1. Oktober 2013 um 10:23
Zielgruppe: jegliches Fertigkeitsniveau zum Training des Handlings und dem Antritt aus dem Crossover.
Dieser Drill verbessert das Dribbeling und die Crossovertechniken. Er kann alleine oder mit mehreren Spielern ausgeführt werden.
Durchführung des Hocker Crossover
1. Es wird ein Hocker oder Maniquen ungefähr 6 Metern Entfernung vom Korb platziert. Der Hocker kann an der Birne, dem Flügel oder in der Corner stehen.
2. Die Spieler starten ca. 3 Meter hinter dem Hocker. Sie dribbeln direkt auf ihn zu. Am Hocker machen sie ein Dribblemove zum Richtungswechseln (z.B. Crossover, Inside Out, Behind the Back, etc.) und am Hocker vorbei zu gehen. Nach dem Crossover schließen sie per Lay Up ab.
3. Mit dem Crossover sollte so viel Distanz zwischen sich und dem Hocker gebracht werden, damit mit nur einem weiteren Dribbeling abgeschlossen werden kann.
4. Es können mehr Hocker/ Maniquin hinzugefügt werden, um die Übung anspruchsvoller zu machen.

Coaching Keys, Hocker Crossover
Die Spieler müssen:
– Den Kopf beim Dribbeling oben halten
– Nach dem Crossover die Schutzhand oben halten
– Beim Move ihre tiefe Körperposition und Kniebeuge beibehalten. Dies verbessert die Schnelligkeit der Bewegung, da der Spieler durch eine aufrechte Körperposition nicht explosiv am Gegner vorbei gehen kann
– Müssen nur mit ihren Fingerspitzen und nicht den Handflächen dribbeln
– Versuchen ihr Dribbeling weit und lang zu machen. Es ist wichtig mit nur einem Dribbeling nach dem Crossover zu seiner Wurfmöglichkeit zu kommen.
Trainertipp: Man schlägt seinen Gegener nicht mit dem Dribbeling, sondern verschafft sich nur genügend Platz um mit seinen schnellen Beinen an ihm vorbei zu gehen.
– Aus ihrer Comfortzone gehen. Das heißt mit Tempowechseln arbeiten. Auch muss an den Crossovern geübt werden, die sie nicht sicher beherrschen. Experimentieren und Lernen heißt hier die Devise
24. September 2013 um 10:16
Der Drill ist für Anfänger geeignet, die lernen sollen wie man den Fastbreak korrekt läuft und sich auf eine spezifische Anzahl von Gegnern einstellt.
Dabei ist es sehr wichtig, dass jeder Spieler zwei Sachen weiß! Erstens muss jeder seinen Laufweg kennen. Zweitens sollten die Prinzipien in der Fastbreak Defense beherrscht und angewendet werden.
Laufwege der beteiligten Spieler
Pointguard: er holt sich den Rebound an der eigenen Freiwurflinie ab und versucht früh den Ball auf einen der freien Flügel zu passen.
Flügel: Sie laufen auf der Außenspur bis zur gegnerischen Dreierlinie und laufen sich frei.
Center, der nicht reboundet: Er läuft auf der Korb-Korb Linie bis unter den gegnerischen Korb.
Rebounder: passt den Ball zum Pointguard und läuft langsamer hinter ihm her. Nach dem Pass des PG schneidet er zum Korb.
