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14. Dezember 2013 um 01:02

Die 1/2/2-Zone und die 3/2-Zone

Stärken und Möglichkeiten der 1/2/2-Zone

Die Stärke dieser Zonenverteidigung liegt im Druck auf die Flügelspieler. Sie ermöglicht das Doppeln sobald der Ball vom Aufbauspieler auf den Flügel gepasst wird und kann sehr effektiv gegen Teams sein, die gut von außen treffen. Die Schwächen einer Zone liegen immer in ihren Lücken und die sind bei der 1/2/2-Zone vor Allem im High post und in den Ecken.

Durchführung und Deckungsbereiche

Die Spitze der Zone wird durch den Aufbauspieler gebildet, der die Aufgabe hat, den ballbringenden Angreifer zu stoppen und beim Pass auf die Seite den Angreifer geschickt zu Doppeln, während der Flügelverteidiger auf der Nicht-Ballseite den High post abdeckt. Wird der Ball in eine der Ecken gepasst, tritt der zugehörige Verteidiger unter dem Korb heraus und die Zone verschiebt sich zum Ball hin um die Mitte dicht zu machen und somit Pässe zu zum Korb schneidenden Angreifern zu verhindern.

Die 3/2-Zone und ihre Stärken

Diese Variante der Zone unterscheidet sich nur minimal von der 1/2/2-Zone. Der Verteidiger, der auf der eins positioniert ist, tritt zurück fast bis an die Freiwurflinie und fügt sich in die zweite Reihe ein. Das bietet die Möglichkeit die Flügelverteidiger etwas weiter außen zu positionieren und den High post besser zu machen zu können. Gegen Teams mit wurfstarken Aufbauspielern ist diese Art der Zone nicht ratsam, da sie ihnen einige freie Würfe ermöglicht. Ist dies jedoch nicht der Fall und das gegnerische Team spielt bevorzugt über den High post, ist die 3/2-Zone sehr effektiv.

Durchführung

Die Angreifer werden gegen eine 3/2-Zone vor Allem die Lücken besetzen. Kommt der Ball in die Ecke, tritt der Verteidiger unter dem Korb heraus und der Flügelverteidiger auf der Nicht-Ballseite bewegt sich horizontal in Richtung eigene Baseline. Dadurch wird die 3/2-Zone kurzzeitig zu einer 2/3-Zone, die kaum ein Inside game ermöglicht. Wird der Ball nun wieder auf den Flügen oder den Aufbau zurückgepasst, wird der Ausgangszustand der Zone wiederhergestellt.

Unterschiede der beiden Varianten

Die größten Unterschiede der beiden Verteidigungsvarianten bestehen darin, dass bei der 3/2-Zone nicht gedoppelt, dafür aber das Inside game besser unterbunden wird. Die 1/2/2-Zone ist deutlich aktiver und aggressiver jedoch von erfahrenen Teams leichter auszuspielen, während die 3/2-Zone von wurfsicheren und abgeklärten Aufbauspielern leicht geknackt werden kann.

Kategorie: Taktik – Autor: kd
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4. Dezember 2013 um 15:08

Die 2/3-Zone

Die 2/3-Zone ist die am häufigsten eingesetzte Zonenverteidigung. Ihre Stärken bestehen darin, die Zone zu verteidigen, das Inside-Game des Gegners zu stören und die eigenen großen Spieler für den Rebound bereits unter dem Korb positioniert zu haben.

Die größte Schwäche der 2/3 Zone ist ein gutes Outside-Shooting des Gegners, vor Allem von der Flügel- und der Aufbauposition. Eine weitere Schwachstelle ist der Highpost, der immer von einem der zwei vorderen Verteidiger übernommen werden muss.

Es bietet sich also an, die 2/3-Zone gegen ein Team anzuwenden, dass schwache Wurfquoten von außen hat und vermehrt über die Baseline und über die Center attackiert. Durch eine Konzentration der Verteidiger auf die Zone, wird das Penetrieren zu einer unangenehmen Angelegenheit, da man als Angreifer immer gleich mehreren Gegenspielern gegenübersteht.

