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28. Juli 2014 um 16:26

Orientierungsfähigkeit steigern

Die koordinativen Fähigkeiten spielen bei der Ausübung von allen Sportarten eine sehr große Rolle. Gerade die Orientierungsfähigkeit sorgt dafür, dass der Spieler sich im Raum zurechtfindet, Situationen schnell erfasst und seine Position in der räumlichen Umgebung richtig wahrnimmt. Die Einschätzung seiner eigenen Person im Gesamtbild sorgt dafür, die richtige Entscheidung zu treffen und dementsprechend zu agieren. In der Praxis dominieren die visuellen Informationen, die auf die Handlung und die daraus resultierenden Bewegungsabläufe und das Tätigkeitsfeld einwirken.

Steigerung der Orientierungsfähigkeit

Unterschiedliche Übungen sind genau auf das Trainieren der Orientierungsfähigkeit ausgelegt. Dazu gehören unter anderem verschiedene Ballübungen, die im Zweierteam, alleine oder mit der Mannschaft durchgeführt werden können. Verwendet wird dafür ein Medizinball, der beispielsweise an die Hallenwand geworfen wird. Nach dem Abwurf dreht sich der Spieler um die eigene Achse, um den Ball in der Grundstellung wieder aufzufangen. Aber auch ein Parcours bietet perfekte Voraussetzungen. Je nachdem auf welche Trainingsgeräte dabei zurückgegriffen wird, entsteht ein Spielbereich, bei dem sämtliche Fähigkeiten des Sportlers genutzt werden.

Zusammenhang zwischen den unterschiedlichen Fähigkeiten

Gerade bei Lernprozessen im motorischen Bereich wird dem Spieler durch ein effektives Koordinationstraining deutlich gemacht, wie wichtig die Einschätzung des Gegners, Mitspielers und des verwendeten Trainings- oder Spielgerätes ist. Alle koordinativen Fähigkeiten, die der Sportler besitzt, fließen zusammen. Dazu gehört neben dem trainieren der Orientierungsfähigkeit auch der Gleichgewichtssinn, die Fähigkeit schnell und kontrolliert zu reagieren und das Gefühl für den eigenen Rhythmus zu bekommen. Ist dieses Wissen um die Fähigkeiten sensibilisiert, können durch den Sportler wohldosierte Einsätze, genau auf die Situation abgestimmt und durchgeführt werden.

Kategorie: Formen – Autor: kd

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18. Juli 2014 um 16:25

Schulung des Reaktionsvermögens durch Staffelspiele

Gerade bei Ballsportarten kommt es auf ein schnelles Reaktionsvermögen an, was durch Staffelspiele optimal trainiert wird. Bei dieser Form von Spielen werden komplexe Bewegungsabläufe umgesetzt, die auf einer besonderen Ausprägung der Koordination beruhen. Volleyball, Handball, Basketball und Fußball sind beispielsweise Teamsportarten, bei denen es darauf ankommt, taktische Ziele zu verfolgen. Sie umfassen eine bestimmte Raum- und Zeit-Dimension, in der der Sportler sich orientieren und reagieren muss. Dazu gehören das Zurechtfinden auf dem Spielfeld und die Lokalisierung der anderen Spieler. Dadurch wird die Leistung des einzelnen Spielers, wie auch des gesamten Teams gefördert.

Durchführung von Spieleinheiten während des Trainings

Staffelspiele lassen sich sowohl in der Halle, wie auch auf einem Rasenplatz oder einer Aschebahn durchführen. Das Ziel dieser Spiele ist der Transport eines Gegenstands über eine festgelegte Strecke, wo sich die andere Mannschaft positioniert hat, um den Gegenstand entgegenzunehmen und wieder zurückzubringen. Die gesamte Mannschaft wird in jeweils zwei Gruppen aufgeteilt. Wer zuerst mit dem Durchlauf fertig ist, gewinnt das Spiel. Um den Spielverlauf zu erschweren, können beispielsweise Slalomstangen eingesetzt werden, die die Spieler umlaufen müssen. Aber auch Hürdensysteme sorgen dafür, dass sich die Überwindung des Parcours nicht ganz einfach gestaltet. Bei der Durchführung solcher Spiele sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt.

Zielsetzung
Bei der Durchführung von Staffelspielen liegt die Zielsetzung nicht nur in der Schnelligkeit der Spieler. Vielmehr fließen koorditionelle und konditionelle Grundlagen zusammen. Denn durch die unterschiedlichen Bewegungsabläufe werden die Konzentration, die Schnelligkeit und der Gleichgewichtssinn gefordert. Die Spieler trainieren mit ganzem Körpereinsatz.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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8. Juli 2014 um 16:23

Gleichgewichtsschulung im Koordinationstraining

Eine wichtige Grundlage des Koordinationstrainings ist die Gleichgewichtsschulung. Verschiedene Übungen zielen genau darauf ab. Verwendet werden dabei unterschiedliche Hilfsmittel, die beispielsweise einen beweglichen Untergrund darstellen und durch entsprechende Gegenbewegungen oder Ausgleichsbewegungen in der Balance gehalten werden.

Die unterschiedlichen Übungen sorgen nicht nur für die Ausprägung des Gleichgewichtssinns, sondern trainieren auch die tieferliegenden Muskelgruppen, die beispielsweise durch das Krafttraining nicht direkt aktiviert werden. Grundlegend sind die Übungen aber darauf aufgebaut, die Körperwahrnehmung zu steigern und die Koordinationsfähigkeit zu schulen. Die Übungen werden auch gezielt bei Reha-Maßnahmen eingesetzt, um wieder die gewohnte Mobilität zurückzuerlangen.

Trainingshilfen für die Gleichgewichtsschulung

Das Sortiment an Trainingshilfen umfasst neben großen Fitness-Bällen auch Wippen und Balance-Kreisel. Aber auch mit Gewichten kann das Gleichgewicht sehr gut geschult werden. Dabei beruht die Gleichgewichtsschulung auf der Anspannung unterschiedlicher Muskelgruppen, die den Körper stabilisieren. Wenn beispielsweise mit einer Langhantel mit Gewichten trainiert wird, ist deutlich erkennbar, welche Körperhälfte die Schwächere ist. Wenn dieses erkannt wurde, kann durch gezielte Muskelanspannung das Defizit ausgeglichen werden. Für die Schulung des Gleichgewichts ist wichtig, dass die Trainingseinheiten so aufgebaut werden, dass sie auf den Trainingsstand der Sportler angepasst sind. Daher sollte zu Beginn des Trainings mit leichten Übungen begonnen werden, die sich im Trainingsverlauf gesteigert können.

Methodischer Aufbau des Trainings

Im ersten Schritt empfiehlt es sich, die Sportler dahin zu führen, sich selbst und ihren Körper wahrzunehmen. Dadurch erkennen sie ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten, die mitunter noch durch gezieltes Training geschult werden müssen. Die Gleichgewichtsschulung ist ein wichtiger Bestandteil des Koordinationstrainings und befähigt den Sportler seine Bewegung, Reaktion und Schnelligkeit optimal einzusetzen.

Kategorie: Grundsätze – Autor: kd

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