7. Mai 2014 um 22:29
Ein Team kann noch so talentiert und voller guter Spieler sein, ohne die richtige Einstellung wird der Erfolg nicht kommen. Fast alle Spieler haben eine gute Einstellung wenn es rund läuft und man Spiele gewinnt. Doch wie sieht es aus wenn nichts klappt, einfach kein Ball sein Ziel findet und das gegnerische Team mit hohem Abstand führt? In diesen Situationen zeigt sich, wer eine gute Einstellung hat und wer nicht.
Wille vor Können
Beim Duell zweier spielerisch gleichstarken Basketballer geht es immer zu Gunsten des Spielers aus, der die bessere Einstellung hat. Klar spielt die Tagesform auch eine Rolle, doch sie ist eine mentale Angelegenheit genau wie die Einstellung. Fühlt man sich gut und hat positive Energie in sich, fällt es einem leichter seinen Gegenspieler zu schlagen. Denkt man: „Der Verteidiger ist aber schnell, ich weiß nicht ob ich an ihm vorbei komme,“ so mindert man seine Chance erheblich ihn tatsächlich zu überlaufen.
Trainingsweltmeister
Es gibt in fast jedem Team einen oder mehrere Spieler, die im Training sowas von dominieren, im Spiel aber niemals ihre Leistung abrufen. Das ist ebenfalls eine Sache der Einstellung. Im Training fällt es leicht mit Spaß und Wille aufzuspielen, da man seine Mitspieler kennt und sich gegen sie beweisen will. Man weiß, was der andere kann und was nicht. In einem offiziellen Spiel ist das nicht der Fall. Meistens ist es unbekannt, was der Gegenspieler drauf hat und deshalb ist es umso wichtiger jede Aktion mit 100% Einsatz durchzuführen.
Verteidigen
Die Verteidigung ist reine Einstellungssache. Man benötigt keinerlei basketballerisches Talent dafür, sondern nur den Wille seinen Gegenspieler nicht an sich vorbei kommen zu lassen. Klar sind Schnelligkeit und Reaktionsvermögen von Vorteil, doch mit der richtigen Einstellung kann selbst das mit einer klugen Verteidigungsposition kompensiert werden.
Wer hat die beste Einstellung?
Die Spieler mit guter Einstellung zeichnen sich durch folgende Merkmale aus. Sie kämpfen um jeden Ball, geben egal bei welchem Spielstand immer 100% und ackern in der Verteidigung genauso hart wie im Angriff. Sie bauen Teamkollegen auf, selbst wenn diese eine Fehler mache, gestehen eigene Fehler ein und bleiben ruhig selbst wenn ihnen durch Schiedsrichter, Trainer oder Mitspieler Unrecht getan wird. Bei einem Sieg bleiben sie bescheiden und Niederlagen werden als Motivation fürs Training und fürs nächste Spiel genutzt. Trainer, die solche Spieler im Team haben können sich glücklich schätzen und sollte das nicht der Fall sein, so ist es ihr Aufgabe die richtige Einstellung vorzuleben.
29. April 2014 um 22:28
Der Power-Move ist eine Wurfbewegung, die in der unmittelbaren Nähe des Korbs stattfindet. Diese Art des Korbwurfs ermöglicht es einem, mit Athletik und Energie korbnah zu Punkten und Fouls zu ziehen.
Durchführung des Power-Moves
Das wichtigste Merkmal des Power-Moves ist der Absprung mit beiden Beinen. Er erfolgt ungefähr im selben Bereich, wie der Korbleger, nur das anstelle von zwei Schritten ein Sprung in den beidbeinigen Stand erfolgt. Dabei ist zu beachten, dass der Körper parallel zum Brett steht und man die Knie gebeugt hat um gleich wieder explosiv und stabil nach oben springen zu können. Nach dem Absprung kann auf verschiedene Arten abgeschlossen werden, je nachdem wie der Verteidiger zum Angreifer steht. Es gibt die Möglichkeit vertikal nach oben zu springen und einen simplen Jump-Shot mit Brett zu machen oder ein wenig in den Verteidiger rein zuspringen und mit der Schutzhand(die Hand die nicht wirft) den Block abzuwehren. Das heißt jedoch nicht, dass man wild um sich schlägt, sondern dass lediglich die Hand vor den Ball gehalten wird um bei einem Blockversuch des Verteidigers den Schlag auf die Hand zu provozieren.
