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12. Juni 2014 um 22:41

Teamgeist

Ein guter Teamgeist ist das A und das O für eine funktionierende Mannschaft. Es ist die Voraussetzung schlechthin, um als Team überhaupt bestehen zu bleiben. Eine Mannschaft ohne Teamgeist wird nicht wachsen und Erfolge verzeichnen, sondern sich nach und nach auflösen.

Durch was zeichnet sich ein guter Teamgeist aus?

Das deutlichste und offensichtlichste Anzeichen für einen guten Teamgeist, ist ein üppiger und regelmäßiger Trainingsbesuch. Jeder kennt es, wenn vom Alltag total geschafft und müde ist und sich nur schwer motivieren kann abends nochmal loszugehen um das Training zu besuchen. Doch ist das Training nicht nur mit Anstrengung und ausschließlichem Verbessern der Leistung verbunden, sondern auch mit Spaß, guter Stimmung und Freude daran seine Teamkollegen zu sehen, so fällt es einem ziemlich leicht, sich selbst nach einem anstrengenden Tag nochmals aufzuraffen.
Ein weiteres Anzeichen für ein gutes Klima innerhalb einer Mannschaft ist der Zusammenhalt in Zeiten, in denen es nicht gut läuft. Hat man einige Spiele verloren und das nächste Auswärtsspiel mit etwas längerer Anfahrt steht an und es kommen trotzdem alle Spieler, so weiß man als Trainer, dass man alles richtig gemacht hat.

Förderung des Teamgeistes

Die Förderung des Teamgeistes ist Job des Trainers. Es ist seine Aufgabe für Harmonie und positives Miteinander innerhalb der Mannschaft zu sorgen, denn das ist ein Grundstein für den Erfolg eines jeden Basketballteams. Doch wie macht man das?

Eine Möglichkeit wäre die Durchführung von teambildenden Maßnahmen. Dazu gehören gemeinsame Unternehmungen außerhalb des bisher vorherrschenden Rahmens. Zusammen essen gehen oder sich ein professionelles Basketballspiel ansehen sind nur wenige der vielen Möglichkeiten die man hat, wenn es darum geht eine Bindung zwischen Menschen zu schaffen, die das gemeinsame Hobby teilen.

Der Trainer sollte ebenfalls darauf achten, dass Spieler die neu ins Team kommen nicht ausgeschlossen werden. Eine Mannschaft sollte immer offen sein für neue Teamkollegen, die frischen Wind und neue Komponenten in das Gemeinschaftsgefüge mit einbringen können. Denn Stillstand ist Rückschritt und es sollte das Ziel eines jeden Trainers sein, seiner Mannschaft zu vermitteln, dass es immer eine Möglichkeit gibt etwas noch besser zu machen.

5. Juni 2014 um 22:39

Schnelligkeit im Basketball

Schnelligkeit ist für einen Basketballer unabdingbar. Sie verhilft einem Spieler zu größerer Mobilität auf dem Spielfeld, was sich auf alle Aspekte des Spiels positiv auswirkt. Leider ist sie auch die Fähigkeit, die am schwersten zu trainieren ist und man ist zu großen Teilen auf die Vererbung angewiesen.

Schnelligkeit als Waffe für alles

Spieler, die über außergewöhnliche Schnelligkeitseigenschaften verfügen, haben es in jeder Hinsicht leichter. Die permanente Gefahr für den Verteidiger lässt ihn vorsichtig und mit Abstand verteidigen, was einem ermöglicht den Ball ohne Druck zu führen und das Spielgeschehen in Ruhe beobachten zu können.

Der Verteidiger eines schnellen Spielers wird spätestens beim zweiten oder dritten Mal, bei dem er geschlagen wird bemerken, dass er passiver verteidigen muss. Doch nicht nur in der Offense ist die Schnelligkeit eine Waffe, die sehr viel ausmacht. In der Verteidigung ermöglicht sie einem vom Doppeln bis zur bissigen eins gegen eins Verteidigung alle Möglichkeiten um auf den Gegner Druck auszuüben.
Mit Schnelligkeit können sogar Defizite wie mangelndes Ballhandling oder zum Beispiel eine schwächere linke Seite halbwegs kompensiert werden.

