15. Februar 2015 um 12:16
Das eigentliche Spiel ist nur ein Bruchteil dessen, was Basketball als Ganzes ausmacht. Jeder aktive Basketballer weiß, dass das Basketballtraining nicht nur die Grundvoraussetzung für jedes erfolgreiche Spiel, sondern auch der Hauptbestandteil des Sports ausmacht. Kein Wunder, dass das Training beim Basketball überaus komplex ist und aus zahlreichen Einzelkomponenten besteht.
Training im Basketball – vielseitig, wie kaum ein anderes Training
Ein umfangreiches und regelmäßiges Training ist die Grundvoraussetzung für jedes gute und erfolgreiche Basketballspiel. Ein ausgewogenes Basketballtraining umfasst daher viele Teilbereiche, die alle gleichermaßen trainiert werden müssen. Die wesentlichen Bestandteile des Trainings bestehen aus Koordinations- und Konditionstraining, Wurftraining, Krafttraining, dem mentalen Training, einem Schnelligkeitstraining, dem Training der verschiedenen Spielformen und des Zusammenspiels sowie einem gezielten Einüben bestimmter Taktiken. Dabei sollten auch körperstabilisierende Übungen nicht vergessen werden. Zu jedem Teilbereich gibt es zahlreiche Übungen, sodass das Training im Basketball niemals langweilig und gleichbleibend ist.
Der wesentliche Aspekt eines guten Trainings – die Ausgewogenheit
Es gibt Tausende von Übungen, die beim Basketballtraining eingesetzt werden können. Viele dieser Übungen können alleine ausgeführt werden, andere sind als Zweier- oder Gruppenübungen konzipiert. Damit der gewünschte Trainingserfolg jedoch erreicht wird, ist die perfekte Abstimmung der einzelnen Übungen unerlässlich. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass das Training ausgewogen erfolgt und dennoch auf jeden Spieler individuell abgestimmt ist. Bestimmte Teilbereiche übermäßig zu trainieren und dafür andere Bereiche komplett zu vernachlässigen ist wenig erfolgsversprechend. Trotzdem erkennt ein guter Trainer Stärken und Schwächen jedes einzelnen Spielers und seiner gesamten Mannschaft und gewichtet die einzelnen Trainingseinheiten bedarfsgerecht. Das Training muss daher einerseits auf den einzelnen Spieler und andererseits auf die Mannschaft ausgerichtet sein.
8. Februar 2015 um 12:14
Die Koordination spielt bei jeder Sportart und insbesondere beim Basketball eine erhebliche Rolle. Beim Basketball gibt es unzählige Bewegungsabläufe, die ohne die notwendige Koordination nicht korrekt ausgeführt werden können. Daher sind Koordinationsübungen beim Basketball ein unverzichtbarer und wichtiger Bestandteil des Trainings. Neben der sportspezifischen Koordination wird auch eine allgemeine Koordination benötigt.
Allgemeine und sportspezifische Koordination
Eine gute Koordination ist nicht nur im Sport wichtig. Wer zwei linke Hände und Füße hat, wird auch im Alltag die eine oder andere Schwierigkeit haben. Beim Sport ist eine gute allgemeine Koordination eine Grundvoraussetzung für den Erfolg. Beim Basketball sind Bewegungen und Techniken derart komplex, dass sie ohne eine gute allgemeine Koordination kaum erlernbar sind. Übungen zur Steigerung der allgemeinen Koordination bilden daher die Grundlage für alle weiterführenden Koordinationsübungen im Basketball, mit denen die sportspezifische Koordination verbessert werden soll. Die sportspezifische Koordination bezieht sich also auf alle notwendigen koordinativen Fähigkeiten, um Basketball-spezifische Bewegungen korrekt durchzuführen.