Vorteile gegenüber dem Korbleger
Durch das beidbeinige Abspringen und landen ist beim Power-Move die Verletzungsgefahr deutlich geringer als beim Korbleger, der durch die einseitige Belastung des Sprungbeins erheblich riskanter ist. Außerdem wird durch die stabile beidbeinige Ausgangsposition des Power-Moves eine Entscheidungsfreiheit bis zum letzten Moment gewährt. Ist man beim Korbleger einmal in der Bewegung, kann sie nicht mehr abgebrochen werden, da sonst ein Schrittfehler begangen wird. Beim Power-Move jedoch kann man es sich jederzeit anders überlegen und den Ball abspielen oder zuerst eine Wurftäuschung machen bevor man hochgeht.
Dadurch, dass der Körper in der Absprungsituation parallel zu Brett steht ist eine ganze Körperbreite zwischen Ball und Verteidiger, was es extrem schwer werden lässt den Wurf zu blocken. Falls der Verteidiger aggressiv und mit Allem was er hat zu Block geht, muss man nur noch in ihn hineinspringen und man bekommt das Foul gepfiffen. Steht der Verteidiger mit gestreckten Armen in korrekter Verteidigungsposition, kann man vertikal hochspringen und hat seinen eigenen Körper als Schutz vor dem Block.
22. April 2014 um 22:26
Beim Hakenwurf handelt es sich um einen technisch sehr anspruchsvollen Wurf. Er ist kaum zu blocken und wird vorwiegend von Centerspielern benutzt. Da man den Wurf aber auch gegen größere Gegenspieler anwenden kann, ist es ratsam, dass jeder ihn in seinem Repertoire hat. Das gibt einem die Möglichkeit, auch als Aufbau oder Flügelspieler in der Zone gegen einen Center zu punkten.
Ablauf des Hakenwurfs
Ein Hakenwurf kann aus dem Stand oder aus der Bewegung erfolgen. Center, die im Low post angespielt werden, stehen meist mit dem Rücken zum Korb. Wenn sie zum Hakenwurf ansetzen, drehen sie sich mit der Seite zum Korb, die nicht den Wurf ausführt. Das heißt, dass nun eine ganze Körperbreite zwischen Verteidiger und Wurfarm ist und das macht den Wurf so schwer zu verteidigen. Es ist zu beachten, dass der Ball nur mit einer Hand hochgeführt wird und dann durch Abklappen des Handgelenks mit viel Gefühl über Schulter und Kopf geworfen wird.
Beim Hakenwurf aus der Bewegung handelt es sich meistens um Situationen, bei denen man zwar schon sehr nah am Korb ist, seinen Verteidiger jedoch noch nicht geschlagen hat. Wenn das passiert kann man aus der normalen Korblegerschrittfolge einen Hakenwurf anwenden um nicht geblockt zu werden.
Training des Hakenwurfs
Der Hakenwurf ist eine komplexere Technik, die erst erlernt werden sollte, wenn man die normalen Wurfbewegungen automatisiert und verinnerlicht hat. Da man bei diesem Wurf den Ball nicht Blick hat, ist das Wurfgefühl ausschlaggebend für die erfolgreiche Anwendung des Hakenwurfs. Um dieses Gefühl zu erlangen, stellt man sich seitlich mit einem Meter Abstand zum Korb und wirft den Ball über die Schulter. Dabei versucht man immer denselben Punkt zu treffen. Erst wenn das gelingt, sollte man den Hakenwurf am Korb trainieren. Je sicherer man sich fühlt und je öfter man trifft desto mehr Bewegungen kann man dem Wurf vorschalten oder Verteidiger dazustellen.
Der Hakenwurf ist zwar eine sehr effektive Möglichkeit um nicht geblockt zu werden, doch es gibt sicher Würfe die einfacher zu treffen sind.