Schnelligkeit trainieren

Beim Training der Schnelligkeit kann vieles schief laufen und es kann sogar zur Leistungsminderung führen. Ausschlaggebend für die Schnelligkeit sind die Maximalkraft und die Schnellkraft. Problem dabei ist, dass bei überproportionaler Zunahme der Körpermasse die Schnelligkeit erheblich darunter leidet. Deshalb empfiehlt sich für Basketballer ein Maximalkrafttraining in Kombination mit koordinativ-technischen Übungen. Dieses sogenannte intramuskuläre Koordinationstraining steigert die Kraft der Muskelfasern, da diese durch das Training besser zusammenarbeiten. Dadurch wird die Massezunahme verhindert, aber trotzdem eine Kraftzunahme bewirkt.

Beim Trainieren von Sprints ist es wichtig, dass die Belastungsreize maximal sind. Es bringt nichts die Sprints halbherzig durchzuführen oder so sie so oft zu wiederholen, dass man einfach nicht mehr mit höchster Geschwindigkeit rennen kann. Also lieber weniger Sprints mit Pausen, die es einem ermöglichen sich komplett zu regenerieren um beim nächsten Durchgang wieder 100% geben zu können. Der Körper passt sich genau an die Reize an, die man ihm gibt und deshalb kann falsches Schnelligkeitstraining den Sportler auch langsamer machen.

28. Mai 2014 um 22:36

Koordination im Basketball

Koordination spielt im Basketball eine erhebliche Rolle, denn sie ermöglicht den richtigen und korrekten Ablauf von Bewegungen. Ob es sich nun um einen Korbleger, einen Sprungwurf oder ein Dribbling handelt, das Niveau der persönlichen Koordination macht die Qualität der Bewegung aus. Doch im Basketball wird nicht zur sportartspezifische Koordination benötigt sondern auch allgemeine Koordination.

Allgemeine Koordination als Grundlage

Die allgemeinen koordinativen Fähigkeiten sind im Basketball unabdingbar. Ein Spieler, der zwei linke Hände und Füße hat wird es im Basketball wohl kaum weit bringen. Die Komplexität der Bewegungen und Techniken im Basketball ist zu hoch um sie ohne weitere Grundlagen zu erlernen. Im Umkehrschluss: Je vielseitiger die koordinative Grundausbildung eines Sportlers ist, desto leichter erlernt er die speziellen koordinativen Bewegungen des Basketballs.

Um eine gute allgemeine Koordination zu erlangen oder zu verbessern, macht es Sinn auch anderen sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Seilspringen ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Sprung und Landung müssen gleichmäßig in perfektem Timing erfolgen um das Seil genau im richtigen Moment unter dem Körper durchziehen zu können. Das sollte vor Allem positive Auswirkungen auf das Rebounding und das Blocken haben, da es bei diesen Bewegungen neben der Sprungkraft auch auf das Timing ankommt. Das Gleichgewicht ist ebenfalls ein unterschätzter Faktor, der im Hinblick auf Verteidigung, Schrittfehler und Fehlpässe von enormer Wichtigkeit ist. Auch beim Wurf ist der Gleichgewichtssinn unabdingbar. Ohne Balance und Stabilität werden eher weniger Würfe ihr Ziel finden.

Sportartspezifische Koordination im Basketball

Ist man bereits mit guter Grundlagenkoordination gesegnet, kann man sich gleich an das Erlernen der sogenannten „Basketballmoves“ machen. Ob es sich nun um Wurfbewegungen, Crossover oder spezielle Pässe und Finten handelt, es ist immer gut sich die Bewegung anzuschauen. Ob das nun ein Video von einem NBA-Star im Internet ist oder ob der Trainer oder ein Mitspieler einem etwas zeigt, ist hierbei nicht von Belang.

