Registrieren

17. März 2016 um 13:11

Aufstehen üben beim Eishockey

Beim Eishockeyspielen geht es nicht nur bei den Profis heiß her. Das Spiel besticht durch seine Schnelligkeit und Dynamik und die Spieler sind nicht gerade zimperlich. Nicht umsonst gilt Eishockey als das schnellste und auch härteste Spiel der Welt.

Die Spieler müssen ihre Schlittschuhe perfekt beherrschen und sich schnell und effizient darauf bewegen können. Dass Stürze dabei an der Tagesordnung sind, ist nicht verwunderlich. Gerade für Anfänger ist das Eislaufen oftmals recht schwierig, denn sie müssen nicht nur vorwärts- und rückwärtslaufen können, sondern auch punktgenau stoppen, Wendungen vollziehen und richtig fallen und aufstehen können.

Zum Eislauftraining gehört auch Falltraining und schnelles Aufstehen üben

Beim Eishockey ist Schnelligkeit das oberste Gebot. Ob es nun darum geht möglichst schnell das Spielfeld zu durchqueren, den Puck schnellstmöglich in das gegnerische Tor zu versenken, oder bei einem Sturz richtig zu fallen und danach schnell wieder aufzustehen – wer sich auf dem Eis nicht richtig, schnell und effizient bewegen kann, hat als Eishockeyspieler kaum eine Chance. Eislauftraining ist daher vor allem für Anfänger einer der wichtigsten Trainingsbestandteile.

Dabei geht es nicht nur darum, auf Schlittschuhen vorwärts zu kommen. Vor allem das richtige Fallen und das schnelle Aufstehen sind Fertigkeiten, die Eishockeyanfänger im Rahmen des Trainings unbedingt üben müssen. Das harte Eis, die Schnelligkeit des Spiels und die riskanten und mitunter gefährlichen Manöver auf der Eisfläche stellen trotz Schutzkleidung eine hohe Verletzungsgefahr dar. Daher ist das Falltraining ein fester Bestandteil jedes Eishockeyanfängertraining.

Neben dem sicheren Fallen gehört das Aufstehen Üben im Eishockey zum Pflichtprogramm, denn wer nach einem Sturz nicht schnell genug wieder auf den Kufen steht, hat keine Chance am Spiel schnell wieder aktiv teilzunehmen.

Aufstehen mit voller Ausrüstung ist nicht einfach

Die Bewegungsabläufe auf dem Eis unterscheiden sich sehr stark von den normalen Bewegungsabläufen außerhalb des Eises. Die Fortbewegung und vor allem das Aufstehen auf den schmalen Kufen erfordern ein gutes Gleichgewicht und viel Geschicklichkeit.

Dazu müssen Eishockeyspieler diese Herausforderungen mit ihrer schweren Ausrüstung bewältigen. Aufstehen üben beim Eishockey ist daher ein langer Prozess, bei dem sich unter Umständen nicht sofort der Trainingserfolg zeigt. Es ist ganz normal, wenn Anfänger eine gewisse Zeit benötigen, um das richtige Fallen und Aufstehen perfekt zu beherrschen.

Erst wenn die richtige Technik beherrscht wird, geht es daran, den Aufstehprozess möglichst schnell zu beherrschen. Bei Übungen zum Aufstehen wird daher das Aufstehtempo mehr und mehr gesteigert.

Kategorie: Technik – Autor: kd

- Kommentare (0)
10. März 2016 um 13:04

Eishockeytrockentraining nicht nur auf dem Eis

Eishockey ist ein trainingsintensiver Sport, denn die Spieler müssen zahlreiche Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen, um erfolgreich im schnellsten und härtesten Mannschaftssport zu bestehen. Das Training ist umfangreich und vielseitig und findet keineswegs nur auf dem Eis statt.

Insbesondere das Kraft- und Ausdauertraining, aber auch das Training außerhalb der Saison findet meist als sogenanntes Trockentraining statt.