Durchführung des Fastbreak Drill
1. Die Angreifer stehen in der Reihenfolge wie auf der Abbildung: 1= PG/2&3=Flügel/4=Center/5=Rebounder
2. An jeder Baseline stehen 2 Verteidiger
3. Der Ball wird an das Brett getippt und jeder läuft seine Laufwege
4. Der erste Angriff ist 5vs0
5. Es wird gereboundet und jeder läuft die gleichen Laufwege
6. Ein Verteidiger stellt sich in die Zone und verteidigt den Fastbreak
7. Nach Abschluss wird gereboundet und der Verteidiger muss die Transition verteidigen
8. Auf den anderen Korb tritt der nächste Defender in Einsatz und es wird 5vs2 gespielt
9. Es geht solange hin und her bis der Angriff 5vs4 absolviert wurde

Fastbreak Drill, Coaching Keys
Die Spieler müssen,
– Kommunizieren; die Verteidiger müssen SHOT rufen; wer den Ball haben will, muss BALL rufen; der Passer muss den Namen des Empfängers rufen
– Volle Intensität geben, vor allem die Flügel. Sollten sie sehr zeitig in der Zone angekommen sein, dürfen sie nicht stehen bleiben. Sie können die Seiten wechseln oder aber diverse Cuts laufen
– So früh wie möglich passen, das gilt vor allem für den Pointguard. Aber Obacht! Die Defense antizipiert den frühen Pass meist gut. Also darf nur gepasst werden, wenn der Empfänger wirklich frei ist.
– So wenig wie möglich dribbeln. Es ist schließlich ein Fastbreak und soll schnell gehenf
– Die Defense muss bei der Transition der Dribbler sofort stören. Am besten schon nach dem Erhalt des Outletpasses.
Varianten
1. Die Offense darf nur bestimmte Aktionen ausführen. Z.B. ein Doppelpass mit dem Pointguard. Die Instruktion muss so gegeben werden, dass die Defense nichts hört!
2. Die Offense darf nicht dribbeln.
3. Die Offense hat nur 7 Sekunden für den Angriff Zeit
17. September 2013 um 10:00
Die Schritte für die Verbesserung deines Reboundings sind aus dem ersten Teil der Serie bekannt. Nun gilt es diese in die Tat umzusetzen.
Ausführung der Schwimm-Strocke Technik
So führst du den „Schwimm-Stroke“ aus. Ziel ist es deine Hüfte und Schultern an deinem Gegenspieler vorbei zu bekommen. Wenn dein Verteidiger dich ausboxen will, kämpf nicht gegen seinen Widerstand, sondern nutz seine Kraft gegen ihn. Sobald er den Schritt auf dich zu macht, stellst du dein Innenbein an ihm vorbei zum Korb (das Verteidiger nahe Bein). Gleichzeitig bewegst du dein Innenarm über die Schulter des Gegners vor ihm. Das sieht aus wie der Armzug beim Schimmen; deswegen Swim Stroke. Der Swim Stroke erlaubt es dir dich zwischen Korb und Gegenspieler zu schieben. Von hier hast du jetzt die bessere Position. Du schiebst ihn weg und schnappst dir den Rebound.
Rebound Drill, Übungsbeispiele
Es werden drei Paare gebildet, die rund um den Korb stehen. Die Verteidiger bleiben für 6 Angriffe gleich. Auf Höhe der Dreierlinie befinden sich 3 Werfer. Es gibt nur einen Ball.
1. Die Werfer passen den Ball an der Dreierlinie.
2. Die Verteidiger begeben sich in die entsprechende Position: Helpside oder Deny.
3. Irgendwann wird der Ball geworfen und der Kampf beginnt.
4. Nachdem die Verteidiger laut den Wurf per „SHOT“ angesagt haben, treten sie zum Boxout an die Gegenspieler.
5. Jedes Pärchen kämpft um den Rebound.
6. Es wird auch gereboundet, wenn der Korb getroffen wurde.
7. Wenn mehr als 9 Spieler im Training sind, werden die Angreifer und Werfer durchrotiert.

Coaching Keys, Rebound Drill
– Es geht eher darum, meinen Mann vom Korb weg zu halten als Richtung Korb zu stürmen und den Ball fangen zu wollen, da er meist weit wegspringt.
– Der Angreifer von der Wurfgegenseite (Weakside) hat die besten Chancen zum Offensivrebound. Sein Gegner kommt aus der Helpside mit 2-3 Meter Distanz. Die hat der Angreifer als Anlaufweg zur Verfügung.
– Shot rufen, dann den Mann pinnen und dann ausboxen, dann erst den Ball rebounden
– Die Angreifer sollen nicht hin und her zappeln, sondern den Swim Stroke nutzen.
Variation
– Wieviele Defensivrebounds schafft ein Team in den 8 Angriffen?