Durch Übungen die allgemeine und sportspezifische Koordination verbessern
Um die allgemeine Koordination zu verbessern, ist es sinnvoll auch anderen sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Jeder Sport verbessert die allgemeine Koordination. Eine Übung, die von Basketballern gerne zur Verbesserung der allgemeinen Koordination eingesetzt wird, ist das Seilspringen. Um das Seil im richtigen Moment unter dem Körper durchzuziehen, müssen Sprung und Landung perfekt koordiniert werden. Besteht bereits eine gute allgemeine Koordination, können weiterführende Koordinationsübungen im Basketball durch sogenannte „Basketballmoves“ durchgeführt werden. Dazu gehören zum Beispiel das Einüben bestimmter Wurfbewegungen oder auch das gezielte Üben von speziellen Pässen, Crossover oder Finten. Dabei ist es immer gut, sich die Bewegungsabläufe vor dem Einüben genau anzuschauen.
1. Februar 2015 um 12:13
Jedes Basketballspiel verläuft anders und doch gibt es immer wieder gleiche oder ähnliche Spielsituationen, in denen die Spieler wissen müssen, wie sie reagieren und was sie von ihrer Mannschaft in dieser Situation erwarten können. Dies wird im Basketball auch Automatismus genannt. Automatismen sind ein wesentlicher Bestandteil jeden Spieles. Daher ist es äußerst wichtig, Automatismen im Basketball zu trainieren.
Automatismen als wesentliche Spielgestaltung
Kein Basketballspiel kann ohne Automatismen erfolgreich entschieden werden. Automatismen geben jedem einzelnen Spieler, aber auch der gesamten Mannschaft die Sicherheit genau zu wissen, welche Reaktionen in einzelnen Spielsituationen notwendig sind und von den Mitspielern erwartet werden können. Daher ist es unumgänglich Automatismen im Basketball zu trainieren, bis sie jedem einzelnen Spieler und der Mannschaft als Einheit in Fleisch und Blut übergehen. Automatismen sind Grundregeln, die es jedem Spieler und der Mannschaft erleichtern, sich in verschiedenen Spielsituationen zu Recht zu finden. Sie sind daher ein wesentlicher Teil der Spielgestaltung.
Automatismen einüben
Automatismen beim Basketball zu trainieren ist ein wesentlicher Bestandteil jeder guten Trainingsarbeit. So gehört es etwa dazu einzuüben, dass die Flügelspieler zur Mitte ziehen, um das Center nach außen zu lassen. Ebenso muss sich ein Flügelspieler zur Ecke bewegen, sobald ein anderer Spieler zur Grundlinie zieht, um so den Weg für einen möglichen Schuss freizumachen. Derlei Situationen kommen in jedem Spiel zig-fach vor. Beim Training der Automatismen kommt es daher darauf an, die Spieler für stereotype Spielsituationen zu sensibilisieren, sodass sie diese zuverlässig und vor allem schnell erkennen und gleichzeitig genau wissen, wie sie sich selbst zu verhalten haben.
23. Januar 2015 um 12:12
Basketball ist ein Mannschaftsspiel. Als Mannschaft kann nur dann gespielt werden, wenn entweder die komplette Mannschaft zusammenarbeitet, oder mehrere Spieler in einer Gruppe zusammenarbeiten. Als Gruppentaktik im Basketball wird daher eine Taktik bezeichnet, die darauf ausgelegt ist, Gruppenhandlungen auf die Gewinnung von Vorteilen beim Spiel auszurichten.
Individual-, Gruppen- und Mannschaftstaktiken
Basketball ist ein sehr komplexes Spiel. Letztendlich geht es darum, eine Mannschaft gemeinsam zu Sieg zu führen. Dazu bedarf es vielerlei Taktiken. Im Basketball werden daher Individual-, Gruppen- und Mannschaftstaktiken unterschieden. Eine typische Individualtaktik ist der Crossover. Der Crossover wird von einem Spieler ausgeführt und soll den Verteidiger der gegnerischen Mannschaft aus dem Gleichgewicht bringen. Das Pick and Roll muss hingegen von zwei Spielern in Zusammenarbeit ausgeführt werden. Das Pick and Roll ist daher eine typische Gruppentaktik im Basketball. Wird hingegen als Verteidigungssystem eine Zonenpresse gespielt, handelt es sich dabei um eine typische Mannschaftstaktik.
