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25. November 2015 um 11:04

Durch Stickhandling-Übungen den Eishockeyschläger beherrschen lernen

Dass Eishockey mit einem Schläger gespielt wird, ist jedem Laien bekannt. Doch der richtige Umgang mit dem Schläger ist bei Weitem nicht so einfach, wie es den Anschein hat, wenn die Profis elegant und rasend schnell über das Eis gleiten und dabei den Puck kraftvoll mit ihren Schlägern bewegen. Stickhandling Übungen sind daher ein wichtiges Trainingselement.

Perfektes Stickhandling mit dem richtigen Schläger

Schlittschuhe und Schläger sind die wichtigsten Spielutensilien für jeden Eishockeyspieler. Die optimale Führung des Schlägers ist nicht so einfach, wie es manchmal aussieht, und muss erlernt und eingeübt werden. Die Schläger von Torwart und Feldspielern unterscheiden sich in ihrer Breite.

Damit der Puck besser abgewehrt werden kann, ist die Kelle (der untere Teil des Schlägers) beim Torwartschläger erheblich breiter als bei den Schlägern der Feldspieler. Doch auch die Schläger der Feldspieler können sich in ihrer Ausführung unterscheiden. So gibt es Unterschiede

• in der Länge
• im Gewicht
• in der Flexibilität

Um den Schläger optimal beim Spiel zu führen, ist es daher für jeden aktiven Eishockeyspieler wichtig, den passenden Schläger zu finden. Doch auch der beste und optimalste Schläger ersetzt ein intensives Stickhandling Training nicht. Die richtige Führung des Schlägers kann im Eishockey durch Stickhandling Übungen gezielt trainiert werden.

Durch Stickhandling Übungen die richtige Schlägerführung erlernen

Der perfekte Umgang mit dem Eishockeyschläger erfordert einiges Geschick und viel Übung. Um den Schläger im Spiel optimal einsetzen zu können, benötigen die Spieler eine gut ausgeprägte Koordination. Das Stickhandling Training beginnt daher bereits mit einer Vielzahl von Koordinationsübungen. Insgesamt werden beim Eishockey Stickhandling Übungen eingesetzt:

• um den Puck zu beherrschen lernen
• um den Puck kontrolliert und effektiv an andere Spieler abgeben zu können
• um verschiedene Schusstechniken zu erlernen

Stickhandling Übungen sollten regelmäßig im Trainingsplan vorkommen, denn das Beherrschen des Schlägers bedarf viel Übung und Erfahrung im Umgang mit dem Gerät. Stickhandling Übungen werden gern direkt auf dem Eis ausgeführt. Dabei werden häufig Hindernisse aufgebaut, um die der Puck kontrolliert herumgeführt werden muss.

Es gibt zahlreiche Variationen, in denen Stickhandling Übungen ausgeführt werden können, sodass das Training abwechslungsreich gestaltet werden kann.

Kategorie: Technik – Autor: kd

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11. November 2015 um 11:00

Spezifisches Krafttraining

Heutzutage gehört Krafttraining zum Grundtraining in fast allen Sportarten. Auch im Eishockey spielt es eine wichtige Rolle. Eishockey ist eine der härtesten Mannschaftssportarten und erfordert enorme Schnelligkeit, Ausdauer, Explosivität und Kraft.

Neben einem allgemeinen Krafttraining zum Muskelaufbau und zur allgemeinen Steigerung der Fitness ist ein spezifisches Krafttraining, explizit auf die Anforderungen im Eishockey abgestimmt, ein wichtiger Bestandteil des Trainings.

Spezifisches Krafttraining – abgestimmt auf die Anforderungen im Eishockey

Krafttraining ist nicht nur die optimale Trainingsform zum Muskelaufbau und zur Steigerung der allgemeinen Fitness. Ein spezifisches Kraftausdauertraining kann stattdessen darauf ausgerichtet sein, die Maximalkraftausdauer oder die Schnellkraftausdauer zu steigern. Die Muskelkraft hat allgemein eine zentrale Bedeutung bei allen körperlichen Belastungen. Doch je nach Ausrichtung der Übungen können

• die Maximalkraft
• die Explosivkraft
• die Reaktivkraft
• die Startkraft
• die Schnellkraft

trainiert werden. Im Eishockey wird spezifisches Krafttraining insbesondere zur Steigerung der Explosiv- und Schnellkraft eingesetzt. Daneben sind Übungen zur Steigerung der Maximalkraft vor allem im Bereich der Beinmuskulatur wichtig, denn Eishockeyspieler benötigen die meiste Kraft in ihren Beinen, um das schnelle und kräftezehrende Spiel durchzuhalten.