Varianten der 2/3 Zone

Es wird oft davon ausgegangen, dass nur weniger athletische Teams die 2/3-Zone einsetzen um den Gegner zu Distanzwürfen zu zwingen und sich den Rebound zu sichern. Es ist wahr, dass unathletischere Teams Erfolg damit haben und die Penetration der vermeintlich schnelleren Gegenspieler stoppen.

Es gibt ihnen die Möglichkeit trotzdem das Tempo zu kontrollieren und nicht überrollt zu werden. Jedoch sollte die 2/3-Zone auch von athletischen Teams in Betracht gezogen werden. Schnelle starke Verteidiger können aus einer passiven 2/3-Zone eine aggressive Zonenverteidigung machen, indem sie Spieler an der Seitenlinie doppeln und dadurch Turnover provozieren.

Durchführung und Voraussetzungen

Bei einer 2/3-Zone verteidigen die zwei kleinsten agilsten Spieler meist vorne. Sie haben eine hohe Laufleistung, da sie meist mehreren Gegenspielern gegenüber stehen und sollten deshalb konditionell fit sein. Der Center steht hinten in der Mitte und die beiden Flügel rechts und links neben ihm.

Kommt der Ball auf den Flügel wird er vom jeweiligen Guard aufgenommen und der andere Verteidiger, der vorne steht bewegt sich in die Mitte um Anspiele zum Highpost zu verhindern. Wird der Ball nun weiter in die Ecke gepasst, übernimmt der außenstehende Flügelverteidiger den ballführenden Spieler und die Zone verschiebt sich etwas zum Ball hin.

Jeder Verteidiger ist allzeit bereit die Penetration des Gegners zu stoppen und mögliche Pässe zu antizipieren und abzufangen. Sollte der Ball irgendwie zum Highpost gelangen, ist es die Aufgabe des Centers, der im Zentrum der Zone steht, ihn zu stoppen.
Ganz wichtig bei einer Zonenverteidigung ist die Kommunikation, das „Hands Up“ und das Ausboxen nach dem Wurf.

Kategorie: Taktik – Autor: kd
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26. November 2013 um 17:32

Abwandlungen der Spielform im Basketball

Basketball ist ein Sport mit einer langen Tradition. Bereits 1891 wurde dieses Spiel von einem kanadischen Arzt, James Naismith als ein studentisches Spiel ins Leben gerufen. Damals dachte er nicht ansatzweise an ein Millionengeschäft, wie es die NBA heute verkörpert. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Regelmodifikationen durchgeführt und die Athletik deutlich verfeinert. In Schulen und im Freizeitbereich entwickelten sich ebenso Variationen und Spaßspiele, die an die Ursprungsspielform angelehnt sind.

Streetball

Streetball ist eine Abwandlung des Basketballs, die vor allem dann Sinn macht, wenn eine zu geringe Anzahl an Spielern beispielsweise auf dem Freizeitfeld vorhanden ist. Es wird drei gegen drei gespielt und es kommt nur ein Korb zum Einsatz. Durch die geringe Spieleranzahl kommt es zu deutlich mehr Zweikämpfen und ein höheres Maß an Technik ist gefragt.

Einradbasketball

Die Regeln dieses Spiels gleichen denen des „normalen“ Basketballs. Auch das Spielfeld unterscheidet sich nicht. Wie es der Name schon erraten lässt, wird auf einem Einrad gespielt. Dies erfordert sehr gute koordinative Fähigkeiten und vor allem eine Grundausbildung im Einradfahren. Im Gegensatz zum Basketball ohne Einrad ist ein Schritt einer Umdrehung gleichzusetzen. Dies bedeutet in Bezug auf die Regeln, dass man maximal drei Umdrehungen ausführen darf und dann passen muss. Die Abwandlung unterliegt noch keiner geregelten Spieldauer. Es ist ein Trend, der weder stagniert, noch ein riesiger Zufluss neuer Spieler zu verzeichnen ist.

