spieler gegenüber, die miteinander trainieren. Dabei ist Spieler (siehe Zeichnung oben) vorrangig der Zuspieler, der die Bälle möglichst passiv und genau platziert zurückspielt. Spieler 2 (unten) macht die Übung, von ihm wird höchste Beinarbeit gefordert.

Spieler 2 beginnt mit einem Rückhand Drive diagonal (1). Dieser Ball wird von Spieler 2 diagonal zurückgespielt (2). Im Anschluss stellt sich Spieler 2 auf die Vorhand um und spielt wieder diagonal zurück (3). Bereits durch diesen Wechsel wird ein wichtiges Element im Badminton – stets versuchen die starke Seite, bei den meisten die Vorhand, zu umlaufen, trainiert. Nach einem parallelen Ball von Spieler 1 aus der Rückhandseite in die Vorhand von Spieler 2, ist von diesem viel Beinarbeit gefordert (4). Das Ziel ist es möglichst schnell in die optimale Position zu kommen, um ausgehend von der weiten Vorhand wieder parallel zurückzuspielen (5).

Nun beginnt die Übung von vorn. Nach einem diagonalen Drive geht es mit dem Ball (1) diagonal mit der Rückhand weiter.

Kurzbeschreibung

Spieler 2 spielt Rückhand Drive diagonal (1)
Spieler 1 spielt Drive diagonal (2)
Spieler 2 spielt Vorhand Drive diagonal (3)
Spieler 1 spielt Drive parallel (4)
Spieler 2 spielt Vorhand Drive parallel (5)
die Übung beginnt von vorn

Autor: Matthias Bormann

22. August 2014 um 10:51

Trainingsübungen zum Drive – Teil 3

Das Balleimertraining ist in allen Rückschlagsportarten weit verbreitet. Durch das Einspielen aus einem Ballkorb, bringt der Trainer seinen Schützling dazu viel Laufen zu müssen oder die Bälle immer exakt auf den gleichen Punkt zu spielen.

Vorteile des Balleimertrainings im Badminton

Zunächst kann man durch ein Balleimertraining viele Teilnehmer am Training binden. Das bietet sich vor allem im Jugendtraining an. Ein Trainer steht am Balleimerkorb, zwei Spieler retournieren die eingespielten Bälle und einer sammelt diese auf der gegenüber liegenden Seite ein.

Die Übungsform kann man z.B. so gestalten, dass jeder Spieler zehn Federbälle schlägt und schließlich zum Ballsammeln eingeteilt wird. So ergibt sich ein Kreislauf, da derjenige, der die Bälle vorher einsammelte im Anschluss eine Runde wartet und dann selbst mit schlagen dran ist. Es können auch beide „freien“ Spieler die Bälle sammeln und es können dann mehr Bälle zum schlagenden Spieler eingespielt werden.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Situation, dass der Trainer „nur“ einspielen muss. Er muss sich nicht darauf konzentrieren, dass er selbst die Bälle exakt zuspielen muss. Somit kann er genau auf die Fehler seines Schützlings achten. Ebenso kann er eine viel höhere Einspielfrequenz wählen, als im normalen Spiel. Dadurch kann das Training optimal beispielsweise auf die Komponente Schnelligkeit ausgerichtet werden.

Balleimertraining zur Verbesserung der Schnelligkeit

Wie im vorherigen Abschnitt angekündigt, eignet sich das Balleimertraining sehr gut, um die Schnelligkeit zu trainieren. Gemeint ist hiermit vor allem die Beinschnelligkeit. Durch eine sehr schnelle Einspielfrequenz (der Trainer sollte möglichst viele Federbälle in die Hand nehmen) ist der Spieler sehr gefordert.

Mögliche Trainingsübungen sind:

• Vorhand – Mitte – im Wechsel (ca. 20 Bälle)
• Vorhand – Rückhand – im Wechsel (ca. 20 Bälle)
• Vorhand – Rückhand – Drop in Vorhand- oder Rückhand (ca. 30 Bälle)

Beim Training der Beinschnelligkeit liegt der Fokus ausdrücklich auf der Beinarbeit. Natürlich sollten die Trainierenden auch versuchen die Bälle zu treffen. Wichtiger ist aber die richtige Stellung der Beine zum Ball und das die Übenden viel in Bewegung sind.

Autor: Matthias Bormann

15. August 2014 um 10:50

Trainingsübungen zum Drive – Teil 2

In der vergangenen Übung wurde eine Möglichkeit aufgezeigt, wie die Sicherheit bei der Technik Drive geübt werden kann. Nun folgt eine Trainingsübung im Badminton, die eine spielnahe Situation simulieren soll.