Trockentraining nicht nur im Sommer

Wer im Eishockey erfolgreich sein möchte, sollte in der spielfreien Zeit keinesfalls auf das Training verzichten und einfach nur die Seele baumeln lassen. Eishockeyspieler müssen in jeder Hinsicht fit sein und trainieren daher auch außerhalb der Saison. Dieses Training außerhalb der Eishockeysaison wird als Sommertraining bezeichnet. Sommertraining findet in aller Regel nicht auf dem Eis statt.

Stattdessen absolvieren die Spieler ein Trockentraining – also Trainingseinheiten, die nicht auf dem Eis stattfinden. Unter dem Begriff Trockentraining im Eishockey sind Übungen und Trainingsinhalte unterschiedlicher Art zusammengefasst. Typische Trainingsinhalte für das Trockentraining sind

• Krafttraining
• Ausdauertraining
• Schnelligkeits- und Reaktionstraining

Beim Eishockey wird die meiste Kraft in den Beinen benötigt. Dennoch umfasst das Krafttraining für Eishockeyspieler Übungen für alle Muskelbereiche des Körpers. Das Krafttraining erfolgt an Geräten oder mit Freihanteln. Auch Ausdauertraining, Schnelligkeits- und Reaktionstraining finden zumeist im Rahmen des Trockentrainings statt.

Trockentraining erfolgt nicht nur in der spielfreien Zeit. Auch in der Vorbereitungszeit und bei Training während der Saison gibt es immer wieder Trainingseinheiten, die als Trockentraining absolviert werden.

Schusskraft- und Schusstechnikübungen als Trockentraining

Neben den Trainingsinhalten, die traditionell als Trockentraining absolviert werden, können auch eishockeyspezifische Trainingsinhalte als Trockentraining ausgeführt werden. So ist es möglich, im Trockentraining zum Eishockey Übungen zur Verbesserung der Schusskraft oder Schusstechnik zu integrieren. Damit der Puck auch außerhalb des Eises perfekte Gleiteigenschaften besitzt, kann dieser für das Trockentraining mit einer Kunststoffplatte und mit Silikonspray präpariert werden.

Oft ist es sinnvoll Technikübungen und andere Übungen, die normalerweise auf dem Eis stattfinden, in das Trockentraining zu integrieren, denn nicht immer steht einer Trainingsgruppe genügend Zeit direkt auf dem Eis zur Verfügung. Das Trockentraining ist daher eine gute Ausweichmöglichkeit und bietet die Chance auch eishockeyspezifische Fertigkeiten außerhalb des Eises zu trainieren.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

- Kommentare (0)
3. März 2016 um 13:01

Rückwärtslaufen – eine Grundtechnik des Eislaufens

Eishockeyspieler müssen über einige grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen, um überhaupt spielfähig zu sein. Eine ganz wesentliche Voraussetzung für das Spiel ist das Schlittschuhlaufen. Wer das Schlittschuhlaufen nicht perfekt beherrscht, sollte gar nicht erst daran denken schon bald an einem Eishockeyspiel aktiv teilnehmen zu können.

Erst wer sich sicher und schnell auf Schlittschuhen bewegen kann und alle eishockeyspezifischen Lauftechniken beherrscht, hat die Chance als Spieler in einem echten Spiel auf dem Eis zu stehen.

Die Grundtechniken des Eislaufens

Ein Eishockeyspieler muss sich schnell und dabei absolut sicher auf dem Eis bewegen können. Wer das nicht beherrscht hat im Spiel keine Chance jemals an den Puck zu kommen. Eislaufen zu können bedeutet jedoch keineswegs mit den Schlittschuhen nur sicher vorwärts zu kommen. Zu den Grundtechniken des Eislaufens gehört für jeden Eishockeyspieler weitaus mehr:

• Eislaufen vorwärts
• Bremsen aus dem Vorwärtslaufen (Hockeystop)
• Richtungsänderungen aus dem Vorwärtslaufen
• Eislaufen rückwärts
• Bremsen aus dem Rückwärtslauf
• Drehung vom Vorwärts- in den Rückwärtslauf

Die Spieler müssen diese Grundtechniken des Eislaufens perfekt beherrschen. Lauftraining gehört daher für Eishockeyanfänger unbedingt dazu. Vor allem beim Kindertraining durchlaufen die kleinen Sportler meist vor Beginn des eigentlichen Eishockeytrainings eine Laufschule und erlernen so zunächst einmal alle wichtigen Grundtechniken des Eislaufens. Erwachsene, die mit dem Eishockey beginnen möchten, sollten möglichst bereits Schlittschuhlaufen können.

