Bei den meisten Spielen beginnt nach dem Aufschlag der Positionswechsel im Volleyball. So soll erreicht werden, dass jeder Spieler seine Stärken möglichst gut in das Spiel einbringen kann. Je höher das Spielniveau, desto wichtiger wird auch der Positionswechsel.
Universallisten und Spezialisten
Bei einem Volleyballspiel stehen pro Mannschaft sechs Spieler auf dem Feld. Jeder von ihnen ist bis nach dem Aufschlag an seine Position gebunden. Danach beginnt zumeist ein Positionswechsel im Volleyball. Das bedeutet, jeder Spieler kann nach dem Aufschlag die Position einnehmen, auf der er seine individuellen Stärken am besten zum Einsatz bringen kann. Allerdings unterscheiden sich die Spiele von Anfängern und Fortgeschrittenen in Hinblick auf die Spielerspezialisierung. Während im Anfängerbereich zumeist mit Spielsystem-Universalisten gespielt wird und der Positionswechsel aufgrund dessen nicht von übermäßig großer Bedeutung ist, spielen Fortgeschrittene zumeist als Spezialisten. Für die Spezialisten ist ein Positionswechsel wichtig, denn so kann jeder Spieler seine Stärken bei der Einnahme der dazu optimalen Position bestmöglich im Spiel zur Geltung bringen.
Das richtige Spielsystem wählen
Im Volleyball wird nach verschiedenen Spielsystemen gespielt. Vom Spielsystem hängt auch der Positionswechsel beim Volleyball ab. Die Wahl des Spielsystems ist in erster Linie von den technischen und taktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Spieler abhängig. Es beschreibt jedoch nur die Zusammensetzung der Mannschaft und bezieht sich nicht auf die Spielweise. In jedem Spielsystem können daher verschiedene Taktiken beim Angriff, im Block oder bei der Feldabwehr angewendet werden. Bei der Wahl der richtigen Taktik können daher die Stärken und Schwächen der einzelnen Spieler sowie deren optimale Position auf dem Spielfeld berücksichtigt werden.