Gruppentaktiken als Bestandteil jeder guten Gesamttaktik
Um eine Basketballmannschaft zum Erfolg zu führen, reicht es nicht aus, die sportlichen Fähigkeiten jedes einzelnen Spielers zu fördern und zu trainieren. Die Mannschaft muss in der Lage dazu sein, aussichtsreiche Spielsituationen zu ihren Gunsten entscheiden zu können. Dies funktioniert nur dann, wenn dem Spiel die richtige Taktik zugrunde liegt. Doch wie sieht die perfekte Taktik aus? Jeder Trainer wird sich natürlich seine ganz eigene Taktik zurechtlegen. Doch grundsätzlich gehören in jede gute Taktik Individual-, Gruppen- und Mannschaftstaktiken. Dabei ist die Gruppentaktik im Basketball von ganz besonderer Bedeutung, denn eine Gruppentaktik kann von zwei bis zu vier Spielern gemeinsam ausgeführt werden. Sie bietet damit einen breiten Spielraum für jeden Trainer, um so sein taktisches Gespür voll auszuschöpfen.
16. Januar 2015 um 12:10
Beim Basketball ist die richtige Wurftechnik entscheidend für den Spielverlauf und den Gewinn des Spiels. Dem Wurftraining kommt daher eine ganz besondere Bedeutung beim Basketballtraining zu. Daher enthält ein ausgewogenes und vollständiges Wurftraining beim Basketball Übungen zu allen wichtigen Wurftechniken.
Unterschiedliche Spielsituationen erfordern unterschiedliche Wurftechniken
Kein Basketballspiel gleicht dem anderen. Nicht zuletzt aufgrund der Vielseitigkeit dieser Sportart ist Basketball so beliebt bei aktiven Spielern und beim Publikum. Gerade weil es so viele unterschiedliche Spielsituationen gibt, muss ein guter Basketballer zahlreiche Wurftechniken beherrschen. Ein gutes Wurftraining beim Basketball enthält daher Übungen zu allen wichtigen Wurftechniken. Sprungwurf, Standwurf oder Hakenwurf müssen genauso perfekt beherrscht werden, wie der Korbleger, der Floater oder das Dunking. Es ist also sinnvoll, das Wurftraining möglichst abwechslungsreich durch unterschiedliche Übungen zu gestalten. Dabei ist die regelmäßige Durchführung äußerst wichtig. Bestimmte Bewegungsabläufe können nur durch regelmäßige Übung und Wiederholung erlernt und verinnerlicht werden.
Verschiedene Variationen für ein erfolgreiches Wurftraining
Allgemein gilt für jede Art von Training: Nur ständige Wiederholung und Übung führen zum Trainingserfolg, aber das Training macht nur dann Spaß, wenn es abwechslungsreich gestaltet ist. Beim Wurftraining ist schon aufgrund der vielen Wurftechniken eine gewisse Abwechslung garantiert, denn jeder gute Spieler muss alle Wurftechniken zuverlässig beim Spiel abrufen können. Doch kann das Wurftraining beim Basketball zusätzlich durch verschiedene Trainingsvarianten aufgelockert werden. Neben Einzelübungen eignen sich Zweier- oder Gruppenübungen sehr gut dazu. Zwischendurch können auch Wurfwettbewerbe für Auflockerung und viel Spaß sorgen. Dazu eignen sich alle Übungen, bei denen mit einer bestimmten Technik auf den Korb gezielt wird. Jeder Spieler erhält eine bestimmte Anzahl von Versuchen, bei denen die Treffer gezählt werden.