Dadurch bekommt man eine grobe Vorstellung von der Bewegung und eine schemenhafte Ahnung von der Durchführung. Nun kommt es zum Lernprozess. Nur durch ausprobieren und stetiges Wiederholen der Bewegung, kann sie später auch erfolgreich im Spiel eingesetzt werden. Sich anzuschauen, wie ein Basketballprofi eine bestimmte Bewegung macht ist immer gut, doch letztendlich liegt es an den koordinativen Fähigkeiten und dem Trainingsfleiß es ihm nachzutun.

21. Mai 2014 um 22:34

Effektivität

Es gibt viele Theorien und Ansichten wie erfolgreicher Basketball am besten fabriziert wird. Doch man kann es sich auch unnötig kompliziert machen. Beim Basketball geht es darum, sich möglichst gute Wurfchancen zu erarbeiten und dem Gegner wenige gute Würfe zu ermöglichen. Nüchtern betrachtet und in der Theorie hört sich das leicht an, doch dem ist nicht immer so.

Geduld

Gute Wurfchancen sind oft durch geduldiges Passen und Lauern auf einen Fehler der gegnerischen Verteidigung zu erreichen. Doch das ist nicht immer der Fall. Trainer die predigen, dass Systeme durchgelaufen werden müssen und erst der finale Pass zum Korbversuch genutzt werden darf, verstehen wenig von ihrem Handwerk. Ein System, Spielzug oder sonstige Formen von Zusammenspiel sollte nur so lange durchgeführt werden, bis sich ein freier Wurf oder eine Lücke zum Penetrieren ergibt. Wieso den Dreier nicht werfen wenn er frei ist? Wieso die Lücke nicht attackieren um mehrere Spieler auf sich zu ziehen und dadurch einen freien Mann zu finden?

Die Dinge sollten nicht verkompliziert werden. „Keep it simple“ ist das Motto des Erfolgs. Ist es jedoch aufgrund von konsequenter und konzentrierter Defense nicht möglich zu leichten Würfen zu kommen, so ist es wichtig die Würfe nicht zu erzwingen und den einen oder anderen Pass mehr zu spielen. Doch grundsätzlich gilt, wenn man frei ist wirft man, denn freier wird man nicht. Doch es ist jederzeit darauf zu achten, dass man mit Selbstvertrauen agiert und bei einem Wurf nicht von einem Versuch sondern von einem Treffer ausgeht. Um mit dieser Selbstsicherheit agieren zu können und dadurch so effektiv wie möglich zu sein, sollte man sich auf seine Stärken verlassen.

Stärken ausspielen

Im Spiel sollte man sich grundlegend auf die Sachen verlassen, die man kann. Man wird während des Spiels nicht plötzlich etwas Neues beherrschen. Wenn man vorhat neue Facetten in sein Spiel einzubauen sollte das im Training erprobt werden. Während des Spieles sollte man das unterlassen, um seine Wurfquote so hoch wie möglich zu halten. Dinge die im Training gut klappen sollten im Spiel primär angewendet werden und erst wenn das fehlschlägt, können andere Taktiken ins Visier genommen werden.

14. Mai 2014 um 22:32

Die Verteilung der Spielzeit

Eine weitere Aufgabe des Trainers ist die Verteilung der Spielzeit. Doch wie wird sie gerecht aufgeteilt und wer darf von Beginn an auf dem Platz stehen? Diese Problematik führt nicht selten zu Konflikten und kann schlechte Stimmung und unzufriedene Spieler zur Folge haben. Um das zu verhindern sollte man als Trainer einiges beachten.

Festlegung von Zielen

Zu Beginn einer jeden Saison sollte sich ein Team im Klaren werden, was es erreichen will und warum es zusammen Basketball spielt. Geht es vorrangig um den Spaß, sollen sich die Spieler individuell weiter entwickeln oder geht es um den Aufstieg oder das Gewinnen einer Meisterschaft. Ein Trainer sollte das im Voraus mit seinem Team abklären, um während der Saison seine Einwechslungen und sonstigen Entscheidungen plausibel erklären zu können. Ein Trainer der seine Glaubwürdigkeit verliert und keine klare Linie fährt, verliert seine Autorität und seine Entscheidungen werden in Frage gestellt.

