5. Dezember 2014 um 13:22
Ein interessantes Spiel, um das Dribbeln spielnah und motivationsreich zu trainieren. Wiederum wird das gesamte Spielfeld in 4 gleichgroße Zonen eingeteilt. Dabei stellen die verschiedenen Zonen Leistungsklassen dar, in die durch ein gutes Dribbling aufgestiegen werden kann.
Der Spielmodus läuft folgendermaßen ab: Alle Spieler der Trainingsgruppe dribbeln im Feld 1 frei durcheinander und versuchen sich gegenseitig den Ball herauszuspielen. Wem dieses Störmanöver gelingt, der darf in die nächste Zone dribbeln. Wer den Ball verliert, steigt in die untere Zone ab.
Derjenige Spieler, der als erstes das letzte Feld erreicht, hat gewonnen. Wenn ein Spieler in der ersten Zone den Ball verliert, steigt er nicht ab, sondern muss eine Zusatzaufgabe absolvieren, wie beispielsweise einen Lauf um den Trainer herum oder 10 Hock-Streck-Sprünge. Danach kann er Zone 1 wieder betreten und sein Glück erneut versuchen.
Der Trainer muss darauf achten, dass der Ball von den Spielern regelkonform herausgespielt wird. Ein Schlagen gegen die Hand oder gar Wegschubsen des Körpers bedeuten ein Foul und damit der gleichzeitige Abstieg in die tieferliegende Leistungszone.
Trainingsziele dieser Übung sind das Lösen des Blickes vom Ball, die Orientierungsfähigkeit im Raum, das Abschirmen des Balles, tiefe Kontrolldribblings, schnelle Tempo- und Richtungswechsel und das schnelle Reagieren auf gegnerische Angriffe.
28. November 2014 um 13:22
Das Dribbeln im Spiel ist vor allem von der Einwirkung des Gegners abhängig. Erst unter Gegnerdruck zeigt sich ein guter Dribbelspieler. Eine gute Übung, um diesen Druck zu erzeugen, ist das Spiel Jeder gegen Jeden.
Die Trainingsgruppe wird in 4 Gruppen mit 6-10 Spielern eingeteilt. Jede Gruppe bekommt ein Feld zugewiesen. Dabei bietet sich die Einteilung des Spielfeldes in 4 gleichgroße Abschnitte ein. Jeder Spieler bekommt einen Ball. Die Spieler dribbeln frei im Feld und versuchen mit der freien Hand das gegnerische Dribbling zu stören, indem sie den Ball ohne Körperberührung herausspielen. Die Kunst besteht darin, das eigene Dribbling durch die Verteidigungsaktionen beim Gegner nicht zu beeinträchtigen.
Das Ziel dieser Übung ist das tiefe Dribbeln mit dem gleichzeitigen und permanenten Abschirmen des eigenen Balles gegen gegnerische Abwehraktionen. Der eigene Ball muss geschützt und der Gegnerische erobert werden.
21. November 2014 um 13:22
Eine abgewandelte Slalomstaffel ist die mit Handwechsel. Die Spieler werden durch entsprechende aufgestellte Hindernisse gezwungen, einen Handwechsel vorzunehmen. Um diesen Handwechsel zu provozieren, werden als Hindernisse und Markierungen auf der Strecke 3 längsgestellte Bänke im Abstand von 2 Meter im 90 Grad Winkel aneinander gestellt.
Die Spiele werden in Gruppen mit jeweils bis zu 8 Spielern eingeteilt. Als Aufgabenstellung wird die Order vorgegeben, immer mit der dem Hindernis abgewandten Hand zu dribbeln. Zwischen den Bänken erfolgt dann immer der entsprechende Handwechsel. Die Dribblings können je nach Schwierigkeitsgrad variiert werden, zum Beispiel als Reverse-Dribbling oder als Handwechsel durch die Beine.
Eine interessante Erweiterung des Slalomdribbelns mit Handwechsel stellt die Einbindung lebender Hindernisse dar. Diese werden durch sitzende Spieler ausgefüllt. Die sitzenden Spieler haben die Aufgabe, dem vorbeikommenden dribbelnden Spieler den Ball ohne Körperberührung von unten herauszuspielen und ihn damit in seinem Bewegungsablauf entscheidend zu stören.
14. November 2014 um 13:21
Diese Form von Staffelspiel erhöht den Schwierigkeitsgrad, weil die Spieler nicht nur auf das Tempo ihres Dribblings achten müssen, sondern sich zugleich erhöhten technischen Anforderungen gegenübersehen.
Die Laufstrecke der Slalomstaffel wird durch feste Hindernisse wie Bänke, Kästen oder Medizinbälle markiert. Die Spieler müssen diese im Slalom durchqueren und sich anschließend sich ihrer Gruppe anschließen.