Bälle verteilen mit Driveschlägen

Es handelt sich um eine Partnerübung, bei der im oberen Feld Spieler Spieler 1 spielt und Spieler 2 im unteren Feld agiert. Die Übung beginnt mit einem halbhohen Drive Aufschlag (1) von Spieler 1.

Sein Trainingspartner, Spieler 2 returniert diesen Ball und setzt den Gegner mit einem Drive unter Druck (2). Beide Spieler spielen nun Drive (3) und versuchen sich gegenseitig das Leben schwer zu machen.

Gerät ein Spieler so in die Defensive, dass keine Drive Bälle mehr möglich sind, so spielt er einen Clear ins hintere Badmintonfeld (4a) oder (4b). Dieser Ball kann schließlich mit Smash angegriffen werden und beide Übungspartner versuchen den Punkt zu erzielen.

Kurzbeschreibung

• Spieler 1 spielt einen Drive Aufschlag (1)
• Spieler 2 returniert diesen ebenfalls mit Drive (2)
• Beide Spieler spielen aggressive Drive Bälle über das gesamte Feld verteilt (3)
• Gerät ein Spieler in die Defensive, spielt er Clear (4a) oder (4b)
• frei

Autor: Matthias Bormann

Kategorie: Spielformen – Autor: kd
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8. August 2014 um 10:48

Trainingsübungen zum Drive – Teil 1

Die folgende Übung soll gezielt den Drive mit Vor- und Rückhand trainieren. Es geht dabei vorwiegend um eine Technikschulung. Dies mit einer Übung, die ohne Unterbrechung möglichst lange durchgeführt wird.

Durchführung der Übung zum Drive

Es stehen sich zwei Trainingspartner gegenüber. Spieler 1 (im oberen Feld) trainiert mit Spieler 2 (im unteren Feld). Beide spielen zunächst Vorhand Drive diagonal (1). Dabei darf der Federball innerhalb der Vorhandseite nicht neben die Begrenzung des Aufschlagfeldes gespielt werden. Es sollte trotzdem auch die Komponente Bewegung eingebaut werden, indem der Ball nicht immer auf die gleiche Stelle gespielt wird. Die grau hinterlegten Felder markieren die Zone, in die die Drivebälle gespielt werden müssen.

Nach drei Bällen jedes Teilnehmers, wird auf die Rückhandseite gewechselt. Dieser Wechsel erfolgt bei „schlechteren“ mit einem möglichst hohen Ball, bei „besseren“ kann die gleiche Flughöhe beibehalten werden. Nun wird der Drive ebenfalls diagonal ausgeführt (2). Nach drei Bällen kann wieder gewechselt werden, sodass Vorhanddrive gespielt wird (1).

Kurzbeschreibung

• 3 x Drive innerhalb der VH Zone (1)
• hoher Ball in Rückhand
• 3 x Drive innerhalb der RH Zone (3)

Varianten

Diese Endlosübung eignet sich zur Erlernung der Schlagtechnik und um Sicherheit in das Drivespiel zu bekommen. Je nach Trainingsniveau kann das Tempo erhöht werden. Außerdem können ungleichmäßige Übungskomponenten eingebaut werden. Beispiele hierfür sind:

• Ein Spieler bestimmt zu welchem Zeitpunkt auf die Rückhand gewechselt wird
• Ein Spieler bestimmt das Tempo der Schläge, der zweite muss es nachmachen
• Ergibt sich die Möglichkeit zum Smash, so soll dieser ausgeführt werden
• Ein Spieler baut unregelmäßige Schlagtechniken ein – danach ist frei (z.B. Drop oder Clear

Autor: Matthias Bormann

Kategorie: Spielformen – Autor: kd
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29. Juli 2014 um 10:48

Der Drive im Badminton

Die Schlagtechnik Drive findet nicht nur im Badminton, sondern auch im Volleyball, Tennis oder sogar im Golfsport Anwendung. Generell wird bei dieser Schlagtechnik mehr aus dem Handgelenk gespielt und es wird mehr auf Sicherheit gesetzt, als beim Smash.

Die Schlagtechnik Drive im Badminton

Der Schlag wird in etwa auf Augenhöhe ausgeführt. Der Federball wird dabei knapp und flach über das Netz geschlagen. Durch Handgelenkeinsatz kommt es zu einer höheren Ballbeschleunigung, als ohne.