Doch auch wenn alle Spieler das Eislaufen bereits beherrschen gehört zum regulären Trainingsplan von Zeit zu Zeit eine Trainingseinheit, in der, abgestimmt auf das Eishockey rückwärts laufen, vorwärts laufen und alle weiteren wichtigen Techniken trainiert werden.

Rückwärtslaufen – Schritt für Schritt erlernen

Die Technik des Rückwärtslaufen ist sehr komplex und muss daher Schritt für Schritt erlernt werden. Ähnlich wie das Vorwärtslaufen stellt das Rückwärtslaufen eine zyklische Bewegung von Abstoß, Gleiten und Abstoß dar. Anders als beim Vorwärtslaufen haben beim Rückwärtslaufen beide Beine ständigen Kontakt mit dem Eis. Sollen Anfänger im Eishockey rückwärts laufen erlernen, gilt es zunächst die Grundstellung zu trainieren.

Wer diese beherrscht, kann mit Rückwärtsgehen und anschließendem Gleiten fortfahren. Die Übungen erfolgen in der Regel immer schrittweise und zunächst mit Unterstützung. Als Unterstützung kann entweder die Bande oder ein Partner dienen.

Kategorie: Technik – Autor: kd

- Kommentare (0)
25. Februar 2016 um 12:56

Spielzüge im Rahmen des Technik- und Taktik-Trainings

In den Anfängen des Eishockeys spielte eine bestimmte Taktik im Spiel kaum eine Rolle. Jeder einzelne Spieler vertraute voll und ganz auf seine eigene Kreativität, sodass ein Zusammenspiel eher zufällig entstand. Das ist im modernen Eishockey ganz anders, denn seit sich Spielsysteme mit Angriff und Abwehr entwickelten, ist im Eishockey die Taktik von großer Bedeutung.

Ein taktisch durchdachtes Spiel bietet den Spielern immer noch genügend Raum für eigene Kreativität, doch gibt es verschiedene Spielzüge, die jeder Eishockeyspieler beherrschen sollte und die deshalb im Training erlernt und geübt werden sollten.

Spielen im Team muss geübt werden

Eishockey kann mit wenigen Worten durch drei wesentliche Merkmale charakterisiert werden:

• Schnelligkeit
• Dynamik
• Härte

Als Mannschaftssportart steht jedoch über allem das Spielen im Team. Das ist nur dann möglich und auch effektiv, wenn die Spieler neben den grundlegenden Fähigkeiten, die ihnen ein schnelles, dynamisches und hartes Spiel ermöglichen, auch taktische Kenntnisse besitzen und umsetzen können.

Die Taktik hat im modernen Eishockey daher einen hohen Stellenwert. Bestimmte Spielkombinationen und Spielzüge müssen die Spieler einfach beherrschen, um sie im Spiel zum Vorteil der eigenen Mannschaft anwenden zu können. Ab einem gewissen Leistungsstand der Trainingsgruppe ist es daher Standard, dass bestimmte Spielkombinationen und Spielzüge im Eishockey erlernt werden müssen.

Taktik und Technik sind wichtig

Modernes Eishockeytraining besteht aus einer Kombination aus vielen einzelnen Trainingsbereichen, denn das Eishockeyspiel stellt extrem hohe Anforderungen an jeden Spieler. Die Spieler müssen bestimmte Basisfähigkeiten, wie etwa Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Agilität verfügen. Ebenso gehört das sichere Schlittschuhlaufen dazu. Das Anfängertraining ist daher hauptsächlich darauf fokussiert, die Basisfähigkeiten zu erlernen, zu stabilisieren und zu verbessern.

Doch auch ein hoher Fitnessstand macht aus einem Trainingsteilnehmer noch keinen Eishockeyspieler, denn eishockeyspezifische Bewegungsabläufe, technische und taktische Fähigkeiten machen einen Spieler erst spielfähig. Daher werden bestimmte Spielzüge beim Eishockey im Rahmen des Trainings regelrecht einstudiert. Die Spieler werden so in die Lage versetzt die für den Spielzug notwendige Technik (z.B. der Umgang mit dem Schläger oder die Puckführung) zu beherrschen und den erlernten Spielzug im Spiel taktisch einsetzen zu können.