– Wieviele Offensivrebounds schafft ein Spieler?
10. September 2013 um 11:00
Rebounding ist einer der wichtigsten, und dennoch unterschätzten Skills im Basketball. Bei all den Inkonstanten des Sports ist eines sicher: Es wird Fehlwürfe geben. Egal ob ein Team gut oder schlechter trifft; oft ist wird das siegreiche Team dadurch bestimmt, was es mit dem Ball nach einem Fehlwurf macht.
Das Team mit den meisten Rebounds erhält zusätzliche offensive Chancen, was sich meist positiv auf den Punktestand auf der Anzeige auswirkt und letztendlich den Sieg bedeuten kann.
Schritt 1: Die Kondition
Basketball ist ein anstrengendes Spiel. Den Court auf und ab zu laufen powert dich ganz schön aus. Zusätzlich gibt es oft Körperkontakt. Je näher du dem Korb kommst, desto mehr gibt es davon. Bedenke: In der Nähe des Korbes werden die meisten Rebounds geholt. Das ständige Laufen und der Körperkontakt kann dich ganz schön fertig machen. Oftmals zählt beim Kampf um den Rebound der Wille. Es ist ein Zweikampf: „Wer will den Ball mehr? Du oder ich?“.
Je fitter du bist, desto länger kannst du dein Platz am Korb behaupten. Du wirst bemerken, wenn du eine gute Kondition hast, bist du in der Lage auch am Ende des Spieles Rebounds genauso gut zu ergattern wie zu Beginn. Oder du bist sogar in der Lage mehr Rebounds zu holen, weil dein Gegner nicht so fit ist wie du!
Schritt 2: Das Wissen
Ein paar Kleinigkeiten zu wissen, kann dein Rebounding verbessern.
Erstens, kenne die Spieler. Vor allem deine Mitspieler. Wenn du weißt, von wo und aus welcher Situation deine Mitspieler gerne werfen, kannst du deine Chancen auf den Rebound bei Fehlwurf stark verbessern. Du bist dann nämlich schneller auf einer besseren Position als dein Gegner.
Zweitens, erahne wo der Ball hinfällt. 80% aller Fehlwürfe prallen entweder im selben oder entgegen gesetzen Winkel vom Korb ab. Das bedeutet, dass Würfe von der Corner entweder zurück in Wurfrichtung prallen oder in die anderer Ecke. Würfe, die vom Flügel genommen werden, prallen ebenfalls entweder zurück oder in Richtung des anderen Flügels.
Mit dem Wissen über diese zwei Dinge, kannst du dich in eine tolle Position für den Rebound bringen.
Schritt 3: Techniktraining
Jetzt kommen wir zum dritten Schritt auf dem Weg zu einem besseren Rebounder. Du musst nicht über Gebäude springen können oder stärker als eine Lokomotive sein, um ein guter Rebounder zu werden. Du brauchst eine gute Technik. Du musst nicht viel wissen, nur wie man schwimmt. Was hat das zu bedeuten? Die Schwimmbewegung ist einfach, schnell und effektiv. Mehr dazu in Teil zwei der Serie „Drei einfache Schritte dein Rebounding zu verbessern“.
28. August 2013 um 11:30
Dieser Drill macht Spass und bringt eine gehörige Portion Wettkampf. Hierbei wird nicht unbedingt der Fokus auf eine schöne Technik gelegt. Hier geht es nur darum, zu treffen!!!!
Durchführung, Lucky Luke
Lucky Luke wird von der Freiwurflinie gespielt. Die Anzahl an Spieler ist unbegrenzt, sollte aber bei zu vielen lieber geteilt werden.
8 Spieler stehen hintereinander an der Freiwurflinie und nur die ersten beiden haben einen Ball.
Spieler 1 wirft den Freiwurf und Spieler 2 nach ihm. Trifft Spieler 2 eher als sein Vordermann, ist Spieler 1 ausgeschieden.
Wer den Freiwurf nicht trifft, darf nachsetzten. Hauptsache der eigene Ball ist eher im Korb als der des Hintermannes.