Rollstuhlbasketball

Im Gegensatz zum Einradbasketball ist Rollstuhlbasketball wesentlich weiter verbreitet. Es ist eine Behindertensportart, die sogar offizieller Bestandteil der Paralympics ist. Die Regeln sind geringfügig an die Bedürfnisse der Behinderten angepasst. Es gibt die Besonderheit, dass auch Nicht-Behinderte teilnehmen können. Die Regeln sind stark an dem normalen Basketball angelehnt. So hat jede Mannschaft 24 Sekunden Zeit, um den Ball in Richtung des gegnerischen Korbs zu befördern.

Wenn dies nicht geschafft wird, geht das Spielrecht an die andere Mannschaft über. Es spielen fünf Feldspieler vier mal zehn Minuten. Maximal sieben Ersatzspieler dürfen eingesetzt werden. Nach dem ersten und dritten Viertel erfolgt eine Pause von zwei Minuten. Nach dem dritten Viertel ist die „Halbzeit“, welche auf fünf Minuten definiert wurde. Bei Punktgleichstand nach dem vierten Viertel wird nochmals fünf Minuten gespielt, um eine Entscheidung zu erzielen.

Beachbasketball

Beim Beachbasketball handelt es sich um eine Trainingsvariante. Diese Variante wird häufig als Ausgleich bzw. als Fun Sportart betrieben. Ohne Schuhe wird drei gegen drei gespielt. Im Gegensatz zum Streetball wird auf zwei Körbe gespielt. Die Spieldauer beträgt zwei mal fünf Minuten.

19. November 2013 um 17:30

Sprungkraft durch Schnelligkeitstraining und Ernährung verbessern

Wie die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse bewiesen, kann ein Sprinttraining die Sprungkraft fördern bzw. sich ein Sprungkrafttraining positiv auf die Schnelligkeit auswirken.

Charakteristik des Schnelligkeits- und beim Sprungkrafttraining

Der Trainingsplan eines Sprinters ist in vielen Dingen identisch mit dem eines Weitspringers. Bei beiden Sportarten sind die entscheidenden Fähigkeiten Schnellkraft, Explosivität und Technik. Ebenso verhält es sich im Basketball selbst. Hier wird es noch deutlicher, das beispielsweise beim Freilaufen ständig Schnelligkeit gefragt ist und jeder Zweikampf in der Luft erhebliche Vorteile mit einer ausgeprägten Sprungkraft bringt. Durch ein effektiv ausgeführtes Sprinttraining ist es durch die Erkenntnisse möglich schneller zu laufen ohne Sprinttraining durchzuführen und höher zu springen, ohne Sprungtraining durchzuführen.

Höher Springen durch bewusste Ernährung

Essentiell für einen höheren Sprung sind gut trainierte Muskeln. Um die Beinmuskulatur zu trainieren eignen sich zahlreiche Übungen für Quadrizeps, Bizeps Femuris, Gluteus Maximus und Gastrocnemius. Aber wie lässt sich das Training durch die Ernährung unterstützen? Zum Einen ist es wichtig Eiweiß zuzuführen. Dieses ist vor allem in Nüssen, Fisch, Milch und Eiern enthalten. Aufgrund der unterschiedlichen Wertigkeit dieser Nahrungsmittel sind diese ebenfalls unterschiedlich gut aufnehmbar von dem Körper. Beispielsweise ist Milch direkt nach dem Training komplett fehl am Platz, da diese nur sehr langsam vom Körper aufgenommen wird.