Erst die Beherrschung wichtiger Spielzüge und das Umsetzen verschiedener Aufstellungen und Taktiken während des Spiels verschaffen dem einzelnen Spieler und der gesamten Mannschaft den entscheidenden Vorteil, und damit die Chance ein Spiel zu gewinnen.

Kategorie: Taktik – Autor: kd

- Kommentare (0)
18. Februar 2016 um 11:31

Trockentraining mit Schnelligkeit

Eishockey ist die schnellste Mannschaftssportart überhaupt. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Spieler über das Eis bewegen und mit der der Puck über das Spielfeld rast macht das Eishockey zu einem dynamisch rasanten Spiel, das jeden fasziniert, der einmal bei einem Match oder beim Training dabei war.

Dass Schnelligkeit eine Grundvoraussetzung für jeden Eishockeyspieler ist, ist also nicht verwunderlich. Das Schnelligkeitstraining hat daher einen besonderen Stellungswert beim Training.

Schnelligkeit und Reaktionsschnelligkeit

Eishockeyspieler benötigen in mehrfacher Hinsicht eine außergewöhnliche Schnelligkeit, denn das Spiel ist eine hohe Spieldynamik, schnelle Bewegungsabläufe und eine hohe Reaktionsschnelligkeit geprägt.

Die Spieler müssen sich schnell auf ihren Schlittschuhen bewegen können und bei Torschüssen, Pässen und bei der Verteidigung sind schnelle Bewegungen und eine gut ausgeprägte Reaktionsfähigkeit von Nöten. Schnelligkeit in den Bewegungen und Reaktionsschnelligkeit lassen sich durch ein kontinuierliches Training verbessern.

Eishockey zeichnet sich durch seine hohe Komplexität aus. Entsprechend komplex ist auch das Training. Es liegt also nahe, beim Eishockey Trockentraining die Schnelligkeit als Trainingsziel mit einzubeziehen, denn alle Trainingsbereiche beim Eishockey bedingen sich gegenseitig oder bauen aufeinander auf. So sind schnelle Bewegungen ohne ausreichende Muskelkraft und eine gute Kondition nicht möglich.

Schnelligkeit optimal trainieren

Außerhalb der Spielsaison und in der Vorbereitungsphase findet das Eishockeytraining vornehmlich als Trockentraining statt und besteht demnach aus Trainingseinheiten, die nicht auf dem Eis absolviert werden.

Kraft und Ausdauer werden in diesen Trainingsphasen zumeist isoliert von anderen Trainingsinhalten trainiert. Ebenso kann beim Eishockey Trockentraining die Schnelligkeit durch spezielle Übungen verbessert werden. Dabei handelt es sich vor allem um

• Sprints
• schnelle Antritte
• Sprungübungen

Die Reaktionsschnelligkeit ist hingegen eine ganz besondere Form der Schnelligkeit. Auch sie kann durch spezielle Übungen trainiert werden. Dabei sind jedoch Muskelkraft, Kondition und Koordination als vorbereitende Fähigkeiten zur Schnelligkeit weniger von Bedeutung. Stattdessen müssen als Grundvoraussetzung zum Training der Reaktionsschnelligkeit die kognitiven Fähigkeiten und insbesondere die visuelle Wahrnehmungsfähigkeit sensibilisiert und geschult werden.

Während Übungen zum Training der Bewegungsschnelligkeit und der Schnellkraft zumeist als eigenständige Trainingseinheiten in den Trainingsplan aufgenommen werden, eignen sich Übungen zur Verbesserung der Reaktionsschnelligkeit gut dazu, ab und an Abwechslung die allgemeine Trainingsroutine zu bringen und als Auflockerung in den Trainingsplan aufgenommen zu werden.

