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24. Juli 2014 um 14:09

Motion 1

Motion beschreibt eine einfache immer wiederkehrende Bewegung im Basketball. Jeder Spieler kennt sie genau und es kann immer darauf zurückgegriffen werden, wenn es in der Offense nicht läuft und das Spiel zu statisch ist. Eine solche Motion gibt außerdem Sicherheit, da klar ist wer welche Aufgabe hat.
Begonnen wird in der Basketball Grundaufstellung. Der Aufbauspieler gibt ein Signal, damit jeder Spieler weiß, welche Motion gespielt wird. Der Pass kommt auf die rechte Seite und der Aufbau stellt dem Flügel auf der Gegenseite einen Block. Zeitgleich stellt der Center der Ballseite dem Center auf der Nicht-Ballseite einen Block. Es werden also zwei indirekte Blöcke weg vom Ball gestellt. (Bild1)

Flügelspieler und Centerspieler der Nicht-Ballseite nutzen den Block und bieten sich an. Die primäre Option ist der Centerspieler, der falls er frei ist einfache zwei Punkte machen kann. Ist das jedoch nicht der Fall kommt der Pass zu Flügelspieler, der sich an der Birne anbietet. Dieser hat nun einen freien Wurf oder die Möglichkeit die Motion weiterzuführen. (Bild2)

Nun stehen alle Spieler wieder in der Grundaufstellung und die Motion kann mit einen Swingpass auf der linken Seite weitergespielt werden. Nun erfolgen die Blöcke einfach von links nach rechts. (Bild3)

Die Motion kann solange weitergespielt werden, bis sich eine gute Wurfmöglichkeit ergibt. Man muss jedoch beachten, dass die Motion nur dazu dient Bewegung ins Spiel zu bringen, eine Mannschaft davor zu bewahren ratlos rumzustehen und die Kreativität anzuregen. Sobald sich durch die Motion eine gute Möglichkeit ergibt, kann aus dem festen Bewegungsablauf ausgebrochen werden und ein anderer Weg der Wurfkreation eingeschlagen werden.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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17. Juli 2014 um 14:01

Miniplay 14

14 ist ein kleines System, dass gegen eine Manndeckung jederzeit für leichte Punkte sorgen kann. Es ist unkompliziert und ein Kontinuum, dass durchgelaufen werden kann, bis sich ein guter Korbversuch ergibt.

Das System wird damit eingeleitet, dass der Aufbauspieler 14 ruft. Daraufhin positionieren sich die Spieler wie in Bild 1.

Um das System zu starten, gibt der Aufbauspieler das Signal „Go!“ und die Flügelspieler bewegen sich nach außen und bieten sich an. Die Centerspieler laufen nach oben auf Höhe Freiwurflinie. Nun steht man in einer 1-4-Aufstellung und daher der Name 14.

Nun kommt der Pass auf einen der beiden Flügel und der Aufbauspieler cuttet auf derselben Seite durch. Dabei bekommt er einen Block vom Centerspieler. Der Pass auf den durchschneidenden Aufbau ist die erste Option für einen Wurfversuch.

Falls der Aufbauspieler nicht angespielt werden kann läuft er unter dem Korb durch und besetzt die Flügelposition auf der Nicht-Ballseite. Der Flügelspieler auf der linken Seite hat währenddessen schon die Aufbauposition besetzt. Der links stehende Centerspieler setzt sich in Bewegung und nutzt ebenfalls den Block des Centerspielers auf der rechten Seite, um effektiv zum Korb zu cutten. Dies ist die zweite Option.

Sobald der erste Centerspieler durchgelaufen ist, bietet sich der andere Center an um entweder den Wurf zu nehmen oder selber zum Korb zu gehen. Dies ist die dritte Option.

Falls keine der drei Optionen einen Korbversuch ermöglicht hat, laufen die Centerspieler einfach unter dem Korb durch und stellen sich wieder auf ihre Positionen in der 1-4-Aufstellung. Die 24 Sekunden reichen normalerweise für zwei Durchläufe und spätestens dann sollte ein leichter Korb entstanden sein.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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10. Juli 2014 um 13:56

Miniplay 3er

Bei diesem kleinen System geht es darum einen freien 3er für den besten Werfer des Teams zu kreieren. Dieser Spieler steht auf der linken Flügelposition und ist in der Graphik mit rot markiert. Gestartet wird aus der Basketball Grundaufstellung und mit einem Pass auf den rechten Flügelspieler. Nach dem Pass cuttet der Aufbauspieler durch und erhält einen Block des Centerspielers, der dafür auf den High Post hochkommt. Dieses Give and Go ist die erste Option für leichte zwei Punkte. Meist wird das jedoch gut verteidigt und das primäre Ziel des Systems ist ja der freie Dreier für den Schützen. (Bild1)