Wenn gescort wurde, wird der Ball zum nächsten wartenden Spieler gepasst.
Jede neue Runde muss also per Freiwurf eröffnet werden. So werden nach und nach die Spieler ausscheiden und im Finale geht’s dann Mann gegen Mann. Auch hier muss immer nach einem Treffer per Freiwurf begonnen wird.

Coaching Keys, Lucky Luke
Hier ist nicht viel zu coachen, außer dass die Spieler sich beim Rebound beeilen müssen, wollen sie weiter spielen…
Lucky Luke kann man soviele Runden spielen, bis ein Spieler 3 Siege erreicht.
Lucky Luke, Trainer Tipp
Lucky Luke ist ein Spielchen zur Auflockerung, wenn die Stimmung etwas schlecht ist.
Variante
a) Es darf nur mit links geworfen werden
b) Es darf nur per Links Korbleger abgeschlossen werden
c) Nach dem Rebound darf nicht gedribbelt werden Jumpshot
d) Wer ausscheidet, muss auf einen freien Korb und Freiwürfe üben
e) Oder eine andere Übung ausführen
Stichworte: Freiwürfe- Kondition- Rebound- Korbleger
9. August 2013 um 10:41
Dieser Drill dient nicht nur der Verbesserung der Defense sondern er motiviert auch Defense zu spielen, denn es Defense wird belohnt. Dadurch entwickelt sich die Mentalität des Verteidigers auch Defense spielen zu wollen.
Defense wins!, Durchführung
Der Drill kann im 3vs3, 4vs4 oder im 5vs5 gespielt werden. Halb- oder Ganzfeld.
1. Es werden zwei Mannschaften gebildet.
2. Nur die Verteidigung kann Punkte erzielen. Das geht für erzwungene Turnover oder Rebounds.
3. Wenn die Defense einen Stopp bekommt, darf sie weiter Defense bleiben und Punkte sammeln.
4. Wen die Offense trifft oder die Defense ein Foul begeht, wird Offense und Defense gewechselt.
5. Es wird bis 5 Punkte oder mehr gespielt. Das entscheidet der Coach.
6. Dabei hat die Offense zunächst keine Einschränkung. Sie versucht alles, um Defense zu werden, also zu scoren.

Defense wins!, Coaching Keys
Die Verteidiger müssen:
– Vollgas geben
– Beim Close Out „Banane“ laufen
– Kommunizieren
– Eher die Offense ausboxen statt zum Rebound zu rennen.
– Unbedingt ohne Foul verteidigen.
– Helpside und Help the Helper spielen
Trainer Tipp: Wenn die Defense immer wieder die gleichen Schwierigkeiten hat, sollte der Trainer diese sofort beheben, damit die Defense bei der nächsten Situation weiß, wie sie sich verhalten muss.
Trainer Tipp: Hier muss sich der Coach im klaren sein, worauf er in dieser Einheit den Schwerpunkt setzt. Wenn es zu Fehlern in der Offense kommt, sollte er das nicht korrigieren, da hier die Defense belohnt wird. Wenn die Defense viele Fehler macht, sollte nur der Hauptfehler korrigiert werden. Nie zuviel auf einmal in die Korrekturanweisung packen!
Defense wins!, Variante
a) Falls die Defense zwei oder dreimal hintereinander foult, wechselt Offense und Defense
b) Es kann ohne die Aus-Linie gespielt werden. Das gibt der Offense viel mehr Freiheit und die Defense muss härter arbeiten.
c) Die Defense bekommt erst einen Punkt, wenn sie 2 oder 3 Stopps hintereinander erzwingen.
d) Wenn es zuviele Spieler gibt, wird die Mannschaft in 3 oder 4 Teams geteilt. Wenn die Defense keinen Stopp schafft, wird sie gegen eine wartende Mannschaft ausgetauscht. Dabei wird die Offense Defense und die neue Mannschaft Offense.
e) Die Offense darf nur werfen oder penetrieren.
f) Die Offense muss eine bestimmte Anzahl von Pässen vor der Korbaktion spielen
30. Juli 2013 um 10:07
Defense Reaktions Drill Ganzfeld
Zielgruppe: Dieser Drill ist Anfänger und Fortgeschrittene im Jugendbereich.