Im Gegenzug dazu eignet sich die Aufnahme Milch- und Eiweißprodukten unmittelbar vor dem Schlafen gehen sehr gut, da dann kontinuierlich Eiweiß geliefert wird. Als Nahrungsergänzungsmittel eignet sich direkt nach dem Training Whey-Protein. Dieses wird als Molekularprotein hergestellt und vom Körper direkt verarbeitet. Auch Kreatin ist wichtig, da diese organische Säure zur Energieversorgung der Muskulatur beiträgt.

12. November 2013 um 17:27

Sprungkrafttests für Basketballer

Ob beim Korbleger oder im Zweikampf, oftmals ist bei der Sportart Basketball Sprungkraft von großer Bedeutung. Doch wie wird diese getestet? Zahlreiche wissenschaftlich fundierte Verfahren eignen sich dazu.

Die Film- und Videoanalyse

Vor allem im Wissenschaftszweig der Biomechanik wird die Videoanalyse häufig angewendet. Um diese korrekt durchführen zu können, sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen, wie wissenschaftlich man herangehen will. Sind Hypothesen aufzubauen? Was genau soll untersucht werden? Welche Hilfsmittel (Raster, Markierungen) müssen genutzt werden? Wo soll die Kamera positioniert werden? Welcher Hintergrund führt zu einem guten Bild? Anhand dieser Aufzählung zeigt sich bereits, dass das Verfahren zwar vielversprechend klingt, man sich aber bewusst sein muss, dass es nur mit einer genauen Planung zum gewünschten Ergebnis führt.

Bremskraftstoßverfahren

Ausgehend von dem Sprung von einer Kraftmessplatte wird der KSPE aus den Bodenreaktionskräften beim Absprung errechnet. Damit dieser Test valide und reliabel ist, muss der Sportler vor dem Sprung ruhig auf der Kraftmessplatte stehen. Anhand der gesammelten Daten wird die Kraft – Zeit – Kurve erstellt und anhand dieser Daten lässt sich die Sprungkraft diagnostizieren.

Die wichtigsten Formeln sind dabei:

v = F * t/m
h = v^2 / 2*g

Flugzeitverfahren

Beim Flugzeitverfahren wird die Sprunghöhe über die Flugzeit, also über die Dauer des Sprungs errechnet. Dies ist mit einer Formel aus der Physik möglich:

h = 1/8 * g * t^2

Alternativ dazu kann die Flugzeit ebenfalls aus der oben erwähnten Kraft – Zeit – Kurve entnommen werden.

5. November 2013 um 11:37

Sprungkraftdiagnostik

Sprünge sind im Basketball wesentlicher Bestandteil der Grundausbildung und sollten auch bei Fortgeschrittenen nicht im Training vernachlässigt werden. Im Laufe der Jahre haben sich diverse Sprungkrafttests als bewährt erwiesen.

Squat Jump

Beim Squat Jump ist die Ausgangsstellung die ruhende Kauerstellung (90° Knie- und Hüftwinkel). Die Tiefe kann dabei je nach Konstitution individuell bestimmt werden. Eine tiefe Stellung hat dabei den Vorteil eines längeren Beschleunigungswegs, jedoch führt dies ebenso zu höheren Drehmomenten, die nur mit einer hohen Muskelmasse bewältigt werden können.

Die Bewegungsausführung ist so gestaltet, dass der Sportler ausgehend von dieser Stellung im Stand möglich schnell und hoch abspringt. Die optimale Ausgangsposition ist somit, die jenige Position, bei der der Beschleunigungsweg möglichst lang ist und die Gelenkmomente schnellstmöglich überwunden werden können. Um einen hohen Squat Jump zu errechen ist es essentiell dynamisch und schnell das Kraftmaximum zu erreichen. Aus diesem Grund wird der Test auch eingesetzt, um das Maximalkraftniveau der Beinstrecker zu bestimmen.

Counter Movement Jump

Be idem Counter Movement Jump, kurz CMJ, erfolgt ein Hock-Streck-Sprung aus dem Stand. Durch eine schnelle Ausholbewegung wird im Anschluss die maximale Streckbewegung in die Vertikale erreicht. Die Muskulatur arbeitet hierbei konzentrisch. Der Sportler hat hinsichtlich der Ausholbewegung und der Tiefe viel Spielraum, sodass jeder seinen individuell passenden Bewegungsablauf finden muss.