Nachdem der Aufbauspieler durchgecuttet ist positioniert er sich in der linken Ecke des Spielfelds. Während der Flügelspieler auf der rechten Seite den Ball hält läuft der Center auf dem High Post runter zum anderen Center in den Low Post. (Bild2)

Die beiden Big Man, die sich nun im Low Post befinden stellen dort einen Doppelblock für den Schützen der durchcuttet und versucht seinen Mann loszuwerden. Durch den Doppelblock erhöht sich die Wahrscheinlichkeit das der Verteidiger des Schützens daran hängenbleibt oder ein größerer Abstand entsteht, was dem Werfer mehr Platz und Zeit für den Wurf in der rechten Ecke ermöglicht. (Bild3)

Ist der Schütze in der rechten Ecke angelangt kommt der Pass vom Flügelspieler und der freie Dreier ist da. Falls der Dreier nicht offen ist, gibt es weitere Anspielstationen. Der Center läuft zurück zum High Post und der Aufbau kommt aus der linken Ecke wieder auf seine Position gelaufen. Beide Spieler sind meistens anspielbereit. (Bild4)

Dieses System eignet sich vor Allem, wenn man unbedingt drei Punkte braucht oder vor der Halbzeit nochmals rankommen will, sollte aber keineswegs zu oft gespielt werden, da der Gegner das System schnell durchschaut und der Dreier bei jeder weiteren Anwendung des Plays besser verteidigt wird. Außerdem ist das System nur gegen eine Manndeckung anwendbar, da der Doppelblock gegen eine Zone keine Wirkung hat.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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3. Juli 2014 um 13:50

Miniplay Horns

Bei diesem kleinen System kommen die beiden Center hoch an die Birne der Dreierlinie und stellen dem Aufbauspieler auf beiden Seiten einen Block. Das gibt dem ballführenden Spieler die Möglichkeit sich die Seite auszusuchen, über die er das Pick and Roll spielen will. Dieses Pick and Roll ist die erste Option zum Punkten. Der Center, dessen Block nicht genutzt wird bleibt oben an der Birne stehen um angespielt werden zu können, falls es zu keinem Korbversuch kommt. (Bild1)

Der Ball wird geswingt auf den linken Flügel, während der Center, der das Pick and Roll gespielt hat durchläuft um die Position in der linken Ecke einzunehmen. (Bild2)

Nach dem Pass zum linken Flügel folgt der Centerspieler dem Pass und stellt dort einen Block für das zweite Pick and Roll. (Bild3)

Der Pass zum abrollenden Center ist die zweite Option für einen Ausstieg aus dem System. Wichtig ist, dass die anderen Spieler sich bewegen und jederzeit für einen Pass bereit sind. Sie füllen die Lücken auf, indem sie mit der Ballbewegung rotieren. Der Cut des Spielers aus der rechten Ecke unter dem Korb durch ist meistens sehr gefährlich und ebenfalls eine gute Möglichkeit für einen Korbversuch. (Bild4)

Das System zeichnet sich vor Allem durch seine Effektivität aus und ist zudem sehr simpel zu erlernen. Teams mit guten Aufbau und Centerspielern dürften dadurch zu leichten Punkten kommen, da der Erfolg von Horns vorrangig von der Qualität der Pick and Rolls abhängt. Es ist äußerst wichtig saubere Blocks zu stellen und diese auch effektiv zu nutzen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man Horns sowohl gegen eine Zonenverteidigung (3/2-Zone) als auch gegen eine Manndeckung spielen kann.

Kategorie: Spielformen – Autor: kd

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26. November 2013 um 17:32

Abwandlungen der Spielform im Basketball

Basketball ist ein Sport mit einer langen Tradition. Bereits 1891 wurde dieses Spiel von einem kanadischen Arzt, James Naismith als ein studentisches Spiel ins Leben gerufen. Damals dachte er nicht ansatzweise an ein Millionengeschäft, wie es die NBA heute verkörpert. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Regelmodifikationen durchgeführt und die Athletik deutlich verfeinert. In Schulen und im Freizeitbereich entwickelten sich ebenso Variationen und Spaßspiele, die an die Ursprungsspielform angelehnt sind.

Streetball

Streetball ist eine Abwandlung des Basketballs, die vor allem dann Sinn macht, wenn eine zu geringe Anzahl an Spielern beispielsweise auf dem Freizeitfeld vorhanden ist. Es wird drei gegen drei gespielt und es kommt nur ein Korb zum Einsatz. Durch die geringe Spieleranzahl kommt es zu deutlich mehr Zweikämpfen und ein höheres Maß an Technik ist gefragt.