Die Anzahl der Spieler beläuft sich auf 2-4 Gruppen mit 4-6 Spielern. Bei dieser Staffelform hat der Trainer eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. So kann der Hinlauf im Slalom passiert werden und der Rücklauf als einfacher Lauf erfolgen. Das anfängliche Dribbling kann erst einhändig, später mit stetem Wechsel durchgeführt werden. Grundablauf erfolgt wie bei jedem Staffelspiel: Die ersten Spieler der Gruppen durchlaufen den Slalomparcours vor und zurück und übergeben den Ball dann an den nächsten Spieler in der Reihe.
Trainingsziel dieser Übung ist das sichere und gleichzeitig schnelle Dribbeln mit aufeinanderfolgenden kurzen Richtungswechseln. Gewonnen hat die Gruppe, die als erste wieder in ihre Ausgangssituation zurückfindet. Zudem sollte der Trainer auf eine saubere Übungsausführung achtgeben.
7. November 2014 um 13:21
Neben der einfachen Pendelstaffel, der Wendepunktstaffel oder der Überkreuzstaffel kann der Trainer auch eine Slalomstaffel oder eine Kreisstaffel als Wettbewerb im Training initiieren.
Die Kreisstaffel erfolgt um die gesamte Spielfeldfläche an deren 4 Ecken jeweils als Markierung/Umgrenzung Fahnenstangen aufgestellt werden. Jede Mannschaft oder Gruppe besteht aus 4-6 Spielern. Jede Mannschaft findet sich auf jeweils einer Seite der Mittellinie ein – die Mannschaften stehen sich also am jeweiligen Ende der Mittellinie aufgereiht entlang der Seitenlinien gegenüber.
Nun dribbeln die ersten Spieler jeder Mannschaft entgegen dem Uhrzeigersinn einmal um das Spielfeld und passieren die 4 Fahnenstangen und übergeben nach einer Runde den Ball an den nächsten Spieler der Gruppe. Welche Gruppe erreicht zuerst wieder die Ausgangssituation?
Neben der genauen technischen Ausführung werden von den Spielern bei dieser Staffelform auch noch höhere konditionelle Belastungen abverlangt. Der zusätzliche Reiz entsteht durch das gegenseitige Verfolgen der beiden Gruppen. Es ist also nicht nur eine Kreisspiel, sondern gelichzeitig auch noch eine Art Verfolgungsstaffel.
1. November 2014 um 13:20
Die Staffelspiele können in unterschiedlicher Form durchgeführt werden. Eine interessante Variante ist das Überkreuzen. Dabei werden 4 Gruppen zu je 4-6 Spielern in jeweils 2 Mannschaften aufgeteilt. Die Überkreuzstaffel verläuft über die gesamte Spielfeldfläche. In jeder Ecke steht eine Gruppe, wobei die diagonal gegenüberliegenden Gruppen eine Mannschaft bilden.
Die ersten Spieler jede Mannschaft laufen diagonal los und versuchen die gegenüberliegende Gruppe zu erreichen, wo der Ball an den vordersten Spieler übergeben wird, welcher im Anschluss wiederum die diagonale Seite andribbelt. Auf Höhe der Mittellinie kommt es für beide Mannschaften zum direkten Kontakt, dem die jeweiligen Spieler geschickt ausweichen müssen.
Gewonnen hat die Mannschaft, bei der sich alle Spieler wieder in ihrer Ausgangsposition eingefunden haben. Ziel dieser Übung ist es, schnell und hoch mit schnellen Richtungswechseln zu dribbeln, den Blick nach vorn zu richten und sich der Situation angemessen zu verhalten. Der Trainer übernimmt dabei die Überwachung und schaut neben der schnellen auch auf die korrekte Übungsausführung.
In der Kontaktzone könnte die Intensität weiter erhöht werden, indem die Spieler angehalten werden, nicht nur auszuweichen, sondern den passierenden Spieler der gegnerischen Mannschaft gleichzeitig auch zu stören. Das sollte so geschickt erfolgen, dass das eigene Dribbling dadurch nicht beeinträchtigt wird.
21. Oktober 2014 um 13:20
In einer Vielzahl von Spielen kann die Technik des Dribbelns weiter gefestigt werden. Besonders gut eignen sich dafür Staffelspiele, welche die Motivation und den Ehrgeiz der Spieler im Training erhöhen.
Ein einfaches Staffelspiel ist die Pendelstaffel, bei der die Spieler sich gegenüber stehen. Spieler 1 dribbelt zur gegenüberliegenden Gruppe und übergibt den Ball an den vordersten Spieler, um sich danach in der neuen Gruppe hinten einzugliedern. Der Spieler, der den Ball nun erhalten hat, dribbelt zu seiner gegenüberliegenden Gruppe, um den Ball erneut zu übergeben. Beendet ist die Pendelstaffel, wenn alle Spieler wieder in ihre Ausgangsposition zurückgekehrt sind.
Ein ähnliches Staffelspiel ist die Wendepunkt-Staffel. Dabei finden sich 3-5 Gruppen nebeneinander ein. Jede Gruppe besteht aus 4-6 Spielern, die sich hintereinander an einer Startlinie aufstellen. Ziel ist es, den Ball um einen gegenüberliegenden Wendepunkt (Fahne, Kasten) zu dribbeln und auf dem Rückweg zur eigenen Gruppe diesen an den nächsten Spieler zu übergeben.