Funteams

Funteams, welche so gut wie keine Ambitionen haben sondern vorrangig wegen des Spaßes Basketball spielen, sollten beim Wechseln darauf achten, dass jeder seine Spielzeit bekommt. Sitzt ein Spieler nur auf der Bank, ist das demotivierend und da es in seinem Fall hauptsächlich um Spaß geht, wird er das wahrscheinlich nicht länger mitmachen. Der Trainer eines Funteams muss deshalb darauf achten, dass jeder seiner Spieler auch „Fun“ hat.

Teams mit Ambitionen

Bei Teams, die nicht ausschließlich auf den Spaßfaktor des Spiels aus sind, sondern auch gewinnen wollen, ist die Problematik ein wenig komplexer. Spieler, die effektiver und besser sind sollten logischerweise mehr spielen als andere. Doch was ist wenn gerade diese Talente im Training häufig fehlen? Sollten sie trotzdem mehr spielen als die Trainingsfleisigen, die immer mit 100% dabei sind? Um dieses Dilemma zu lösen müssen mehrere Faktoren beachtet werden. Gibt es Spieler die durch mehr Spielzeit den Platz eines Leistungsträgers einnehmen können? Ist dieser Spieler trotz seines unregelmäßigen Trainingsbesuchs unabdingbar für die Mannschaft und verhält er sich auch angemessen? Wie unzufrieden stimmt es die anderen Spieler, dass sie trotz höherem Trainingseinsatzes weniger spielen?
Wichtig ist es, dass ein Trainer das analysiert und dann aber eine klare Entscheidung fällt. Es gibt für ihn auch die Möglichkeit von Anfang an zu sagen, dass nur derjenige spielt, der ins Training kommt und es ihm egal ist ob der Erfolg des Teams darunter leidet. Meistens ist das jedoch nicht der Fall, da der Spruch „hard work beats talent“ in den meisten Fällen zutrifft.

Kategorie: Taktik – Autor: kd
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7. Mai 2014 um 22:29

Die richtige Einstellung

Ein Team kann noch so talentiert und voller guter Spieler sein, ohne die richtige Einstellung wird der Erfolg nicht kommen. Fast alle Spieler haben eine gute Einstellung wenn es rund läuft und man Spiele gewinnt. Doch wie sieht es aus wenn nichts klappt, einfach kein Ball sein Ziel findet und das gegnerische Team mit hohem Abstand führt? In diesen Situationen zeigt sich, wer eine gute Einstellung hat und wer nicht.

Wille vor Können

Beim Duell zweier spielerisch gleichstarken Basketballer geht es immer zu Gunsten des Spielers aus, der die bessere Einstellung hat. Klar spielt die Tagesform auch eine Rolle, doch sie ist eine mentale Angelegenheit genau wie die Einstellung. Fühlt man sich gut und hat positive Energie in sich, fällt es einem leichter seinen Gegenspieler zu schlagen. Denkt man: „Der Verteidiger ist aber schnell, ich weiß nicht ob ich an ihm vorbei komme,“ so mindert man seine Chance erheblich ihn tatsächlich zu überlaufen.

Trainingsweltmeister

Es gibt in fast jedem Team einen oder mehrere Spieler, die im Training sowas von dominieren, im Spiel aber niemals ihre Leistung abrufen. Das ist ebenfalls eine Sache der Einstellung. Im Training fällt es leicht mit Spaß und Wille aufzuspielen, da man seine Mitspieler kennt und sich gegen sie beweisen will. Man weiß, was der andere kann und was nicht. In einem offiziellen Spiel ist das nicht der Fall. Meistens ist es unbekannt, was der Gegenspieler drauf hat und deshalb ist es umso wichtiger jede Aktion mit 100% Einsatz durchzuführen.

Verteidigen

Die Verteidigung ist reine Einstellungssache. Man benötigt keinerlei basketballerisches Talent dafür, sondern nur den Wille seinen Gegenspieler nicht an sich vorbei kommen zu lassen. Klar sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen von Vorteil, doch mit der richtigen Einstellung kann selbst das mit einer klugen Verteidigungsposition kompensiert werden.