15. April 2014 um 22:24
Das Hauptziel eines Basketballtrainers ist es, seine Mannschaft zum Erfolg zu führen. Oft jedoch gelingt es nicht, dass ein Team seine optimale Leistung bringt. Die Hauptursache dafür ist meist der falsche Umgang mit den Spielern und ein zu hoher Fokus auf das Negative. Um erfolgreichen Basketball zu spielen, reicht es nicht nur das nötige Wissen zu vermitteln und ein gutes Training zu machen. Man muss zusätzlich ein angenehmes Ambiente und eine gute Teamchemie schaffen.
Der Umgang mit den Spielern
Grundsätzlich sollte sich ein Trainer jederzeit bewusst sein, dass er ein Vorbild für seine Spieler ist und dass nicht nur in der Halle. Spieler lernen am meisten, indem sie nachahmen. Rastet man als Trainer regelmäßig aus und macht seine Spieler runter, wird das vielleicht beim nächsten verlegten Korbleger nach einem schönen Pass auch unter den Spielern passieren. Ein weiterer Punkt den man als Trainer beachten muss ist, dass jeder Spieler anders ist. Manchen Spielern fällt es leichter ihre Topform abzurufen, doch andere benötigen dafür viel Vertrauen und Zuspruch vom Trainer. Dann gibt es wiederrum welche, die man wachrütteln oder von ihrem hohen Ross herunterholen muss. Es muss individuell auf die Persönlichkeiten eingegangen werden und gleichzeitig darf es nicht passieren, dass es so wirkt als würde man einige Spieler bevorzugen.
Die Stimmung im Team
Grundsätzlich gilt, dass man als Coach versucht so viel positive Energie in sein Team zu bringen wie nur irgendwie möglich. Doch wie macht man das? Zuerst einmal sollte man bei Ansprachen aller Art immer zuerst mit dem positiven beginnen. Fängt man damit an, was alles schlecht ist wird das Team heruntergezogen, da die meisten Spieler merken wenn sie einen Fehler machen. Sie können sich besser an einen dummen Ballverlust erinnern, als an einen erzielten Korb.
Deshalb immer erklären, wie man etwas besser machen kann, anstatt die Fehler aufzuzählen. Haben die Spieler Angst davor einen Fehler zu machen, werden sie mit viel mehr Druck ins Spielgeschehen eingreifen und das resultiert meistens in weniger gute Aktionen, als wenn man befreit aufspielen kann. Um das lockere Aufspielen zu fördern, sollte ein guter Coach nie eine Gelegenheit auslassen seine Spieler zu loben. Selbst nach einer unglücklichen Aktion sollte abgeklatscht und aufmunternde Worte ausgesprochen werden.
Erreicht man als Coach, dass sie seine Spieler untereinander loben und aufmuntern so ist es eine große Freude Teil des Teams zu sein und man kann sich sicher sein, alles richtig gemacht zu haben.
8. April 2014 um 22:22
Um erfolgreichen Basketball spielen zu können ist Gesundheit eine Notwendigkeit. Um Verletzungen vorzubeugen und die Muskeln geschmeidig und leistungsfähig zu halten, muss man sich dehnen. Doch wie und wann wird gedehnt?
Wann wird gedehnt?
Um Verletzungen so gut wie möglich zu verhindern, sollte zum ersten Mal nach einer kurzen und lockeren Erwärmung gedehnt werden. Dadurch werden die Muskeln auseinander gezogen und somit auf die bevorstehende Strapazierung vorbereitet. Würde man sofort auf 100% gehen und lossprinten, könnte die plötzliche und ruckartige Spannung die dadurch auf den Muskeln ausgeübt wird zu viel werden und somit eine Verletzung entstehen.
Das zweite Mal, sollte nach dem Training gedehnt werden. Nach Anstrengung und intensiver Beanspruchung des Muskels, zieht dieser sich zusammen und verspannt sich. Das belastet die Sehnen und Bänder, da dadurch permanent Spannung auf sie einwirkt. Bei Basketballern sind oft die Bänder am Sprungelenk und die Patellasehne (Sehne unterhalb der Kniescheibe) betroffen. Durch ausführliches Dehnen wird die Verspannung des Muskels weitgehend gelöst, wodurch Gelenkschmerzen und sonstige kleine Gebrechen erheblich vermindert werden. Beim Basketball werden viele schnelle abrupte Bewegungen gemacht, wodurch Gelenke, Knochen und Muskeln extrem beansprucht werden. Deshalb ist die Regeneration, die durch das Dehnen nach der Beanspruchung gefördert wird, genauso wichtig wie das eigentliche Training.