Kategorie: Schnelligkeit – Autor: kd

- Kommentare (0)
11. Februar 2016 um 11:29

Schussübungen – ein fester Bestandteil Eishockeytraining

Eishockey fasziniert Spieler und Zuschauer durch seine Schnelligkeit und Dynamik. Der Puck wird in rasender Geschwindigkeit über das Eis geschossen und soll dabei möglichst im gegnerischen Tor landen.

Eishockeyspieler müssen also gut mit ihrem Schläger umgehen können und mit den richtigen Schusstechniken und einer hohen Schusskraft den Puck über das Eis bewegen können. Schussübungen zur Steigerung der Schusskraft und zum Erlernen der verschiedenen Schusstechniken gehören daher zum regelmäßigen Trainingsprogramm.

Zusammenspiel von Kraft und Technik

Schusskraft und Schusstechnik sind wesentliche Fähigkeiten, die ein Eishockeyspieler erlernen und trainieren muss, wenn er beim Spiel erfolgreich agieren möchte. Neben dem regelmäßigen Krafttraining sind Schussübungen beim Eishockey ein fester Trainingsbestandteil. Dabei geht es vornehmlich darum

• die richtige Schlägerführung
• die richtigen Bewegungsabläufe

zu erlernen und den Puck mit der größtmöglichen Präzision zu schießen. Schussübungen können hervorragend auf dem Eis trainiert werden, können jedoch auch im Rahmen des Trockentrainings absolviert werden.

Schussübungen – wichtig für Torschüsse, Pässe und Abwehr

Mit Schussübungen können Eishockeyspieler sich auf jede nur mögliche Spielsituation optimal vorbereiten. Bei Torschüssen und Pässen zu Mitspielern kommt es vor allem auf die Präzision des Schusses an.

Bei der Abwehr und Verteidigung stehen die Schusskraft und eine gute Reaktionsfähigkeit des Spielers im Vordergrund. Dazu benötigt der Spieler eine gute Kondition, um trotz des hohen Laufpensums während des Spiels den Puck kraftvoll und präzise spielen zu können.

Die Schusstechnik ist in jeder Spielsituation wichtig. Dabei gilt es vornehmlich, die notwendigen Bewegungsabläufe zu erlernen und korrekt auszuführen. Schussübungen beim Eishockey können je nach Trainingsschwerpunkt darauf ausgerichtet sein

• die Präzision des Schusses zu verbessern
• die Schusskraft zu steigern
• die verschiedenen Schusstechniken zu erlernen

Durch Kombinationsübungen lassen sich beispielsweise Schusskraft und Kondition, oder auch Schusstechnik und Präzision verbessern. Einige Übungen können allein ausgeführt werden. Beliebt sind jedoch Übungen zu zweit oder zu mehreren Spielern. Insbesondere Torschussübungen werden häufig direkt auf dem Eis ausgeführt.

Es ist jedoch auch möglich, Schusstraining an anderen Plätzen zu absolvieren. Dazu wird der Puck mit Silikonspray und einer Kunststoffplatte so präpariert, dass er gleitfähiger wird und auch auf anderen Flächen außerhalb des Eises spielbar wird.

Kategorie: Eishockey Übungen – Autor: kd

- Kommentare (0)
4. Februar 2016 um 11:27

Perfekter Schlagschuss – richtige Technik und den richtigen Schläger

Eishockey ist ein schneller Sport, mitunter ist kaum auszumachen, wo sich im Spiel der Puck genau befindet. Das Schlagen mit dem Eishockeyschläger erfordert grundsätzlich einige Kraft. Der Schlag mit der meisten Kraft dahinter ist der Schlagschuss, auch Slapshot genannt. Er erfordert eine spezielle Technik, die im Eishockeytraining eingeübt wird und zum Schlagrepertoire guter Spieler gehören sollte.

Schlagschuss – der Puck erreicht Höchstgeschwindigkeit

Der Schlagschuss erfordert eine spezielle Schlagtechnik und gilt als die schnellste Schussart im Eishockey. Dabei kann der Puck die unglaubliche Höchstgeschwindigkeit von bis zu 175 Kilometern pro Stunde erreichen. Aufgrund der hohen Spitzengeschwindigkeit des Pucks bei dieser Schlagvariante wird der Schlagschuss auch als die härteste und kraftvollste Schlagtechnik bezeichnet.