Wer hat die beste Einstellung?

Die Spieler mit guter Einstellung zeichnen sich durch folgende Merkmale aus. Sie kämpfen um jeden Ball, geben egal bei welchem Spielstand immer 100% und ackern in der Verteidigung genauso hart wie im Angriff. Sie bauen Teamkollegen auf, selbst wenn diese eine Fehler mache, gestehen eigene Fehler ein und bleiben ruhig selbst wenn ihnen durch Schiedsrichter, Trainer oder Mitspieler Unrecht getan wird. Bei einem Sieg bleiben sie bescheiden und Niederlagen werden als Motivation fürs Training und fürs nächste Spiel genutzt. Trainer, die solche Spieler im Team haben können sich glücklich schätzen und sollte das nicht der Fall sein, so ist es ihr Aufgabe die richtige Einstellung vorzuleben.

29. April 2014 um 22:28

Der Power-Move

Der Power-Move ist eine Wurfbewegung, die in der unmittelbaren Nähe des Korbs stattfindet. Diese Art des Korbwurfs ermöglicht es einem, mit Athletik und Energie korbnah zu Punkten und Fouls zu ziehen.

Durchführung des Power-Moves

Das wichtigste Merkmal des Power-Moves ist der Absprung mit beiden Beinen. Er erfolgt ungefähr im selben Bereich, wie der Korbleger, nur das anstelle von zwei Schritten ein Sprung in den beidbeinigen Stand erfolgt. Dabei ist zu beachten, dass der Körper parallel zum Brett steht und man die Knie gebeugt hat um gleich wieder explosiv und stabil nach oben springen zu können. Nach dem Absprung kann auf verschiedene Arten abgeschlossen werden, je nachdem wie der Verteidiger zum Angreifer steht. Es gibt die Möglichkeit vertikal nach oben zu springen und einen simplen Jump-Shot mit Brett zu machen oder ein wenig in den Verteidiger rein zuspringen und mit der Schutzhand(die Hand die nicht wirft) den Block abzuwehren. Das heißt jedoch nicht, dass man wild um sich schlägt, sondern dass lediglich die Hand vor den Ball gehalten wird um bei einem Blockversuch des Verteidigers den Schlag auf die Hand zu provozieren.

Vorteile gegenüber dem Korbleger

Durch das beidbeinige Abspringen und landen ist beim Power-Move die Verletzungsgefahr deutlich geringer als beim Korbleger, der durch die einseitige Belastung des Sprungbeins erheblich riskanter ist. Außerdem wird durch die stabile beidbeinige Ausgangsposition des Power-Moves eine Entscheidungsfreiheit bis zum letzten Moment gewährt. Ist man beim Korbleger einmal in der Bewegung, kann sie nicht mehr abgebrochen werden, da sonst ein Schrittfehler begangen wird. Beim Power-Move jedoch kann man es sich jederzeit anders überlegen und den Ball abspielen oder zuerst eine Wurftäuschung machen bevor man hochgeht.
Dadurch, dass der Körper in der Absprungsituation parallel zu Brett steht ist eine ganze Körperbreite zwischen Ball und Verteidiger, was es extrem schwer werden lässt den Wurf zu blocken. Falls der Verteidiger aggressiv und mit Allem was er hat zu Block geht, muss man nur noch in ihn hineinspringen und man bekommt das Foul gepfiffen. Steht der Verteidiger mit gestreckten Armen in korrekter Verteidigungsposition, kann man vertikal hochspringen und hat seinen eigenen Körper als Schutz vor dem Block.

22. April 2014 um 22:26

Der Hakenwurf

Beim Hakenwurf handelt es sich um einen technisch sehr anspruchsvollen Wurf. Er ist kaum zu blocken und wird vorwiegend von Centerspielern benutzt. Da man den Wurf aber auch gegen größere Gegenspieler anwenden kann, ist es ratsam, dass jeder ihn in seinem Repertoire hat. Das gibt einem die Möglichkeit, auch als Aufbau oder Flügelspieler in der Zone gegen einen Center zu punkten.