Dieser Drill dient nicht nur der Verbesserung der defensiven Fußarbeit, sondern verbessert auch noch die Ausdauer, erhöht die Intensität und dauert nur ein paar Minuten.
Defense Reaktions Drill Ganzfeld, Durchführung
Die Mannschaft wird in so viele Reihen wie nötig geteilt, dass drei Positionen an der Baseline besetzt sind. Bei 12 Spielern sind das 4 Reihen a´ 3 Spieler pro Reihe.
1. Auf Pfiff sprinten die ersten 3 Sportler gerade aus zu Mittellinie und machen Stutter Steps ( rasches Wechseltippen der Füße in der tiefen Verteidigungsposition. Die Hände sind dabei auf Schulterhöhe).
2. Der Coach zeigt in eine Richtung in die sich die Verteidiger rückwärts per Pushstep bewegen.
3. Dann zeigt der Coach in eine andere Richtung und die Verteidiger bewegen sich entsprechend.
4. Sobald die erste Reihe wieder die Baseline berührt, sprinten sie zur ersten Freiwurflinie und stuttern wieder.
5. Auf Fingerzeig des Coaches bewegen sie sich diesmal nur seitwärts per Pushstep.
6. Wenn der Coach dann pfeift, sprinten die ersten Spieler über das ganze Feld und macht 10 Brett- bzw. Ring Sprünge.
7. Gleichzeitig startet die zweite Gruppe mit dem Sprint zur Mittellinie
Defense Reaktions Drill Ganzfeld, Coaching Keys
Der Verteidiger muss:
– Vollgas geben
– Beim Stuttern „Ball“ rufen
– Bei den Pushsteps Abstand zwischen den Beinen lassen. Zu enge Schritte führen zu Imbalance.
Defense Reaktions Drill Ganzfeld, Variante
2 Richtungswechsel in der ersten Rotation, 4 in der zweiten und 6 in der dritten Rotation.
21. Juli 2013 um 11:15
Zielgruppe: Dieser Drill ist für fortgeschrittene Spieler geeignet.
Der Drill kann in jeder Trainingssituation genutzt werden und kann vielseitig erweitert werden. Er dient dazu das Werfen nach einem Pass zu verbessern. Darüber hinaus wird auch noch die Kondition verbessert.
Der Sportler lernt so unter konditioneller Belastung zu Werfen.
Wurfdrill 16-10-3, Durchführung
1. Es werden zwei Basketballer gebraucht und ein Ball.
2. Partner 1 läuft zügig bis zur Mittellinie und läuft dann zu einem Punkt außerhalb der Zone.
3. Dort wird er von seinem Partner angespielt und wirft.
4. Nach jedem Wurf eilt der Werfer wieder zu Mittellinie.
5. Währenddessen holt Partner 2 den Rebound und wartet bis Spieler 1 wieder den Ball zum Wurf einfordert.
6. Dies dauert so lange bis der Werfer entweder 16 Würfe oder vorher 10 Treffer geschafft hat.
7. Dann begibt sich der selbe Werfer an die Freiwurflinie und muss 3 Freiwürfe treffen.
8. Erst dann darf der zweite Partner beginnen zu werfen.

Wurfdrill 16-10-3, Coaching Keys
Die Spieler müssen:
– Sich immer an einem andern Punkt der Zone positionieren
– Den Ball schon in der Wurfauslage fangen
– Sich beim Lauf beeilen
– Schnell die Wurfbewegung einleiten
– Den Rebound fangen bevor der Ball auf den Boden fällt
– Immer per Ruf „Ball“ das Spielgerät einfordern
Wurfdrill 16-10-3, Variante
1. Es wird von bestimmten Distanzen geworfen
2. Der Rebounder verteidigt den Wurf und boxt aus
3. Vor dem Wurf werden verschiedene Techniken zur Kreation von Platz angewendet. Zum Beispiel: Ball fangen, Finte, ein Dribbelschlag und Wurf.