9. Januar 2015 um 12:09
Im Basketball ist das Wurftraining eine zentrale Trainingseinheit. Ziel eines jeden Wurftrainings ist es, die Treffsicherheit und die Treffhäufigkeit zu steigern. Um dies zu erreichen, müssen die Bewegungsabläufe eingeübt werden und zudem sichergestellt werden, dass diese perfekt in verschiedene Spielabläufe und die einzelnen Spielsituationen integriert werden können. Daher erfolgt im Basketball das Wurftraining mit Übungen der verschiedensten Art. Grundsätzlich können beim Wurftraining Einzel-, Zweier- oder Gruppenübungen eingesetzt werden.
Durch Einzelwurfübungen die Bewegungsabläufe einstudieren
Generell sollte beim Basketball das Wurftraining mit Übungen der verschiedensten Art abwechslungsreich gestaltet werden. Durch ein abwechslungsreiches Training können alle Trainingsziele abdeckt werden und entsprechend eingeübt werden. Zudem macht ein abwechslungsreiches Training weitaus mehr Spaß, als ein Trainingsablauf, der durch immer wiederkehrende, gleiche Übungen geprägt ist. Beim Wurftraining können viele Übungen als Einzel- oder Zweierwurfübung durchgeführt werden. Bei einer typischen Einzelwurfübung holt der Spieler den Rebound, passt den Ball als Bogenpass in das Feld zurück. Springt der Ball hoch auf, geht der Werfer zum Ball und wirft diesen unter Berücksichtigung der notwendigen Fußarbeit. Es gibt zahlreiche weitere Übungen, die von einem einzelnen Spieler durchgeführt werden können, sodass mit Einzelwurftraining alle möglichen Wurftechniken und die dazu gehörenden Bewegungsabläufe eingeübt werden können.
Zweiwurfübungen zur besseren Koordination
Das Zweierwurftraining ist gleichermaßen beliebt bei Trainern und Spielern, denn es fördert neben der Wurftechnik auch den Teamgeist und eignet sich hervorragend dazu, verschiedene Spielpositionen zu trainieren. Eine Beispielübung dafür ist das Zweierwurftraining mit Positionswechsel. Bei dieser Übung wechselt der Werfer nach jedem Wurf in eine neue Position und muss dabei vor allem auf die Fußarbeit achten. Auch Übungen, die von zwei Spielern gemeinsam ausgeführt werden, gibt es in zahlreichen Variationen. Um beim Basketball das Wurftraining durch Übungen abwechslungsreich und interessant zu gestalten, können viele Übungen auch als Wurfwettbewerb gestaltet werden.
2. Januar 2015 um 12:08
Ziel beim Basketball ist es, den Ball möglichst oft in den Korb zu befördern. Dazu muss der Ball aus den unterschiedlichsten Positionen zielgenau geworfen werden. Daher ist im Basketball das Wurftraining ein zentraler Trainingsbestandteil.
Ziel eines jeden Wurftrainings – die Erhöhung der Trefferleistung
Ziel des Wurftrainings ist eine Erhöhung der Trefferleistung zu erzielen. Je mehr Bälle treffsicher in den Korb befördert werden können, desto besser ist der einzelne Spieler und damit auch die ganze Mannschaft. Die meisten Trainer empfehlen beim Wurftraining ein gezieltes Einzeltraining. Das Wurftraining ist eines der komplexesten Trainingseinheiten, denn es müssen nicht nur zahlreiche Bewegungsabläufe optimal koordiniert und eingeübt werden, sondern diese müssen auch in verschiedene Spielabläufe integriert werden können. Grundsätzlich besteht im Basketball Wurftraining aus vielerlei Übungen. Dabei sind gezielte Übungen zum Sprung- und Standwurf der wichtigste Bestandteil.