Wie wird gedehnt?
Schnelles Antreten, Reagieren und Sprinten sind im Basketball von enormer Wichtigkeit. Deshalb ist es nicht förderlich beim Dehnen vor der Belastung allzu ausführlich und extrem zu Dehnen. Denn das lässt die Muskeln übertrieben gesagt ausleiern, wodurch man an Spritzigkeit verliert. Um das zu Verhindern und seine Muskeln dennoch zu Dehnen, wird nur angedehnt. Dies geht am Besten durch aktives Dehnen und zwar indem man zum Beispiel das eine Bein kurz andehnt, danach drei Schritte geht und dann das anderen Bein andehnt. Jedes Bein sollte circa sechs Mal an die Reihe kommen. Diese Art des Dehnens ist auf alle Muskeln übertragbar. Es können einfach bekannte Dehnübungen genommen werden und zur aktiven Dehnung umfunktioniert werden.
Nach dem Training steht wie bereits erwähnt die Regeneration im Vordergrund. Es ist nicht schlimm seine Spritzigkeit für eine kurze Zeit einzubüßen, deshalb darf sich gerne auf den Boden gesetzt und jeder einzelne Muskel ausführlich und lang gedehnt werden. Diese Art des Dehnens nennt sich das passive Dehnen.
1. April 2014 um 22:20
Um durch Training eine optimale Leistungssteigerung zu erreichen muss auf einige Dinge geachtet werden. Die verbreitete Meinung, dass nur extrem hartes Training etwas bringt, ist etwas zu eindimensional und stumpfsinnig. Wie so oft, muss das richtige Maß gefunden werden um wirklich etwas zu erreichen.
Training als Deregeneration
Man muss sich vorstellen, dass eine Verbesserung der Leistung immer ein Anpassungsprozess im Körper ist. Wird zum Bespiel eine bestimmte Muskulatur beansprucht, so wird diese durch die Belastung geschwächt. Es erfolgt eine Deregeneration. Der Körper merkt dadurch, dass er diese bestimmte Muskulatur braucht und somit regeneriert er sich nicht nur, sondern verbessert die Leistung seines Ausgangszustanden etwas. Das Defizit wird überkompensiert. Dieser Vorgang nennt sich Superkompensation.
Doch bis sich diese Verbesserung des Ausgangszustandes einstellt braucht es Zeit. Wird zu früh wieder eine hohe Belastung auf den Körper ausgeübt, so ist dieser noch geschwächt und es kommt zu einer weiteren Deregeneration. Dadurch würde eine Verschlechterung der Leistung und kein Trainingseffekt verursacht werden. Zum Steigern des Leistungsniveau ist also eine Pause (Regeneration) nach einer Belastung (Deregeneration) notwendig. Training allein hat keinen positiven Effekt.
Regeneration
Die besten Trainingseffekte werden bei optimaler Länge der Pause erzielt. Sie darf nicht zu kurz sein, sonst kommt es zu Übertraining, aber auch nicht zu lang, da die Überkompensation nicht ewig anhält. Je nach Intensität und Art der Belastung dauert es bis zu 72 Stunden bis die Superkompensation einsetzt.
Tipps für die Gestaltung von Trainingseinheiten
Ein Trainer sollte immer darauf achten, seine Trainingseinheiten abwechslungsreich zu gestalten. Sitzt das Athletiktraining vom Vortag noch zu sehr in den Knochen, so ist es ratsamer sich in diesem Training primär auf Taktik und Technik zu konzentrieren. Merkt ein Trainer, dass es seinem Team an Fitness mangelt so bringt es nichts das Training komplett umzustellen und plötzlich fast ausschließlich daran zu arbeiten. Die einzigen Effekte, die dadurch erzielt werden sind müde und unmotivierte Spieler, die einem erhöhten Verletzungsrisiko ausgesetzt werden.