4. Es kann immer von der selben Position geworfen werden.
14. Juli 2013 um 11:08
Zielgruppe: Dieser Drill ist für Spieler geeignet, die das Werfen beherrschen und wissen wie die Technik aussehen soll.
Der Drill kann in jeder Trainingssituation genutzt werden und kann vielseitig erweitert werden. Er dient dazu das Werfen nach einem Pass zu verbessern.
Partner Shooting, Durchführung
1. Spieler 2 passt den Ball zu Spieler 1.
2. Spieler 1 fängt den Ball und wirft.
3. Er setzt seinem eigenen Ball zum Rebound nach.
4. Während dessen ist Spieler 2 zu einem Punkt außerhalb der Zone gelaufen.
5. Spieler 1 passt zu Spieler 2.
6. Spieler 2 wirft und reboundet
7. usw.

Partner Shooting, Coaching Keys
Die Spieler müssen:
– Sich immer an einem andern Punkt der Zone positionieren
– Den Ball schon in der Wurfauslage fangen
Wurfauslage: Der Körperschwerpunkt ist gesenkt durch eine Kniebeuge. Die Hände sind vor dem Körper auf Brusthöhe und schon im Ellenbogen 90 Grad gebeugt. Wenn der Ball vor der Brust gefangen wird, muss nur noch der Ball auf die Wurfhand gebracht werden und der gebeugte Arm über den Kopf. Dann streckt sich der Sportler zum Sprungwurf.
– Schnell die Wurfbewegung einleiten
– Den Rebound fangen bevor der Ball auf den Boden fällt
– Immer per Ruf „Ball“ das Spielgerät einfordern
Partner Shooting, Varianten
1. Es wird von bestimmten Distanzen geworfen
2. Welches Team schafft am meisten Treffer pro Zeitintervall
3. Zu dritt. Ein Spieler versucht den Werfer zu blocken und auszuboxen
5. Juli 2013 um 15:43
Zielgruppe: Dieser Drill kann für jedes Niveau verwendet werden. Er sollte aber sehr früh angewandt werden, damit der Basketball Beginner das richtige Close Out lernt.
Dieser Drill soll das Closeout und die Helpside Rotation verbessern. Er ist eine Weiterführung vom „Drill im Verteidigungskreis“ und bringt das Close Out in Spielnähe. Bei dem Drill soll die korrekte Mann Verteidigung nach einem langen Close Out geübt werden.
Close Out Durchführung
1. Es bilden 6 Spieler zu je Zweiergruppen ein Dreieck an der Dreierlinie.
2. Der Drill beginnt damit, dass ein Verteidiger den Ball auf die Birne passt, der dann sofort den Ball weiter zum Angreifer in der rechten Corner passt. Sobald der Verteidiger passt, sprintet er zum gegenüberliegenden Angreifer in der Long Corner zum Close Out.
3. Dann sollte 1vs1 im Live gespielt werden, also so, dass der Angreifer scoren will.
4. Der Angreifer darf nur 4 Dribbelings machen.
5. Es wird solange gespielt, bis der Verteidiger den Ball hat oder getroffen wurde.
6. Der Verteidiger wird dann Passstation oben an der Birne. Der Passer geht in die Long Corner und der Angreifer wird Verteidiger.

Close Out, Coaching Keys
Bei dem Drill geht es nicht primär die Offense auszubilden. Es geht vor allem darum nicht im 1vs1 geschlagen zu werden.
Dazu müssen die Spieler:
– Nach ihrem Pass sprinten um den Ball evtl. noch im Deny verteidigen zu können.
– „Banane laufen“ also sich so positionieren, dass die Penetration über die Mitte nicht möglich ist.
– Nach dem Wurf ausboxen und sich den Rebound ergattern.
Variante:
1. Der Verteidiger darf nur die Baseline Penetration zulassen.
2. Der Verteidiger darf nur die Penetration über die Mitte zulassen.
3. Der Verteidiger kann auch ein Offensivfoul aufnehmen.
4. Die Offense darf fintieren und werfen