Die hohe Geschwindigkeit, die der Puck beim Schlagschuss erreicht und die große Kraft, die dahintersteht, führen jedoch dazu, dass der Schlagschuss nicht zu den präzisesten Schussvarianten im Eishockey gehört. Der Schlagschuss wird daher zumeist bei der Abwehr eingesetzt. Insgesamt sind beim Schlagschuss die Technik, aber auch die Kraft des Spielers sowie der richtige Schläger von großer Bedeutung.

Training und das richtige Schlägermaterial

Ein guter Eishockeyspieler sollte einige Schusstechniken beherrschen. Dazu gehört auch der Schlagschuss. Bei dieser Schusstechnik spielen mehrere Aspekte eine Rolle:

• die richtige Körperhaltung des Spielers
• die Kraft, die beim Schlag ausgeübt wird
• der Schwung, mit dem der Stock auf das Eis auftrifft
• die Elastizität des Schlägers

Bei Training der Schlagschusstechnik kommt es vor allem darauf an, die notwendige Gewichtsverlagerung sowie die korrekte Bewegung des Handgelenks einzuüben. Der Spieler muss beim Schlagschuss sein Körpergewicht über die hintere Oberschenkelmuskulatur auf den Eishockeyschläger verlagern.

So erhält der Schuss einen Großteil seiner Kraft und Geschwindigkeit. Die so auf den Stock übertragene Kraft wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass sich der Schläger wie ein Bogen durchbiegt, sobald er auf dem Eis auftritt. Daher ist für eine maximale Geschwindigkeit und Kraftentwicklung beim Schlagschuss die Technik, aber auch die Materialeigenschaft des Schlägers von Bedeutung. Je elastischer der Eishockeyschläger, desto kraftvoller und damit schneller wird der Schlagschuss.

Die Präzision des Schusses und die Stabilität des Pucks können letztendlich durch eine Bewegung aus dem Handgelenk während der Schussabgabe beeinflusst werden. So gerät der Puck während des Fluges in eine drehende Bewegung, die ihm stabilisiert und die Flugbahn präziser macht.

Kategorie: Technik – Autor: kd

- Kommentare (0)
20. Januar 2016 um 11:24

Qualifikation für Eishockeytrainer

Eishockey ist ein Mannschaftssport, der in aller Regel im Verein und im Team trainiert wird. Das Training erfolgt daher unter der Obhut eines Trainers. Dieser übernimmt nicht nur die Verantwortung für die Trainingsinhalte und deren Qualität, sondern trägt auch eine große Verantwortung gegenüber den Trainingsteilnehmern. Nicht nur im Profisport gilt daher die Regel: Je qualifizierter der Trainer, desto besser effektiver und besser ist das Training.

Nicht jeder darf als Eishockeytrainer tätig sein

Eishockey ist in jeder Hinsicht ein anspruchsvoller Sport. Das Spiel ist anstrengend und stellt hohe Anforderungen an die Spieler. Entsprechend qualifiziert und effizient muss das Training gestaltet sein. Das wiederum und die emotionale Nähe von Coach und aktiven Spielern stellt hohe Anforderungen an den Trainer.

Dieser muss als Lehrer alle eishockeyrelevanten Trainingsinhalte vermitteln können, die Trainierenden immer wieder motivieren und ihre Leistungsfähigkeit in jeder Hinsicht steigern. Er ist verantwortlich für die psychische und physische Gesundheit und Verfassung der Trainierenden und muss das taktische Know-how haben, um der eigenen Mannschaft zum Sieg zu verhelfen. Es ist nachvollziehbar, dass aufgrund der vielfältigen Anforderung nicht jeder, der sich dies grundsätzlich zutraut, als Trainer tätig sein darf.

Stattdessen benötigen Eishockeytrainer eine Qualifikation, die den Umfang und die Trainingsberechtigung des Trainers genau definiert. Die Ausbildung zum Eishockeytrainer gliedert sich in die

• C-Lizenz
• B-Lizenz
• A-Lizenz

Danach dürfen Trainer mit C-Lizenz maximal Oberliga- und Nachwuchsmannschaften trainieren, während die B-Lizenz zum Training von Mannschaften bis zur zweiten Bundesliga berechtigt. Trainer mit A-Lizenz dürfen hingegen auch Mannschaften der ersten Bundesliga trainieren und können ihre Qualifikation durch ein Diplom noch erhöhen.