Der Weg um das Beste aus seinem Team herauszuholen, sind abwechselnde Trainingsreize und die Kunst der richtigen Dosierung. Dadurch gibt man seinen Spielern die Möglichkeit sich in allen Aspekten so gut wie möglich weiter zu entwickeln und das ist es, was man als die Berufung eines Trainers bezeichnet.
24. März 2014 um 22:16
Die Ausdauer ist im Basketball eine Grundvoraussetzung. Sie ermöglicht konsequentes und engagiertes Angreifen und Verteidigen und kann ein Grund für den Sieg eines schlechteren Teams über eine besseres Team sein. Doch was verbirgt sich hinter der Ausdauer und wie wird sie auf den Basketball bezogen am besten trainiert?
Sprintausdauer
Im Basketball werden viele kleine Sprints ausgeführt. Es bringt also kaum etwas, wenn man mit seiner Mannschaft ewig lange Ausdauerläufe macht, denn diese Beanspruchung ist im Basketball eher sekundär. Eine gute Grundlagenausdauer ist zwar nicht schlecht jedoch sollte die Ausdauer nicht maximal sondern optimal trainiert werden. Grund dafür sind in die verschiedenen Muskelfasertypen, die in der Skelettmuskulatur vorhanden sind.
Grob gesagt gibt es schnell kontrahierende Muskelfasern und langsam kontrahierende Muskelfasern, die jeweils für schnelle Sprints und kurze Beanspruchungen und für lange eher langsame Läufe zuständig sind. Je mehr schnell kontrahierende Muskelfasern vorhanden sind, desto schneller kann ein Spieler sprinten. Jeder Mensch hat außerdem Muskelfasern, die zwischen schnell kontrahierenden und langsam kontrahierenden Muskelfaser stehen.
Diese können je nach Reiz und Beanspruchung in schnelle und langsam kontrahierende Muskelfasern umgewandelt werden. Das bedeutet, dass bei einem maximalen Ausdauertraining diese Muskelfasern in langsam kontrahierende Muskelfasern umgewandelt werden und das wäre fürs Basketball nicht optimal. Zusätzlich ist es unmöglich langsam kontrahierende Muskelfasern in schnell kontrahierende umzuwandeln. Ein regelmäßiger Trainingsbesuch mit vielen Sprints und kurzen Erholungsphasen ist optimal für die Ausdauer, die Basketballer benötigt.
Psychische Ausdauer
Die Ausdauer setzt sich nicht nur aus den Komponenten der möglich langen Resistenz gegen Ermüdung und der Fähigkeit sich nach einer Belastung möglichst schnell wieder zu erholen zusammen, sondern auch aus der Fähigkeit anstrengende Bewegungen trotz kaum vorhandener Kraft weiter auszuführen. Diese Art der Ausdauer wird die psychische Ausdauer genannt, die im Basketball helfen kann, trotz unzureichendem Ausdauertraining Belastungen auszuhalten.
Ausdauertraining im Basketball
Beim Ausdauertraining im Basketball ist also zu beachten, dass die Trainingsbelastungen mit den Belastungen des Spiels übereinstimmen. Durch die vielen kleinen Pausen und Unterbrechungen im Basketball, gibt es für die Spieler immer wieder die Möglichkeit kurz durchzuschnaufen und sich zu erholen. Dies sollte Im Training beachtet werden und deshalb bietet sich das Intervalltraining besonders gut an, um die basketballspezifische Ausdauer zu trainieren.
17. März 2014 um 22:14
Bei dieser taktischen Variante agieren vier Spieler außerhalb der Dreierlinie, während nur ein großer Center im Post agiert. Meist wird sie angewandt, wenn ein Team viele gute Flügel und Aufbauspieler hat, jedoch nur über wenig gute große Spieler verfügt. Diese Aufstellung bietet einem Team eine sehr gute Mobilität und ermöglicht es schnellen unkomplizierten Basketball zu spielen.