Wichtig ist, dass die Ausholbewegung flüssig in die Streckbewegung übergeht. Durch die Ausführung der exzentrisch-konzentrischen Bewegungen wird der Dehnungs- Verkürzungs- Zyclus im Vergleich als lang eingeschätzt. Durch die Folge von Exzentrik und Konzentrik spielt bei der Beurteilung der Sprunghöhe auch die Elastizität der Muskel- und Sehnenstrukturen eine Rolle.

Drop Jump

Im Unterschied zum Counter Movement Jump und zum Squat Jump wird der Drop Jump von einer erhöhten Ausgangsposition heraus ausgeführt. Wie beim CMJ ist die Ausgangsposition der aufrechte Stand. Durch ein Vorschwingen des Beines löst sich der Proband von seinem höher stehenden Podest. Durch den kurzen freien Fall wird die potentielle Energie aufgeladen, welche sich in der folgenden Phase wieder entlädt und somit zu einem sehr hohen Kraftstoß führt. Die Fallhöhe hat einen direkten Einfluss auf die Sprunghöhe und muss vor dem Test klar definiert werden.

29. Oktober 2013 um 17:13

Leistungsstruktur im Basketball

Basketball zählt zu den Mannschaftssportarten. Das Zusammenspiel der Faktoren Konstitution, Kondition, Technik, Koordination und Taktik bestimmen die Leistungsfähigkeit eines jeden Spielers. Das Zusammenspiel aller beteiligten Akteure ist ausschlaggebend für den Erfolg der gesamten Mannschaft. Das individuelle Training sollte allerdings nicht vernachlässigt werden.

Sprungkraft trainieren

Eine Standardübung, um die Sprungkraft zu steigern ist Kniebeuge mit Hantelstangen. Zusätzlich eignen sich zahlreiche Übungen aus dem Gewichtheben, wie z.B. das „Reißen“. Bei diesen beiden Übungsformen ist die Art und Weise der Durchführung äußerst wichtig, die Kraft sehr schnell zu entfalten. Dadurch werden die Übungen an die Realität angepasst oder haben sie schon mal jemanden langsam sehr hoch springen sehen?

Schnelligkeit trainieren

Das Ausführung des „fast break“ bestimmt oftmals den Erfolg im Spitzensport. Dabei ist es essentiell schnell vorzulaufen und sich schnell freizulaufen. Dies lässt sich am Besten direkt im Trainingsspiel trainieren. Um generell Schnelligkeit zu trainieren gilt der Grundsatz, dass ein Schnelligkeitstraining nur dann erfolgreich ist, wenn dieses im ausgeruhten Zustand erfolgt. Bei einer Belastungsdauer von ca. 10 Sekunden sollte eine Pause von einer Minute angesetzt werden. Ein Schnelligkeitstraining lässt sich ebenso mit dem Krafttraining kombinieren. Ziel ist es dann einen hohen und schnellen Kraftanstieg zu produzieren und dadurch die Explosivkraft zu steigern

Trainingsübungen speziell für Basketballer anpassen

Die konstitutionellen Merkmale von Basketballspielern können beim Krafttraining auch hinderlich sein. So bestehen bei großgewachsenen Basketballern anatomische Hindernisse in Form von ungünstigen Hebelverhältnissen. Dadurch ist es oft schwer möglich die Übung sauber und korrekt auszuführen. Die Übung muss also angepasst werden. Möglichkeiten hierfür sind beispielsweise enge und weite Züge mit der Scheibenhantel.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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22. Oktober 2013 um 10:46