Gewonnen hat die Mannschaft, die als erstes sich wieder in ihrer Ausgangssituation eingereiht hat. Der Trainer übernimmt die Rolle des Schiedsrichters und achtet dabei auch auf eine saubere Ausführung. Bei einem Fehler muss der Spieler der jeweiligen Mannschaft seinen Lauf von vorne beginnen oder die jeweilige Mannschaft wird im Nachhinein disqualifiziert.
14. Oktober 2014 um 13:19
Eine Gruppenübung, die sich sehr gut eignet, um einen kleinen Wettkampf im Training durchzuführen. Sinnvoll ist eine Gruppengröße von 6-12 Spielern, in je einer Gruppe. Beide Gruppen positionieren sich jeweils auf der Stirnseite des gesamten Spielfeldes der Halle, der Blick ist zur gegnerischen Mannschaft gerichtet – jeder Spieler hat einen Ball. Auf Kommando des Trainers dribbeln alle Spieler zur gegenüberliegenden Grundlinie. Ungefähr in der Spielfeldmitte begegnen sich die 2 Mannschaften und müssen sich dabei ausweichen. Nach jedem Durchgang erfolgt ein Handwechsel.
Die Wettkampfform könnte so aussehen, dass die Mannschaft gewinnt, die als Erstes die gegnerische Stirnseite erreicht und sich dabei wieder in ihrer Ausgangssituation einfindet.
Auch bei dieser Übung sind die vorrangigen Ziele das Dribbeln mit Blick weg vom Ball sowie das schnelle, hohe Dribbeln mit kurzen Richtungswechseln.
Der Schwierigkeitsgrad und damit auch die Zweikampfintensität könnten erhöht werden, wenn die Spieler sich im Mittelbereich des Spielfeldes nicht nur ausweichen, sondern gelichzeitig versuchen, das Dribbling des entgegenkommenden Spielers aktiv aber fair zu stören, ohne dabei das eigene Dribbling zu vernachlässigen.
7. Oktober 2014 um 13:19
Das Spiegel-Dribbeln ist eine gute Übung, um Bewegungsmuster einzustudieren oder Balltechniken zu erlernen. Das Spiegel-Dribbeln kann auf unterschiedliche Art und Weise vollzogen werden.
Zum einen kann der Trainer eine Übung demonstrieren und die Spieler ahmen diese mit Blick zum Trainer 1:1 nach. Eine 2. Variante ist die Partnerübung. 2 Spieler stehen sich gegenüber. Während der ein Spieler eine Übung vorgibt, muss Spieler 2 diese im Anschluss „spiegelverkehrt“ kopieren. Nach einer bestimmten Zeit tauschen die Spieler dann die Rollen.
Beim Tandem-Dribbeln bilden wiederum 2 Spieler ein Tandem-Paar. Alle Paare, max. 10 an der Zahl, üben gleichzeitig. Während der erste Spieler eine Übungsfolge demonstriert, bleibt der 2. Spieler ihm dicht auf den Fersen (Abstand ca. 2m) und versucht seine Richtungswechsel und Balldrills zu kopieren.
Spieler 1 muss es Spieler 2 durch unerwartete Richtungs- und Tempowechsel schwer machen, die Übung einfach nachahmen zu können. Beide Paare müssen zusätzlich die anderen Paare im Blick behalten, um nicht mit diesen zu kollidieren. Ziele der Übung sind der überraschende Richtungswechsel, der Blick weg vom Ball und die angemessene Reaktion auf dem Partner sowie die anderen Paare.
1. Oktober 2014 um 13:19
Das Spiegel-Dribbeln hat das vorrangige Ziel, das automatische Dribbeln zu festigen – das Dribbeln, das ohne den Blick auf den Ball funktioniert. Die einfachste Übung ist die des Animateurs, in diesem Fall der Trainer. Dieser gibt den Spielern die unterschiedlichen Dribbelübungen vor. Die Spieler, die sich vor ihm in einer Spielfeldhälfte aufgestellt haben, „spiegeln“ die vorgegeben Übung, indem sie diese nachmachen.
Der Trainer muss darauf achten, dass alle Spieler den Blick auf ihn gerichtet haben, ohne den eigenen Ball zu stark zu fokussieren. Um dieses Ziel zur erreichen, sollte der Trainer darauf bedacht sein, eine schnelle Übungsfolge zu erzeugen und die einzelnen Übungen komplex und abwechslungsreich zu gestalten.
Wechsel der Dribbelhöhe zwischen hoch und tief, der schnelle Handwechsel oder hinter dem Körper dribbeln in Verbindung mit speziellen Schrittstellungen könnten mögliche Übungsabläufe darstellen.
Bei dieser Übung haben die Spieler, durch das Abgleichen ihrer Bewegung mit der des Trainers, jederzeit die Möglichkeit, Ihre eigene Bewegung zu kontrollieren.