Die Grundregeln
Beim Ballvortrag wird der Ball so schnell wie möglich nach vorne gepusht. Dies kann entweder durch einen Pass erfolgen oder der Guard dribbelt selber nach vorne. Dabei entscheidet er sich für eine Seite und positioniert sich auf der typischen Flügelposition. Die anderen drei outside Player positionieren sich so, dass um die Dreierlinie ein Viereck entsteht. Also zwei Spieler in den Ecken an der Baseline und der letzte gegenüber dem ballbringenden Guard. Der Center kommt als Trailer hinterher und hat nun die Möglichkeit im High Post direkt den Ball zu bekommen oder einen Block zu stellen. Das ist die Grundaufstellung der 4-Out 1-In Motion Offense.
Grundlegende Laufwege
Um die Offensive so simpel und effektiv wie möglich zu halten, bietet es sich die Motion mit einem Pick and Roll zwischen dem Aufbauspieler und dem Center zu starten. Hierbei ist zu beachten, dass es sinnvoller ist, den Pick zur Mitte hin zu stellen. Dadurch eröffnen sich mehr Möglichkeiten. Während das Pick and Roll gespielt wird, bewegen sich die Außenspieler mit. Sie versuchen immer im gleichen Abstand zueinander zu bleiben und rotieren um die Dreierlinie. Die Bewegung wird durch das Pick and Roll verursacht, da sich der Guard dadurch zur Mitte hinbewegt und seine Position frei wird. Diese wird durch den Flügespieler, der in der Ecke an der Baseline steht aufgefüllt, während der andere Flügelspieler an der Baseline unter dem Korb durchcuttet.
Durch diese Rotation werden alle freien Positionen kompensiert und durch die Bewegung, die durch die Richtung der Ballbewegung ausgelöst wird, kommt es zu einem Spielfluss, der viele Möglichkeiten für einen Abschluss bietet.
Sinnvolle Abschlüsse
Das Pick and Roll ist die erste Möglichkeit für einen Korbversuch. Wird es jedoch gut verteidigt bietet sich ein Pass zum Flügel an, der gerade unter dem Korb durchläuft oder zum Spieler der sich hinter dem Pick and Roll nach oben bewegt. Dieser Dreier ist meistens frei und sollte mit Selbstbewusstsein genommen werden.
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass dieses System von offenen Drei-Punkte-Würfen, schnellem reinziehen und raus passen und von schönen Durchsteckern lebt. Man kann es solange spielen, bis sich eine gute Gelegenheit ergibt, da man am Ende einer Aktion immer wieder in der gleichen Aufstellung steht.
10. März 2014 um 21:27
Es sind nur noch wenige Sekunden auf der Uhr und man führt mit ein oder zwei Punkten. Doch wie verteidigt man am besten? In diesem Fall gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder entscheidet man sich für eine Mann-Mann-Deckung oder man spielt eine Zonenverteidigung.
Wichtige Regeln für das erfolgreiche Verteidigen in den letzten Sekunden
Die oberste Priorität besteht darin, keine Fouls zu begehen. Es sei denn, die Teamfoulgrenze ist noch nicht erreicht. Fouls beim Wurf oder in der Wurfbewegung sollten auf jeden Fall immer vermieden werden. Der Druck beim gegnerischen Einwurf muss sehr hoch sein, jedoch ist es wichtig nicht übermotiviert zu agieren und durch einen Backdoor Pass leichte Punkte zu kassieren. Deshalb gilt es ruhig zu bleiben und trotz der Aufregung den Kopf nicht zu verlieren.
Taktische Möglichkeit bei drei Punkten Differenz
Beträgt die Führung drei Punkte oder mehr und hat man bereits die Teamfoulgrenze erreicht, gibt es die taktische Möglichkeit einen schwachen Freiwerfer des Gegners zu foulen. Dieser geht an die Linie und kann maximal zwei Punkte erzielen. Zu beachten ist jedoch, dass diese Variante einige Risiken birgt. Wird zu spät gefoult und der Angreifer erzielt noch irgendwie einen Korb oder passiert ein Turnover bei dem auf den Freiwurf folgenden Einwurf, geht das Ganze nach hinten los.