Michigan Drill mit Wurf

Zielgruppe: Dieser Drill sollte mit erfahreneren Spielern jeden Alters angewendet werden.
Dieser Drill kann im Warm Up oder im Hauptteil verwendet werden. Er verbindet die Fastbreaklaufwege mit dem Werfen aus dieser Situation. Hier lernen die Spieler aus vollem Sprint einen kontrollierten Wurf auszuführen

Durchführung Michigan Drill mit Wurf

1. An jeder Baseline stehen drei Spieler. Die beiden äußeren haben je einen Ball. Es gibt noch eine Dreier Gruppe, die einen Ball hat. Auch sie stehen an der Baseline.
2. Der Drill beginnt mit der Gruppe, die einen Ball hat. Sie laufen auf ihren Bahnen gerade aus auf den anderen Korb zu.
3. Dabei wird der Ball immer über den Mittelmann gespielt.
4. Angekommen an der gegenüberliegenden Dreierlinie wird der Ball das letzte Mal gepasst. Der Passempfänger schließt per Korbleger.
5. Die beiden Spieler ohne Ball laufen auf den Flügel innerhalb der Dreierlinie und bekommen den Ball von den Eckspielern an der Baseline und werfen.
6. Der Mittelmann der Baseline Gruppe schnappt sich einen der drei Bälle per Rebound und startet mit seinen beiden Flügelspielern den Fastbreak in die andere Richtung.
7. Die Gruppe, die geworfen hat, rebounden die zwei Bälle und stellen sich an der Baselina als neue Passer auf.
8. So geht der Drill immer hin und her.

Coaching Keys beim Michigan Drill mit Wurf

Die Spieler müssen:
– Scharfe und präzise Pässe spielen
– Den letzen Pass aus dem Einkontaktstopp spielen
– Kommunizieren: Wer den Ball haben will, ruft BALL und der Passer ruft den Namen des Empfängers!
– Den Sprungwurf so schnell wie möglich ausführen, ohne ihre Technik zu vernachlässigen.

Trainertipp für einen effektives Training

1. Der Coach muss dafür sorgen, dass seine Spieler volles Tempo gehen! Wenn die Spieler in der Lage sind aus dem Fastbreak Jump Shots zu treffen, bringen sie die Verteidigung in eine schlechte Situation, da sie nicht wissen, ob sie den Wurf verteidigen oder den Korb vor der Penetration.
2. Es sollte dem Mittelpasser nicht vorgeschrieben werden wohin er passt. Das fördert die Umstellungsfähigkeit der Baseline Passer und der beiden mitgelaufenen Passer.

Kategorie: Wurftraining – Autor: kd
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15. Oktober 2013 um 10:43

Jumper und Freiwürfe

Zielgruppe: Dieser Drill kann für jedes Niveau verwendet werden.
Dieser Drill macht Spaß, ist wettkampforientiert und wird von den Spielern gern ausgeübt, weil er alle Aspekte des Werfens beansprucht. Hier wird der Jump Shot, der Freiwurf und der Lay Up trainiert.

Durchführung Jumps Shot, Freiwurf und Lay Up

1. Die Mannschaft wird in 3 Gruppen geteilt. Ein Spieler sollte an der Freiwurflinie stehen. Der Rest seines Teams steht hinter ihm. Die anderen beiden Speiler stehen auf dem Flügel innerhalb der Dreierlinie und ihre Kameraden hinter ihnen. Jede Gruppe hat ein Ball.
2. Auf Pfiff werfen die ersten Spieler jeder Gruppe einen Jump Shot und setzten nach. Wenn der Spieler trifft, macht er noch einen Lay Up. Wenn der Ball nicht drinnen ist, sprintet der Werfer über das ganze Feld und macht einen Freiwurf mit einem der dort liegenden Bällen.
3. Der zweite Spieler in der Reihe wiederholt den Prozess. Jeder Treffer, außer den Freiwürfen, zählt einen Punkt. Das erste Team, dass eine bestimmte Anzahl von Treffern hat, gewinnt das Spiel.