Trainerqualitäten durch Know-how, Empathie und Erfahrung

Nicht umsonst benötigen Eishockeytrainer eine Qualifikation, denn die Qualifikation sagt einiges über die Trainerqualitäten aus. Die Trainerarbeit im Eishockey ist eine ausgesprochen anspruchsvolle Tätigkeit, denn der Trainer muss neben allgemeinen sportmedizinischen Kenntnissen auch alle eishockeyspezifischen Kenntnisse besitzen. Dazu gehört vor allem ein hohes technisches und taktisches Wissen.

Daneben muss ein Trainer über gut ausgeprägte empathische Fähigkeiten verfügen, denn als Coach muss er seine Mannschaft auch psychologisch begleiten. Das notwendige Wissen erhalten Eishockeytrainer in den zu absolvierenden Lehrgängen zum Erhalt einer Trainerlizenz. Damit mit zunehmender Qualifikation auch die Erfahrung des Trainers gewährleistet ist, darf die B-Lizenz erst ab einem Alter von 20 Jahren erworben werden.

Zum Erhalt der A-Lizenz muss der Eishockeytrainer bereits seit 2 Jahren über die B-Lizenz verfügen, sodass eine höhere Qualifikation automatisch auch eine längere Trainererfahrung voraussetzt.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

- Kommentare (0)
13. Januar 2016 um 11:22

Eishockeytraining für Kinder

Eishockey ist weltweit die härteste und schnellste Mannschaftssportart. Mit seiner Dynamik begeistert der Sport Zuschauer und Aktive gleichermaßen. Selbst Kinder sind in jungem Alter oftmals so vom Eishockey fasziniert, dass sie schon früh den Wunsch äußern selbst aktiv Eishockey zu spielen.

Laufschule für die ganz Kleinen

So hart und anspruchsvoll Eishockey auch sein mag, das Spiel auf dem Eis kann bereits von Kindern ab 4 Jahren erlernt und ausgeübt werden. Der Sport gilt nicht umsonst als äußerst anspruchsvoll, denn von den Spielern wird viel verlangt.

Selbst Kinder, die sich für Eishockey interessieren müssen bestimmte Grundvoraussetzung mitbringen, damit sie auf lange Sicht auch Spaß und Erfolg beim Eishockey verspüren. Die wichtigsten Grundvoraussetzungen sind:

• Geschicklichkeit
• spielerisches Verständnis
• Teamfähigkeit
• Schnelligkeit
• Kraft

Vor dem vierten Lebensjahr ist es daher wenig sinnvoll, ein Eishockeytraining mit Kindern durchzuführen. Ab dann können Kinder in jedem Alter mit dem Training beginnen. Es gilt sogar der Grundsatz, dass das Training umso erfolgreicher ist, je früher damit begonnen wird.

Für die ganz Kleinen wird vielerorts vor dem Beginn des eigentlichen Eishockeytrainings eine Laufschule (Lauftraining) angeboten, denn das sichere Schlittschuhlaufen ist eine absolute Grundvoraussetzung zum Eishockeyspielen. Bei älteren Kindern ist es auf jeden Fall vorteilhaft, wenn sie schon Schlittschuhlaufen können, wenn sie mit dem Training beginnen.

Hartes Training mit hohem Spaßfaktor

Eishockeytraining ist anspruchsvoll, hart und intensiv. Die Spieler müssen körperlich und geistig auf die hohen Anforderungen des Spiels optimal vorbereitet werden. Dazu benötigen sie Schnelligkeit, Kraft und eine gute Kondition.