Außerdem besteht die Gefahr, dass bei ausreichender Zeit der zweite Freiwurf mit Absicht daneben geworfen und dann der Offensivrebound geholt wird. Deshalb ist es ratsam diese Variante nur anzuwenden, wenn das gegnerische Team starke Schützen von außen hat und nur noch weniger als drei Sekunden auf der Uhr sind.
Die Zone in den letzten Sekunden
Eine Zone in den letzten Sekunden eines Spiels richtet sich immer nach dem Spielverlauf und den Schwächen und Stärken des Gegners. Am Ende des Spiels weiß man bereits über welche Bereiche attackiert wird und welche Spieler besondere Korbgefahr ausstrahlen.
Je nach dem ist die passende Zone anzuwenden (siehe Artikel Zonenverteidigungen). Allgemein kann jedoch gesagt werden, dass die großen Spieler den langen Pass verteidigen und Druck auf den Einwerfer machen. Das heißt sie stehen hinten und ganz vorne. Die kleinen schnellen Spieler werden an der Seitenlinie oder am Flügel positioniert um schnell auf die Aktion der Angreifer reagieren zu können.
3. März 2014 um 21:25
Die Verteidigungsposition
Beim Verteidigen am Ball ist es wichtig den richtigen Abstand zum Gegenspieler einzuhalten. Steht man zu weit weg, übt das keinen Druck auf den Angreifer aus und dieser kann sich in Ruhe überlegen, was er als nächstes macht. Steht man jedoch zu nah an seinem Gegenspieler, kann dieser einen mit Leichtigkeit überlaufen, da man keine Zeit hat zu reagieren.
Als Faustregel gilt, dass man zum ballführenden Spieler immer eine Armlänge Abstand halten sollte. Außerdem ist es sehr unvorteilhaft, wenn man frontal vor ihm steht. Dadurch kann er sich eine Seite aussuchen und das macht ihn unberechenbar. Durch das Öffnen einer Seite, am besten seiner schwachen Seite, wird ihm diese Möglichkeit genommen.
Um ideal auf die Bewegungen des Gegenspielers reagieren zu können ist es wichtig eine breite Fußstelllung einzunehmen, in die Knie zu gehen und den Oberkörper aufrecht zu halten. Durch diese breite Körperhaltung signalisiert man, dass der Angreifer hier nicht vorbei kommt. Außerdem verliert man das Gleichgewicht nicht so schnell, da sich der eigene Körperschwerpunkt näher am Boden befindet.
Die Armarbeit
Das Verteidigen am Ball ist zwar zum größten Teil Beinarbeit, doch richtiges Einsetzen der Arme kann sehr hilfreich sein. Allerdings ist das Einsetzen der Arme nur auf der Basis von guter Beinarbeit effektiv und erfolgreich. Die meisten Fouls beim Basketball entstehen durch unüberlegtes Reingreifen oder Nachfassen, da man zu spät dran ist. Oberste Priorität beim Verteidigen mit den Armen ist nicht der Steal, sondern das Beschäftigen des Gegenspielers, damit dieser Konzentration dafür aufbringt den Ball abzuschirmen.
Hält der Gegenspieler den Ball in beiden Händen und es ergibt sich die Möglichkeit ihm den Ball aus der Hand zu schlagen, so ist es nicht von Vorteil von oben draufzuschlagen. Selbst wenn die Finger dabei nicht berührt werden, wird der Schiedsrichter pfeifen. Versucht man jedoch den Ball von unten herauszuschlagen, ist das Risiko die Hand zu treffen geringer und es wirkt weniger aggressiv, was den Schiedsrichter am häufigen Nutzen seiner Pfeife hindern kann.
Aktiv verteidigen
Einen weiteren Vorteil beim Verteidigen am Ball kann man sich erspielen, wenn man die Möglichkeiten des Angreifers limitiert. Wie bereits erwähnt bietet es sich an, eine Seite anzubieten und durch ständiges Stören mit den Armen den ballführenden Spieler zu beschäftigen. Zusätzlich kann man seine Stärken intensiver verteidigen als seine Schwächen um zum Beispiel einen wurfstarken Angreifer eher zum Penetrieren zu bewegen. Dadurch nimmt man ihm seine erste Offensivoption und weiß, dass er nun passen oder penetrieren wird.