Coachin Keys für Jumper und Freiwürfe

Die Spieler müssen:
– Scharfe und präzise Pässe spielen
– Ihre Freiwürfe so konzentriert werfen wie im Spiel
– Den Korbleger mit der korrekten Hand machen, also mit der linken Hand von der linken Seite und umgekehrt
– Nach ihrem Freiwurf den Basketball wieder auf die Linie legen
Varianten
1. Es kann die Regel erstellt werden, dass immer nur ein Spieler pro Gruppe den Freiwurf werfen darf. Das macht es schwieriger Punkte zu erzielen. Es erhöht den Erfolgsdruck bei den Werfern.
2. Wenn der Drill schneller werden soll, kann der Coach oder ein Spieler die Bälle beim Freiwurf rebounden. Aber aus Gründen der Konditionsverbesserung wäre es besser, wenn jeder Spieler seinen eigenen Ball rebounden muss.

Kategorie: Wurftraining – Autor: kd
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8. Oktober 2013 um 10:28

Jump Stopp Drill

Zielgruppe: Anfänger
Dieser Drill ist sehr wichtig und sollte vor allem von Anfängertrainern angewandt werden. Er verbessert die Balance, vermindert Schrittfehler, verbessert das Pivoting (Sternschritt) um Platz zu schaffen und das Selbstvertrauen.

Durchführung des Jump Stopp Drills

1. Die Spieler stehen in einer Linie an der Baseline. Falls mehr als 10 Spieler oder nur ein kleines Feld zur Verfügung steht, müssen zwei Reihen gebildet werden.
2. Die Spieler stehen mit ungefähr einen Meter Abstand zueinander, damit sie genug Platz für den Pivot haben.
3. Auf Pfiff starten die Spieler mit ¾ ihrer maximalen Geschwindigkeit.
4. In unterschiedlichen Zeitabständen pfeift der Coach und ruft laut die Pivot Anweisungen.
Der Coach hat die Wahl aus: Vorwärtsdrehung mit dem linken Fuß, Vorwärtspivot mit dem rechten Fuß, Rückwärtsdrehung mit dem linken Fuß und Rückwärtsdrehung mit dem rechten Fuß.
Wenn der Pfiff ertönt, müssen die Spieler folgende Bewegungen machen: Sprugstopp (Jumpstopp, wobei der Spieler mit beiden Füßen gleichzeitig landet), eine Sekunde pausieren, sich um 180 Grad drehen, eine Sekunde pausieren, eine weitere 180 Grad Drehung in die Startposition, in der SPD Position bleiben bis der nächste Pfiff ertönt.

5. Der Coach muss ein Auge auf jeden Spieler haben. Sie sollen korrekt Stoppen und Pivotieren. Wer einen Fehler macht oder anfängt rumzualbern, muss er zurück an der Baseline starten.
6. Wenn alle Spieler das Pivoting korrekt gemacht haben, pfeift der Coach erneut und die Spieler beginnen wieder zu sprinten.
7. Jetzt ertönt vom Coach wieder ein Pfiff und ruft die Pivot Instruktionen.
8. Wenn alle Spieler am anderen Ende des Feldes sind, kann erneut gestartet werden. Der Coach kann bis zu fünf Mal pro Durchgang pfeifen.
9. Der Drill sollte solange ausgeführt werden, bis jeder Spieler mindestens fünf Mal das Feld überquert hat.

Coaching Keys des Jump Stop Drills

Der Coach muss seinen Spielern unablässig sagen, dass…
– Sie keinen Schrittfehler machen
– Sie beim Pivot tief bleiben müssen. Dazu bleiben die Knie gebeugt und der Hintern tief in der SPD Position (Schießen-Passen-Dribbeln)
– Sie nicht aus der SPD Position kommen dürfen, bis sie den Pfiff hören. Die Spieler müssen immer tief bleiben, damit sie schneller in den Sprint starten können.

Kategorie: Koordination – Autor: kd
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