Ablauf des Hakenwurfs

Ein Hakenwurf kann aus dem Stand oder aus der Bewegung erfolgen. Center, die im Low post angespielt werden, stehen meist mit dem Rücken zum Korb. Wenn sie zum Hakenwurf ansetzen, drehen sie sich mit der Seite zum Korb, die nicht den Wurf ausführt. Das heißt, dass nun eine ganze Körperbreite zwischen Verteidiger und Wurfarm ist und das macht den Wurf so schwer zu verteidigen. Es ist zu beachten, dass der Ball nur mit einer Hand hochgeführt wird und dann durch Abklappen des Handgelenks mit viel Gefühl über Schulter und Kopf geworfen wird.
Beim Hakenwurf aus der Bewegung handelt es sich meistens um Situationen, bei denen man zwar schon sehr nah am Korb ist, seinen Verteidiger jedoch noch nicht geschlagen hat. Wenn das passiert kann man aus der normalen Korblegerschrittfolge einen Hakenwurf anwenden um nicht geblockt zu werden.

Training des Hakenwurfs

Der Hakenwurf ist eine komplexere Technik, die erst erlernt werden sollte, wenn man die normalen Wurfbewegungen automatisiert und verinnerlicht hat. Da man bei diesem Wurf den Ball nicht Blick hat, ist das Wurfgefühl ausschlaggebend für die erfolgreiche Anwendung des Hakenwurfs. Um dieses Gefühl zu erlangen, stellt man sich seitlich mit einem Meter Abstand zum Korb und wirft den Ball über die Schulter. Dabei versucht man immer denselben Punkt zu treffen. Erst wenn das gelingt, sollte man den Hakenwurf am Korb trainieren. Je sicherer man sich fühlt und je öfter man trifft desto mehr Bewegungen kann man dem Wurf vorschalten oder Verteidiger dazustellen.
Der Hakenwurf ist zwar eine sehr effektive Möglichkeit um nicht geblockt zu werden, doch es gibt sicher Würfe die einfacher zu treffen sind.

15. April 2014 um 22:24

Der Coach

Das Hauptziel eines Basketballtrainers ist es, seine Mannschaft zum Erfolg zu führen. Oft jedoch gelingt es nicht, dass ein Team seine optimale Leistung bringt. Die Hauptursache dafür ist meist der falsche Umgang mit den Spielern und ein zu hoher Fokus auf das Negative. Um erfolgreichen Basketball zu spielen, reicht es nicht nur das nötige Wissen zu vermitteln und ein gutes Training zu machen. Man muss zusätzlich ein angenehmes Ambiente und eine gute Teamchemie schaffen.

Der Umgang mit den Spielern

Grundsätzlich sollte sich ein Trainer jederzeit bewusst sein, dass er ein Vorbild für seine Spieler ist und dass nicht nur in der Halle. Spieler lernen am meisten, indem sie nachahmen. Rastet man als Trainer regelmäßig aus und macht seine Spieler runter, wird das vielleicht beim nächsten verlegten Korbleger nach einem schönen Pass auch unter den Spielern passieren. Ein weiterer Punkt den man als Trainer beachten muss ist, dass jeder Spieler anders ist. Manchen Spielern fällt es leichter ihre Topform abzurufen, doch andere benötigen dafür viel Vertrauen und Zuspruch vom Trainer. Dann gibt es wiederrum welche, die man wachrütteln oder von ihrem hohen Ross herunterholen muss. Es muss individuell auf die Persönlichkeiten eingegangen werden und gleichzeitig darf es nicht passieren, dass es so wirkt als würde man einige Spieler bevorzugen.

Die Stimmung im Team

Grundsätzlich gilt, dass man als Coach versucht so viel positive Energie in sein Team zu bringen wie nur irgendwie möglich. Doch wie macht man das? Zuerst einmal sollte man bei Ansprachen aller Art immer zuerst mit dem positiven beginnen. Fängt man damit an, was alles schlecht ist wird das Team heruntergezogen, da die meisten Spieler merken wenn sie einen Fehler machen. Sie können sich besser an einen dummen Ballverlust erinnern, als an einen erzielten Korb.

