Beim Techniktraining für die Defensive werden oftmals die Spielsituationen nur bis zum abschließenden Korbwurf durchgespielt und der Rebound von vornherein bei den Spielern technisch vorausgesetzt. Davon kann aber nicht unbedingt bei jedem Spieler ausgegangen werden. Daher sollten zum Techniktraining beim Basketball Rebound Übungen gezielt mit in den Trainingsplan aufgenommen werden.
Der Rebound kann nicht automatisiert werden
Anders als etwa beim Techniktraining zum Sprungwurf oder zum Korbleger kann der Rebound nicht automatisiert werden. Das Abspringen des Balls lässt sich niemals hundertprozentig voraussehen. So kommt es zu immer neuen Situationen und Ausgangpositionen für den Spieler. Basketball Rebound Übungen bestehen daher weniger aus automatisierten Bewegungsabläufen. Stattdessen sind Beobachtungsgabe sowie die mentale Einstellung und Kraft des Spielers von weitaus größerer Bedeutung als ein perfekter Bewegungsablauf. Selbstverständlich kann die Sprungkraft oder auch die Ballsicherheit durch gezielte Übungen verbessert werden und damit die technischen Fähigkeiten des Spielers, auch für den Rebound optimiert werden. Doch die beste Technik macht einen Spieler nicht automatisch zu einem guten Rebounder.
Ein Spieler, der nicht den absoluten Willen dazu hat jeden Ball zu erlangen, wird beim Rebound auch mit besten technischen und athletischen Fähigkeiten nicht unbedingt ein guter Rebounder. Um den Rebound nachhaltig zu verbessern, ist daher ein mentales Training unverzichtbar. Um beim Rebound die Nase vorn zu haben, muss der Spieler nicht unbedingt der athletischste Typ sein. Er muss jedoch den absoluten Willen dazu haben, jeden Ball zu gewinnen und dafür auch mit vollem Körpereinsatz zu kämpfen. Basketball Rebound Übungen bestehen daher zum Großteil aus Übungen, die die Reaktionsschnelligkeit verbessern, ein gutes Stellungsspiel einüben und dem Spieler zum notwendigen Körpereinsatz, wie etwa beim Ausboxen, verhelfen.