Gutes Wurftraining durch zielgerichtete Aufgaben
Es macht wenig Sinn beim Basketball das Wurftraining durch freies Werfen zu gestalten. Stattdessen muss ein gutes Wurftraining immer bestimmte Ziele haben und darauf ausgelegt sein, diese mit den entsprechenden Übungen zu erreichen. Dabei ist es wichtig, die Aufgaben so zu wählen, dass nicht nur eine spezielle Technik dabei erlernt wird, sondern diese auch in jeder Situation umgesetzt werden kann. Um dies zu erreichen, kann das Wurftraining in verschiedenen Formen erfolgen. Beim Imitationstraining übt der Werfer alle Bewegungsabläufe ohne Ball. Beim Zweier-Wurftraining können zwei Athleten mit Ball trainieren. Bei einem Einzelwurftraining kann ein Spieler zu sich selbst passen und werfen. Es gibt noch zahlreiche weitere Trainingsvarianten, darunter auch solche, die in einer Art Wurfwettbewerb die gezielte Einübung der verschiedenen Wurftechniken möglich machen. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn das Trainingsprogramm abwechslungsreich gestaltet wird. So macht das Wurftraining am meisten Spaß und kann alle Techniken umfassend abdecken.
26. Dezember 2014 um 12:06
Das Interesse am Basketball wird auch hierzulande immer größer. Der Faszination eines spannenden Spiels kann sich kaum ein Zuschauer entziehen. Doch die aktiven Sportler wissen: Beim Basketball machen Training und Übungen den Hauptteil der sportlichen Aktivität aus, denn was beim Spiel so leicht und gekonnt aussieht, erfordert harte und regelmäßige Trainingsarbeit.
Basketballtraining – vielseitig und anspruchsvoll
Um ein guter Basketballspieler zu sein, reicht es bei Weitem nicht aus, sportlich zu sein und einen guten Teamgeist zu haben. Beim Basketball sind Training und Übungen so vielseitig und anspruchsvoll, wie in kaum einer anderen Sportart. Neben einem gezielten Konditions- und Koordinationstraining sind Krafttraining, Wurftraining, ein mentales Training sowie Übungen zur Steigerung der Schnelligkeit, ein gezieltes Training der verschiedenen Spielformen, Übungen zum Zusammenspiel und Lektionen zur richtigen Taktik wichtige und vor allem regelmäßige Bestandteile des Trainings. Nur wenn allen Trainingseinheiten gleichermaßen im Basketballtraining enthalten sind, sind die Spieler optimal auf die Anforderungen und Strapazen eines Spiels vorbereitet.
Erfolgreiches Basketballtraining hängt vom Trainer ab
Der Trainer oder Coach trägt für das Basketballtraining eine ganz besondere Verantwortung und hat einen ganz bedeutenden Anteil am Erfolg seines Teams und jeden einzelnen Spielers. Er muss dafür sorgen, dass alle wichtigen Trainingseinheiten sinnvoll koordiniert und durchgeführt werden. Er ist dafür verantwortlich, dass im Mannschaftssport Basketball Training und Übungen sowohl auf die Mannschaft als Einheit, als auch auf jeden einzelnen Spieler optimal abgestimmt sind. Ein falsches Training, fehlende Übungen oder das Fehlen ganzer Trainingsbereiche, wirkt sich nicht nur negativ auf den Erfolg der Mannschaft aus, sondern verhindert auch die optimale sportliche Entwicklung jeden einzelnen Sportlers.