Einradbasketball

Die Regeln dieses Spiels gleichen denen des „normalen“ Basketballs. Auch das Spielfeld unterscheidet sich nicht. Wie es der Name schon erraten lässt, wird auf einem Einrad gespielt. Dies erfordert sehr gute koordinative Fähigkeiten und vor allem eine Grundausbildung im Einradfahren. Im Gegensatz zum Basketball ohne Einrad ist ein Schritt einer Umdrehung gleichzusetzen. Dies bedeutet in Bezug auf die Regeln, dass man maximal drei Umdrehungen ausführen darf und dann passen muss. Die Abwandlung unterliegt noch keiner geregelten Spieldauer. Es ist ein Trend, der weder stagniert, noch ein riesiger Zufluss neuer Spieler zu verzeichnen ist.

Rollstuhlbasketball

Im Gegensatz zum Einradbasketball ist Rollstuhlbasketball wesentlich weiter verbreitet. Es ist eine Behindertensportart, die sogar offizieller Bestandteil der Paralympics ist. Die Regeln sind geringfügig an die Bedürfnisse der Behinderten angepasst. Es gibt die Besonderheit, dass auch Nicht-Behinderte teilnehmen können. Die Regeln sind stark an dem normalen Basketball angelehnt. So hat jede Mannschaft 24 Sekunden Zeit, um den Ball in Richtung des gegnerischen Korbs zu befördern.

Wenn dies nicht geschafft wird, geht das Spielrecht an die andere Mannschaft über. Es spielen fünf Feldspieler vier mal zehn Minuten. Maximal sieben Ersatzspieler dürfen eingesetzt werden. Nach dem ersten und dritten Viertel erfolgt eine Pause von zwei Minuten. Nach dem dritten Viertel ist die „Halbzeit“, welche auf fünf Minuten definiert wurde. Bei Punktgleichstand nach dem vierten Viertel wird nochmals fünf Minuten gespielt, um eine Entscheidung zu erzielen.

Beachbasketball

Beim Beachbasketball handelt es sich um eine Trainingsvariante. Diese Variante wird häufig als Ausgleich bzw. als Fun Sportart betrieben. Ohne Schuhe wird drei gegen drei gespielt. Im Gegensatz zum Streetball wird auf zwei Körbe gespielt. Die Spieldauer beträgt zwei mal fünf Minuten.

8. Oktober 2012 um 13:33

ABC – Wurf Drill

Zielgruppe: Alle Niveaugruppen. Der Drill kann als Warm Up oder Spielchen am Ende genommen werden. Er bedient sich der Wettkampfmethode und hat deswegen nicht das Ziel Techniken zu schulen, sondern Wettkampferfahrungen herzustellen.

Drill Wurf Durchführung

1. Die Mannschaft wird in zwei Gruppen geteilt.
2. Der Trainer gibt seinen Schuh oder einen anderen Gegenstand als Beute zur Verfügung.
3. Dieser muss zuerst erobert werden nachdem der Trainer den Gegenstand in die Halle geworfen hat.
4. Die Eroberermannschaft darf Freiwürfe werfen. Für jeden Treffer bekommen sie einen Buchstaben. Das geht solange bis das Z erreicht ist.
5. Die andere Mannschaft macht so schnell wie möglich Korbleger. Wenn sie fünf Treffer erzielt haben, dürfen sie sich den Gegenstand holen und selbst Freiwürfe nehmen.
6. Die Mannschaft, die als erste das ganze ABC (also 26 Treffer) getroffen hat, gewinnt den Drill.

Drill Wurf Coaching Keys

1. Der Drill macht vor allem den Spielern bis zur Altersklasse U 14 sehr viel Spass
2. Die Korbleger sollten mit der schwachen Hand gemacht werden.
3. Wer sich den Gegenstand holt, muss dabei dribbeln und muss dann auch als erster Werfen.
4. Es gibt nur zwei Bälle pro Mannschaft.
5. Der Trainer muss bei den Freiwürfen das Übertreten bestrafen. Der Treffer würde dann nicht zählen!
6. Jeder holt seinen eigenen Rebound.

Drill Wurf Varianten

1. Für ältere Spieler kann von der Dreierlinie geworfen werden.
2. Die Korbleger können von verschiedenen Distanzen aus gestartet werden.
3. Verschiedene Zusatzaufgaben können beim Korbleger gewünscht werden. Zum Beispiel diverse Handwechsel oder Abschlussvarianten

Stichworte: Korbleger- Freiwurf- Wettkampferfahrung- Warm Up

Kategorie: Spielformen – Autor: kd
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