Deshalb immer erklären, wie man etwas besser machen kann, anstatt die Fehler aufzuzählen. Haben die Spieler Angst davor einen Fehler zu machen, werden sie mit viel mehr Druck ins Spielgeschehen eingreifen und das resultiert meistens in weniger gute Aktionen, als wenn man befreit aufspielen kann. Um das lockere Aufspielen zu fördern, sollte ein guter Coach nie eine Gelegenheit auslassen seine Spieler zu loben. Selbst nach einer unglücklichen Aktion sollte abgeklatscht und aufmunternde Worte ausgesprochen werden.
Erreicht man als Coach, dass sie seine Spieler untereinander loben und aufmuntern so ist es eine große Freude Teil des Teams zu sein und man kann sich sicher sein, alles richtig gemacht zu haben.

Kategorie: Zusammenspiel – Autor: kd
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8. April 2014 um 22:22

Dehnen

Um erfolgreichen Basketball spielen zu können ist Gesundheit eine Notwendigkeit. Um Verletzungen vorzubeugen und die Muskeln geschmeidig und leistungsfähig zu halten, muss man sich dehnen. Doch wie und wann wird gedehnt?

Wann wird gedehnt?

Um Verletzungen so gut wie möglich zu verhindern, sollte zum ersten Mal nach einer kurzen und lockeren Erwärmung gedehnt werden. Dadurch werden die Muskeln auseinander gezogen und somit auf die bevorstehende Strapazierung vorbereitet. Würde man sofort auf 100% gehen und lossprinten, könnte die plötzliche und ruckartige Spannung die dadurch auf den Muskeln ausgeübt wird zu viel werden und somit eine Verletzung entstehen.
Das zweite Mal, sollte nach dem Training gedehnt werden. Nach Anstrengung und intensiver Beanspruchung des Muskels, zieht dieser sich zusammen und verspannt sich. Das belastet die Sehnen und Bänder, da dadurch permanent Spannung auf sie einwirkt. Bei Basketballern sind oft die Bänder am Sprungelenk und die Patellasehne (Sehne unterhalb der Kniescheibe) betroffen. Durch ausführliches Dehnen wird die Verspannung des Muskels weitgehend gelöst, wodurch Gelenkschmerzen und sonstige kleine Gebrechen erheblich vermindert werden. Beim Basketball werden viele schnelle abrupte Bewegungen gemacht, wodurch Gelenke, Knochen und Muskeln extrem beansprucht werden. Deshalb ist die Regeneration, die durch das Dehnen nach der Beanspruchung gefördert wird, genauso wichtig wie das eigentliche Training.

Wie wird gedehnt?

Schnelles Antreten, Reagieren und Sprinten sind im Basketball von enormer Wichtigkeit. Deshalb ist es nicht förderlich beim Dehnen vor der Belastung allzu ausführlich und extrem zu Dehnen. Denn das lässt die Muskeln übertrieben gesagt ausleiern, wodurch man an Spritzigkeit verliert. Um das zu Verhindern und seine Muskeln dennoch zu Dehnen, wird nur angedehnt. Dies geht am Besten durch aktives Dehnen und zwar indem man zum Beispiel das eine Bein kurz andehnt, danach drei Schritte geht und dann das anderen Bein andehnt. Jedes Bein sollte circa sechs Mal an die Reihe kommen. Diese Art des Dehnens ist auf alle Muskeln übertragbar. Es können einfach bekannte Dehnübungen genommen werden und zur aktiven Dehnung umfunktioniert werden.
Nach dem Training steht wie bereits erwähnt die Regeneration im Vordergrund. Es ist nicht schlimm seine Spritzigkeit für eine kurze Zeit einzubüßen, deshalb darf sich gerne auf den Boden gesetzt und jeder einzelne Muskel ausführlich und lang gedehnt werden. Diese Art des Dehnens nennt sich das passive Dehnen.