Krafttraining speziell für die Beine

Grundsätzlich werden beim Eishockey durch spezifisches Krafttraining alle Muskelbereiche des Körpers trainiert. Die Beinmuskulatur spielt dabei jedoch die größte Rolle. In den Beinen wird die meiste Explosivkraft benötigt, die Schnelligkeit des Spiels und jedes einzelnen Spielers entwickelt sich auch der Schnellkraft der Beinmuskulatur – die Beinmuskulatur ist daher der am stärksten und häufigsten beanspruchte Muskelbereich.

Neben einfachen Laufübungen und allgemeinen Kraftübungen, wie etwa Kniebeugen in verschiedenen Varianten, werden beim Training spezielle Kraftübungen eingesetzt, bei denen eishockeyspezifische Bewegungen in das Krafttraining einfließen. Dazu gehören unter anderem diverse Sprungübungen, mit denen die Schnellkraft der Beinmuskulatur optimal trainiert werden kann. Dabei werden jedoch die Sprunggelenke stark beansprucht, sodass das Training wohldosiert und unter fachlicher Anleitung erfolgen sollte.

Da spezifische Übungen die Muskulatur optimal auf individuelle Anforderungen vorbereiteten, lassen sich mithilfe eines spezifischen Krafttrainings bedeutend bessere Trainingsergebnisse erzielen als mit einem allgemeinen Krafttraining. Dabei sollten Muskulatur und Gelenke jedoch nicht überfordert werden. Stattdessen sollten alle Kraftübungen an die individuelle Leistungsfähigkeit und Fitness der Spieler angepasst werden.

Kategorie: Kondition,Krafttraining – Autor: kd

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4. November 2015 um 10:58

Passübungen zum Erlernen

Eishockey gilt als die schnellste Mannschaftssportart. Der Puck wird oft so schnell gespielt, dass die Zuschauer ihm mit den Augen kaum folgen können. Ein präzises und schnelles Passspiel ist daher eine der wichtigsten Techniken, die jeder Spieler beherrschen sollte, denn ein schlechtes Passspiel kann schnell die Niederlage im Spiel bedeuten.

Passen – eine Grundtechnik im Eishockey

Das Eishockey ist die schnellste und auch eine der härtesten Mannschaftssportarten. Eishockeyspieler müssen nicht nur über eine ausnehmend gute Kondition, eine hervorragende Fitness und viel Kraft verfügen, denn wie in jeder Mannschaftssportart entscheiden häufig der richtige Teamgeist und das perfekte Beherrschen der Grundtechniken über Sieg oder Niederlage. Im Eishockey sind vor allem die drei Grundtechniken

• Schlittschuhlaufen
• Scheibenführung
• Passen

von großer Bedeutung. Übungen zum Erlernen und Verfeinern dieser Grundtechniken sollten daher in jeder Trainingseinheit vorkommen. Wie allgemein bei allen Grundtechniken erfolgen im Eishockey Passübungen meist in Gruppenform. So können Zweikampfsituationen und das Zusammenspiel innerhalb der Mannschaft realistisch und möglichst spielnah eingeübt werden.

Passtechniken und Passen in Spielsituationen

Das Passen ist im Eishockey eine der wesentlichen Techniken, die genau wie zum Beispiel das Schlittschuhlaufen von jedem Spieler beherrscht werden muss. Im Eishockey sind Passübungen daher ein häufig und regelmäßig vorkommendes Trainingselement. Dabei geht es vornehmlich darum

• die verschiedenen Passtechniken zu erlernen und einzuüben
• das Passen in möglichst realistischen Spielsituationen zu üben

Zu den Passtechniken (vor allem im Stand) gehören neben dem Vorhand- und Rückhandpassen auch das direkte Passen und das „Schweden Passen“, bei dem die Fußspitzen in verschiedene Richtungen zeigen können. Die verschiedenen Passtechniken werden meist in Gruppen von bis zu sechs Spielern trainiert. Häufig erfolgt das Training in einer Art von Parcours. Um das Passen möglichst realistisch einzuüben, empfiehlt es sich beim Training typische Spielsituationen nachzustellen.

Dabei übernimmt ein Teil der Spieler die Aufgabe des Gegners, sodass das zielgenaue und technisch korrekte Passen gezielt eingeübt werden kann. Es bietet sich an, das richtige Passen in Kombinationsübungen zu trainieren. Dabei werden Passtechnik, Koordination und Kondition gleichermaßen trainiert.

Kombinationsübungen können wahlweise paarweise als Zweikampfübungen oder als Gruppenübungen zu mehreren Spielern erfolgen. Wie bei allen Trainingsübungen sollten auch Passübungen dem Leistungsstand der Spieler angepasst sein, und während des Trainings in ihrem Schwierigkeitsgrad kontinuierlich gesteigert werden.

Kategorie: Technik – Autor: kd

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