26. Oktober 2012 um 18:41
Zielgruppe: Der Konditionsdrill wird mit basketballspezifischen Fertigkeiten geübt, was ihn attraktiv für jede Alters- und Niveaustufe macht, die die Technik im Groben beherrschen. Der Drill kann sehr intensiv sein. Deswegen ist er eher für Jugenden ab der U16 geeignet.
Konditionsdrill, Durchführung
1. Es stellen sich drei Spieler an der Dreierlinie auf. Nur der erste hat kein Ball. Spieler eins startet zur Baseline und geht entweder rechts um den Kegel hinaus. Je nach Könnensstufe bekommt er den Ball für den Wurf an der Dreierlinie oder näher am Korb. Spieler eins wirft und setzt seinem eigenen Ball nach und dribbelt wieder auf die Ausgangsposition.

2. Spieler zwei spielt den Pass auf die eins und startet ebenfalls zur Baseline und läuft zur anderen Seite hinaus. Bekommt dort den Ball zum Wurf und holt seinen Rebound. Während dessen ist die drei auch schon losgelaufen.

3. Es werden drei Durchgänge zu je drei Minuten gespielt. Ziel sind natürlich eine bestimmte Anzahl von Treffern. Nach den drei Minuten werden zwei mal zwei Freiwürfe als Pause gemacht.
4. In Durchgang eins wird nur schnell zum Rebound gegangen. In Durchgang zwei wird schnell von der Baseline raus gecuttet und schnell zum Rebound gegangen. Im dritten Durchgang wird schnell zur Baseline gelaufen, schnell rausgecuttet und schnell zum Rebound gegangen.
Konditionsdrill, Coaching Keys
1. Neben der intensiven Ausdauerbelastung kann man hier bestens bestimmte Elemente des Freilaufens üben: Tempowechsel am Pylon, Zweikontakt für den Catch and Shoot, das abgeduckte Vorbeilaufen am Pylon ( Shoulder to Knee Postition).
2. Der Rebound soll gefangen werden bevor er den Boden berührt.
3. Es müssen scharfe und präzise Pässe gespielt.
4. Der Coach muss darauf achten, dass alle Spieler permanent in Bewegung sind.
5. Sollte der Drill zu anspruchsvoll sein, sind mehr Freiwürfe zur Erholung zu absolvieren.
Konditionsdrill, Varianten
1. Es können verschiedene Würfe ausgeübt werden: Lay Up und Lay Up Varianten, Catch and Shoot, Wurf nach Finte, Crossover- Pull Up Jumpshot usw. Der Coach muss entscheiden, was für seine Spieler zum Üben wichtig ist.
2. Um der Spielsituation näher zu kommen, kann noch eine Defense eingebaut werden, die den Läufer von der Dreierlinie bis zum Wurf verteidigt.
Stichworte: Ausdauer- Kondition – Wurf – Rebound – Cut – Kontinuum
19. Oktober 2012 um 15:09
Zielgruppe: Der Drill dient der Ausbildung von großen oder sehr athletischen Spielern. Es wird Sprungkraft, Agilität, Antizipation und die Reboundbewegung geübt. Des Weiteren wird gelernt die Hände oben zu halten und die Handgelenke und Finger flexibel.
Tip Drill, Durchführung
1. Es gibt drei Spieler. Spieler eins steht nah am Korb. Spieler zwei und drei außerhalb der Zone.
2. Spieler eins wirft den Ball hoch ans Brett zum Rebound und läuft zur Baseline rechts aus der Zone.
3. Während dessen antizipiert Spieler drei (am rechten Zonenrand) den Rebound und läuft rechtzeitig Richtung Brett, um den Ball hoch Richtung zwei zu tippen. Er läuft dann Richtung Baseline links hinter Spieler zwei.
4. Spieler zwei tippt den Ball zu eins und folgt seinem Tipp.
5. Der Tipp Drill läuft so lange bis eine bestimmte Anzahl erreicht wurde oder der Trainer das Signal zum Abschluss gibt.
Der Drill, Coaching Keys
Der Drill dient der koordinativen Ausbildung. Vor allem wird die Orientierungsfähigkeit gefordert. Der Spieler muss in der Achterlauf-Bewegung aufpassen, dass er seinem Mitspieler nicht in den Weg läuft, hinter die Zonenbegrenzung kommt und dann sieht wo sich der Ball zum tippen befindet. Der konditionelle Aspekt ist auch nicht zu unterschätzen.
1. Der Spieler muss hinter die Zonenbegrenzung treten.
2. Der Ball sollte im höchsten Punkt des Sprunges getippt werden. Wenn sich die Spieler keine Mühe geben, muss bestraft werden.
3. Während des Hereinlaufens müssen die Hände oben gehalten werden.
4. Der Drill sollte nicht ohne Warm Up gespielt werden.
Tip Drill, Varianten
1. Achterlauf in die Gegenrichtung.
2. Anzahlziel erreichen und dann Abschließen. Sollte nicht getroffen werden, muss weiter getippt werden.
3. Tipps ans Brett statt in der Luft. Der Ball muss also immer an das Backboard gespielt werden.
Stichworte: Kondition – Rebound – Koordination – Orientierungsfähigkeit – Achterlauf
8. Oktober 2012 um 13:33
Zielgruppe: Alle Niveaugruppen. Der Drill kann als Warm Up oder Spielchen am Ende genommen werden. Er bedient sich der Wettkampfmethode und hat deswegen nicht das Ziel Techniken zu schulen, sondern Wettkampferfahrungen herzustellen.
Drill Wurf Durchführung
1. Die Mannschaft wird in zwei Gruppen geteilt.
2. Der Trainer gibt seinen Schuh oder einen anderen Gegenstand als Beute zur Verfügung.
3. Dieser muss zuerst erobert werden nachdem der Trainer den Gegenstand in die Halle geworfen hat.
4. Die Eroberermannschaft darf Freiwürfe werfen. Für jeden Treffer bekommen sie einen Buchstaben. Das geht solange bis das Z erreicht ist.
5. Die andere Mannschaft macht so schnell wie möglich Korbleger. Wenn sie fünf Treffer erzielt haben, dürfen sie sich den Gegenstand holen und selbst Freiwürfe nehmen.
6. Die Mannschaft, die als erste das ganze ABC (also 26 Treffer) getroffen hat, gewinnt den Drill.
Drill Wurf Coaching Keys
1. Der Drill macht vor allem den Spielern bis zur Altersklasse U 14 sehr viel Spass
2. Die Korbleger sollten mit der schwachen Hand gemacht werden.
3. Wer sich den Gegenstand holt, muss dabei dribbeln und muss dann auch als erster Werfen.
4. Es gibt nur zwei Bälle pro Mannschaft.
5. Der Trainer muss bei den Freiwürfen das Übertreten bestrafen. Der Treffer würde dann nicht zählen!
6. Jeder holt seinen eigenen Rebound.
Drill Wurf Varianten
1. Für ältere Spieler kann von der Dreierlinie geworfen werden.
2. Die Korbleger können von verschiedenen Distanzen aus gestartet werden.
3. Verschiedene Zusatzaufgaben können beim Korbleger gewünscht werden. Zum Beispiel diverse Handwechsel oder Abschlussvarianten
Stichworte: Korbleger- Freiwurf- Wettkampferfahrung- Warm Up