Taktische Maßnahmen zum Einsatz des Drive

Der Drive ist im Vergleich zum Clear oder zum Drop ein schnell ausgeführter Schlag. Ziel des Schlages ist es den Gegner unter Druck zu setzen. Um die beste Antwort auf den Drive zu liefern, ist es wichtig über ein hohes Maß an Reaktionsfähigkeit zu verfügen.

In der Regel wird dieser Schlag mit einem Gegendrive beantwortet. Man kann ebenfalls mit Clear reagieren, das führt häufig zu zu kurz geratenen Bällen, die zu einem gegnerischen Smash führen. Auch die Antwort mit einem Drop ist riskant. Gerät dieser zu hoch, so kann der Ball direkt am Netz „getötet“ werden.

In dem folgenden Video werden zahlreiche Spielsituationen gezeigt, in denen Ballwechsel mit Driveschlägen geführt werden. Um diese so präzise, reaktionsstark und Punkt bringend einsetzen zu können, ist viel Training nötig. In nächsten Beiträgen wird auf gezielte Trainingsübungen eingegangen. Hier ist erstmal das Video zur Einstimmung:

Autor: Matthias Bormann

Kategorie: Technik – Autor: kd
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16. Juli 2014 um 16:55

Einen Clear mit einem Drop beantworten

Gerade in vielen unteren Ligen sind lange Clearduelle ein bewährtes Mittel, um den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Dadurch wird die Geduld auf eine harte Probe gestellt und viele jüngere Spieler neigen dazu sich frühzeitig zu entscheiden anzugreifen und suchen sich oftmals den falschen Ball für den Angriff aus.

Den Gegner zum Laufen bringen

Generell ist es wichtig die Bälle nicht zu häufig auf den gleichen Punkt zu spielen. Denn dann kann man sich den gut stehenden Ball aussuchen und zu einem Smash ansetzen. Ein Mittel, um den Gegner zum Laufen zu bringen sind Dropbälle.

Die folgende Übung hat genau diese „Stoppbälle“ zum Trainingsschwerpunkt.

Ablauf der Übung (Drop und Clear)

Es stehen sich zwei Trainingspartner gegenüber. Spieler 1 (oben) spielt einen hohen Clearaufschlag (1). Dieser wird von Spieler 2 (unten) mit einem Clear beantwortet (2). Bei dem Clearschlag gilt zu beachten, dass dieser möglichst hoch und weit auf die Grundlinie gespielt wird. Gerät er im Punktspiel zu kurz, so hat der Gegner sofort die Chance zum Smash.

Auf den bereits erwähnten Clear erfolgen von beiden Spielern mehrere Clearschläge, also ein Clearduell (2). Völlig willkürlich spielt Spieler 2 nach einer ungewissen Anzahl von Clearduellen einen Drop (3) in die Vorhand von Spieler 1. Danach wird der Punkt ausgespielt.

Kurzbeschreibung der Trainingsübung

• langer Aufschlag (1) von Spieler 1
• Clear in die Rückhand (2) von Spieler 2
• Clear in die Rückhand (2) von Spieler 1
• Clearduell mit unbestimmter Dauer (2)
• Dropball (3) von Spieler 2
• frei

Autor: Matthias Bormann

Kategorie: Spielformen – Autor: kd
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9. Juli 2014 um 16:53

Trainingsübungen für den Rückhand Drop – Teil 3

Den Rückhand Drop kann man aus verschiedensten Situationen spielen. Es kommt vor allem darauf an, dass die Schlagbewegung nicht sofort erkannt wird. Es sollte ein spontaner Schlag sein, der einen Überraschungseffekt mit sich bringt.

Balleimertraining für den Rückhand Drop

Beim Balleimertraining spielt der Trainer zahlreiche Federbälle aus einem Eimer/ Korb ein und der Spieler muss diese nach den Vorgaben des Trainers zurückspielen. Durch diese Art des Trainings wird vermieden, dass ständig der Ball aufgehoben werden muss.

Außerdem kann der Trainer direkt auf den Spieler sehen und seine Schlagtechnik korrigieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass mehrere Spieler eingesetzt werden können. Einer hebt die Bälle auf, der andere ist an der Reihe sie zu schlagen. So sind viele „beschäftigt“ und bei hoher Trainingsbeteiligung wird mit dieser Trainingsform Freiraum für weitere Spielfelder geschaffen.