Auch alle notwendigen Techniken, beginnend beim sicheren Schlittschuhlaufen, bis hin zur richtigen Schusstechnik, ein sicherer Umgang mit dem Eishockeyschläger, viel Geschicklichkeit und ein ausgeprägter Teamgeist müssen erlernt und trainiert werden. Für das Eishockeytraining mit Kindern gelten dieselben Anforderungen wie für das Training mit Erwachsenen. Beim Kindertraining dürfen die Anforderungen an die kleinen Eishockeyspieler niemals zu hoch sein. Der Trainer muss daher noch mehr als beim Erwachsenentraining den Leistungsstand und die Leistungsfähigkeit jeden einzelnen Spielers kennen und berücksichtigen.

Ganz wichtig bei jedem Kindertraining sind der Spaß und die Freude, die die Kinder beim Training verspüren sollten. Das Training darf ruhig anstrengend sein und die Kinder an ihre Leistungsgrenzen bringen, doch die notwendige Sensibilität des Trainers für den Umgang mit Kindern darf auf keinen Fall fehlen. Gehen schon die Kleinsten mit Begeisterung zum Eishockeytraining, ist die Chance groß, dass sie auch als Erwachsene dem Sport treu bleiben und entsprechend erfolgreich werden.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd

- Kommentare (0)
6. Januar 2016 um 11:19

Schusskraft und Schusstechnik aus einer Hand

Eishockey ist ein schneller, körperbetonter und kraftvoller Sport, der hohe Anforderungen an die Spieler stellt. Der Puck wird mit rasender Geschwindigkeit über das Eis geschossen und soll dabei möglichst zielsicher im gegnerischen Tor landen. Beim Training gilt es daher neben der richtigen Schusstechnik, auch die Schusskraft zu verbessern.

Schusskraft und Schusstechnik trainieren

Eishockeyspieler benötigen viel Kraft. Zum einen ist bei diesem Sport viel Körpereinsatz gefragt, zum anderen braucht jeder Spieler die ausreichende Schusskraft, um den Puck gezielt über das Eis zu schießen. Dennoch führt ein einseitiges Training der Schusskraft nicht zum gewünschten Erfolg, denn Kraft ist beim Eishockey nicht alles. Es ist daher wichtig neben der Schusskraft beim Eishockey

• die Kondition
• die Schusstechnik

nicht zu vergessen und ebenfalls ausreichend zu trainieren. Am effektivsten lässt sich die Schusskraft durch Übungen verbessern, in denen Kraft, Schusstechnik und auch das richtige Gefühl für den Puck gleichermaßen trainiert werden. Kombinationsübungen zur Verbesserung der Schusskraft und der Schusstechnik können On und Off Ice durchgeführt werden, denn mit der richtigen Vorbereitung kann der Puck nicht nur auf dem Eis, sondern auch auf anderen Flächen bewegt werden.

Um eine hohe Schusskraft zu entwickeln, benötigt der Spieler selbstverständlich genügend Kondition. Neben einem herkömmlichen Konditionstraining lässt sich diese auch verbessern, indem Übungen zur Verbesserung der Schusskraft ausdauernd und intensiv ausgeführt werden.

Schusskraft und Krafttraining

Schusstechnik und Kondition spielen zwar eine große Rolle, wenn es darum geht, den Puck kraftvoll und zielgenau auf dem Eis zu spielen. Doch ganz ohne Muskelkraft geht dies natürlich nicht. Muskelkraft ist für Eishockeyspieler nicht nur in Bezug auf die Schusskraft wichtig. Eishockey erfordert insgesamt viel Kraft und eine hohe Leistungsfähigkeit. Krafttraining gehört daher zum Grundprogramm des Eishockeytrainings und ist auch für die Schusskraft wichtig.

Beim allgemeinen Krafttraining sollte die gesamte Körpermuskulatur immer gleichmäßig trainiert werden. Eishockeyspieler müssen beim Schlittschuhlaufen viel Beinarbeit leisten, dennoch sind dabei auch andere Muskelbereiche gefordert. Ähnlich verhält es sich mit dem Schießen des Pucks.

An kraftvollen Schlägen sind nicht ausschließlich die Armmuskeln beteiligt. Grundvoraussetzung für eine hohe Schusskraft beim Eishockey ist daher ein ausgewogenes Krafttraining, bei dem alle Muskelbereiche des Körpers gleichmäßig trainiert werden.

Kategorie: Technik – Autor: kd

- Kommentare (0)