19. Dezember 2014 um 12:05
Im Breiten– und im Spitzensport ist Basketball eine der beliebtesten Sportarten. Basketballer müssen fit und beweglich sein. Sie trainieren durch ihren Sport vor allem die Beinmuskulatur. Durch das hohe Springen und das anschließende Wiederaufkommen auf den Boden, das schnelle Antreten und das plötzliche Stoppen wird hauptsächlich die vordere Oberschenkelmuskulatur (Kniestrecker) trainiert. Doch Bauchmuskulatur, Rückenmuskulatur und die rückwärtige Oberschenkelmuskulatur (Kniebeuger) sind ebenso wichtig für einen gesunden und gleichmäßig trainierten Körper. Damit es zu keinem einseitigen Training kommt und gesundheitliche Probleme und Schäden vermieden werden, sind körperstabilisierende Übungen wichtig. Sie helfen dabei, dass ein Ungleichgewicht zwischen gut trainierten Muskelbereichen und kaum trainierten, aber stark beanspruchten Muskelgruppen gar nicht erst entsteht, und beugen damit gesundheitlichen Problemen wirkungsvoll vor.
Falsches Training führt zu Fehlentwicklungen der Muskulatur
Sportmedizinische Untersuchungen haben gezeigt, dass bei etwa 70 % aller Basketballer ein muskuläres Ungleichgewicht besteht. Durch einseitiges Training werden immer wieder die gleichen Muskelgruppen trainiert und damit gestärkt, während die Muskelbereiche, die für das Basketballspielen eine untergeordnete Rolle spielen, beim Training vernachlässigt werden. Die Folgen eines einseitigen Trainings können gravierend sein und könnten ganz einfach durch körperstabilisierende Übungen vermieden werden. Werden etwa die rückwärtige Oberschenkelmuskulatur, die Bauch- und Rückenmuskulatur nicht ausreichen mit trainiert, kommt es durch das Ungleichgewicht zwischen trainierter vorderer Oberschenkelmuskulatur und diesen Bereichen zu Problemen bei der Stabilität des Kniegelenks. Wie in einer Kettenreaktion verursachen instabile Kniegelenke durch die Sprungbelastungen Rückenschmerzen, die sich sogar bis hin zu Bandscheibenvorfällen verschlimmern können. Körperstabilisierende Übungen sorgen dafür, dass alle Muskelbereiche ausgewogen trainiert werden und ein Gleichgewicht, und somit die Stabilität des Körpers unterstützt und hergestellt wird. Sie mindern die Verletzungsgefahr und wirken sogar leistungssteigernd.
12. Dezember 2014 um 13:23
Diese Übung setzt eine gewisse Sicherheit beim Dribbeln voraus. In einer abgesteckten Zone wird ein Fangerspiel mit Ball gespielt. Alle Spieler dribbeln frei im Feld. Ein Spieler wird zum Fänger ernannt und muss versuchen, die anderen Spieler zu jagen und mit der Hand abzuschlagen. Wer abgeschlagen ist, wird umgehend zum Fänger. Auch die Berührung an der Hand oder am Arm zählen.
Ein korrekter Abschlag zählt nur, wenn der Fänger seinen Ball dabei weiter unter Kontrolle hat und sauber weiterdribbelt. Verliert er während dieser Aktion der Ball, muss er weiterfangen. Umgekehrt sind auch die „Hasen“ an Regeln gebunden. Wenn ein Spieler das Dribbling unterbricht oder zum Stillstand kommt, wird er automatisch zum Fänger. Das gleiche ist der Fall, wenn einer der Spieler die Spielfeldgrenze übertritt.
Schlägt ein Jäger einen „Hasen“ ab, der darf dieser im Anschluss nicht sofort wieder vom neuen Fänger gefangen werden. Er durchläuft sozusagen eine Freirunde.
Um dieses Spiel flüssig und gerecht zu gestalten, muss der Trainer darauf achten, dass die Gruppen leistungsgleich eingeteilt werden. Bei dieser Übung lassen sich recht gut alle Formen des Dribblings anwenden. Ständig kann das Tempo forciert und wieder verlangsamt werden. Ein weiterer Vorteil ist das Automatisieren des Dribblings. Denn die Spieler, die gefangen werden, müssen den Blick ständig auf den Fänger richten du Lösen damit automatisch den Blick vom eigenen Dribbling und dem Ball.