Federbälle unregelmäßig einspielen

Die Möglichkeiten des Balleimertrainings sind sehr vielfältig. So kann der Drop so trainiert werden, dass er gezielt aus einer bestimmten Position, zum Beispiel der Rückhandseite im hinteren Felddrittel ständig in die Vorhand des Gegners gespielt werden muss. Diese Art des Trainings eignet sich, um Schlagweiten oder sehr präzise Drops zu üben.

Im Punktspiel kommt der Ball allerdings nicht so gezielt und vor allem so vorhersehbar auf einen vorher festgelegten Punkt.

Um das Spielgeschehen in einem Wettkampf zu simulieren, ist es also sinnvoll, dass der Trainer die Bälle unregelmäßig zuspielt. Um den Rückhand Drop zu trainieren, sollte er also mal in die weite Rückhand, mal in die Halbdistanz oder auch mal zur Netzregion spielen.

Die Aufgabe des Spielers ist es, jeden einzelnen Ball als Drop, knapp hinter das Netz zu platzieren.

2. Juli 2014 um 16:49

Trainingsübungen für den Rückhand Drop – Teil 2

Die Fülle an Trainingsübungen ist für den Einzelnen kaum überschaubar. Die Einteilung in Übungen speziell für den Rückhand Drop macht daher Sinn.

Rückhand Drop trainieren

Eine relativ simple Übung, die von Spielern auf jedem Spielniveau trainiert werden kann wird im Folgenden erklärt. Es stehen sich zwei Trainingspartner, am besten mit annähernd gleichem Spielniveau, gegenüber.

Spieler 1 (oben) beginnt mit einem langen Aufschlag (1) in die Rückhand von Spieler 2 (unten). Spieler zwei umläuft die Rückhand bewusst nicht, um die Schlaghärte des Rückhand Clear (2) zu trainieren.

Nach diesem Ball kommt es zum Rückhand Drop (3). Der Fokus der Kombination liegt auf diesem Schlag. Er sollte möglichst präzise kurz hinter das Netz gespielt werden. Nach einem „Gegendrop“ (4) ist das Spiel für beide Trainingspartner offen. Beide sind bemüht den Punkt für sich zu entscheiden.

Kurzbeschreibung der Übung

• langer Aufschlag von Spieler 1 in die Rückhand von Spieler 2 (1)
• Rückhand Clear (2)
• Drop (3)
• Drop (4)
• frei

Kategorie: Spielformen – Autor: kd
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25. Juni 2014 um 16:47

Trainingsübungen für den Rückhand Drop – Teil 1

Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der Schlagart Rückhand Drop. Ausgehend von Vorüberlegungen zur Anwendung des Dropschlags wird im Anschluss über diverse Trainingsmöglichkeiten diskutiert.

Rückhand Drop – ein sinnvoller Schlag?

Der Rückhand Drop ist generell gesehen ein langsam gespielter Ball, der kurz hinter das Netz gespielt wird. Oftmals wird er als Überraschungsball eingesetzt, um den Gegner zu einer Bewegung von weit hinten nach weit vorn zu bewegen.

Viele Spieler sind auf der Rückhand schwächer, als auf der Vorhand. Dadurch geht die Tendenz dahin, dass oftmals die Taktik gewählt wird häufig über die Rückhand anzugreifen. Sobald der Rückschlag nicht mehr hoch und weit genug ist, so folgt ein harter Smash, der meist den Punktgewinn bringt.

Da ist ein Drop als Verteidigungsschlag häufig besser geeignet, als den Ball halbhoch zurückzulegen.

Rückhand Drop – trainieren oder als Notschlag verwenden?

Natürlich muss auch der Rückhand Drop geübt werden. Es ist eine Schlagtechnik, für die man sehr viel Feingefühl benötigt. Dieses lernt man nicht von heute auf morgen.

Es empfiehlt sich vom einfachen zum schweren heranzugehen. Das Erlernen der Technik ist am leichtesten, wenn man vom einfachen zum schweren übergeht. So sollte der Ball zunächst versucht werden gezielt und flach auf die Mitte des Badmintonfelds gespielt zu werden. Dann nähert man sich immer mehr dem Netz.

Optimal ist, wenn der Ball kurz und flach hinter das Netz gespielt wird. Dieser Schlag birgt aber auch das größte Risiko. Man darf nie vergessen, dass man selbst immer die Chance hat den Ballwechsel zu gewinnen, wenn der Federball übers Netz gespielt wurde.

Wenn die Trefferquote der kurzen Bälle zu gering ist und diese überwiegend im Netz landen, sollte man auf Sicherheit gehen und ihn erstmal drüber legen.

Autor: Matthias Bormann

Kategorie: Technik – Autor: kd
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