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24. September 2012 um 13:21

Acht-Kegel-Drill-Dribbeling

Zielgruppe: Dieser Drill kann im Techniktraining im Anfängertraining angewandt werden. Allerdings ist dieser Drill für jegliche Alters- und Könnensniveaus geeignet. In der Erwärmung vor dem Spiel oder im Training kann so sukzessiv sämtliche Technikschwerpunkte des Dribblings geübt werden.

8-Kegel-Drill-Dribbling Ablauf

1. Im Halbfeld werden jeweils auf neben der Auslinie drei Kegel mit 3 Metern Abstand aufgestellt. Ein weiterer Kegel steht auf der Korb-Korb Linie und der letzte auch auf dieser Linie an der Dreierlinie.
2. An der Baseline werden zwei Reihen gebildet. Jeweils der Reihenerste hat einen Ball.
3. Das Dribbling wird mit der äußeren (näher an der Auslinie) Hand eröffnet. An jedem Kegel werden Sprungstopp, Handwechsel bzw. Dribbelbewegungen ausgeführt.
4. Nach dem letzten Handwechsel an der Dreierlinie kann in Varianten der Korb attackiert werden.
5. Je nach Stand der Ausbildung und Fertigkeitsniveau können aus den Coaching Keys die methodischen Schritte entnommen werden.

Coaching Keys

Es bietet sich in der Anfängerausbildung ein sukzessiver Aufbau von Technikschwerpunkten an.
1. An jedem Kegel Sprungstopp mit Einkontaktstopp. Dann Dribbleröffnung mit Kreuzschritt oder Passschritt. Abschluss mit Korbleger.
2. Einfach an den Kegeln mit der Außenhand dribbelnd rum laufen und das Tempo ändern. Langsamer auf den Kegel zu und explosiv vorbei und zwei harte Dribblings.
3. Den Parcours immer tief dribbelnd absolvieren, dazu Schutzhand und Tempowechsel. Abschluss Lay Up Variante.
4. Aus dem Richtungswechsel mit Fastbreak Dribble kommen, um schnell den Abstand zum Verteidiger zu vergrößern.
5. Handwechsel und Sprungwurfvariante.
Zum Beispiel in Reihenfolge: Fastbreak Cross- over, Simple Cross- over, Sehr tiefer und weiter Cross-over, Spin- move, Inside- out Move.

Allerdings muss der Coach konsequent alle vorherigen Schwerpunkte durchsetzen und auch nach und nach üben. Es nützt nichts den weiten Cross- over zu machen, wenn das Tempo nicht geändert wird und der Ball nicht mit der freien Hand geschütz wird.

Varianten

1. An jedem Kegel wird der gleiche Handwechsel geübt.
2. Jeder Spieler gibt einen Cross- over vor, den die anderen durchweg an allen Kegeln üben.
3. An jedem Kegel wird ein anderer Crossover geübt.
4. Die Kegel werden mit Verteidigern ersetzt, die sich nicht von der Stelle bewegen dürfen, es dem Dribbler allerdings so schwer wie möglich beim Ballvortrag machen.
5. Zusätzlich kann der Korbabschluss noch verteidigt werden.
Diese Varianten sind allerdings nur für Fortgeschrittene geeignet.

Schlüsselworte: Cross over- Warm Up- Technikschwerpunkte Dribbeling- Methodische Reihe Dribbeling

Kategorie: Technik – Autor: kd
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17. September 2012 um 15:41

Pass Zirkel

Zielgruppe: Der Drill kann als Anfängerübung zur Ausbildung der Passtechnik und Passvarianten dienen. Aber auch als ein Bestandteil beim Warm up.

Durchführung für 5 bis 20 Spieler mit 1 bis 4 Bällen

1. Es stehen eine beliebige Anzahl Spieler im Halbfeld und bilden einen Innenstirnkreis. Mindestens ein Spieler ist in der Mitte.
2. Der Außenspieler 1 bedient den Spieler in der Mitte und folgt seinem Pass bis zur Mitte.
3. Der Mittelspieler passt nun den Ball rasch eine Station weiter im Uhrzeigersinn zu Außenspieler 2 und läuft auf die Position von Spieler eins.
4. Nun passt Außenspieler 2 zum neuen Mittelspieler und folgt seinem Pass und so weiter.

Coaching Keys

Die Pässe müssen scharf gespielt werden und auf der Brusthöhe den Passempfänger erreichen. Der Passer spielt den Pass weg vom gedachten Verteidiger und der Passempfänger muss einen Schritt auf den Ball zu machen und mit Ballannahme einen Einkontakt- Sprungstopp machen.

Varianten

1. Mehrere Bälle mit gleicher Anzahl von Innenspielern.
2. Variation der Passarten.
3. Wechsel der Passrichtung auf Pfiff.
Stichwörter: Pass- Passvarianten- Warm up

Kategorie: Zusammenspiel – Autor: kd
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12. September 2012 um 12:58

Dribbelpenetration durch gegnerische Verteidigungsreihe

Zielgruppe: Drill zur Ausbildung der Dribbelpenetration durch zwei Gegenspieler im individuellen Techniktraining.

Zum Beispiel gegen ein aufkommendes Doppeln oder der Spitze einer geraden Zone. Der Drill ist für Spieler, die Wettkampferfahrung haben sowie physisch und technisch in der Lage sind konzentriert mit Körper- und Gegnerkontakt umzugehen.

Durchführung

1. Es werden vier Spieler ein Ball und ein Korb gebraucht.

2. Angreifer eins hat den Ball an der Dreierlinie.

3. Vor ihm stehen zwei Verteidiger eng zusammen auf der Freiwurflinie.

4. Der Angreifer bricht mit einem tiefen Dribbeling durch die Verteidigerreihe und kommt einen Meter nach der Freiwurflinie mit einem Sprungstopp zu halt.

5. Dort steht der dritte Verteidiger als „Dummy Defense“ (spielt also keine Defense, sondern steht nur auf der Position und reagiert auf die Finte des Angreifers)

6. Der Angreifer macht eine Wurffinte und schließt nach einem Step- through mit dem Power-Move ab.

Coaching Keys

Die Verteidigung spielt „Dummy Defense“. Dabei steht der Verteidiger in tiefer Grundposition und ist ständig mit guter Fußarbeit in Bewegung.
Der Angreifer muss tief und hart im Sprint durch die Verteidigerreihe brechen und schnell die Kontrolle über sein Tempo beim Stopp erlangen. Es ist wichtig, dass die Spieler wissen, welche Finte und welcher Abschluss vom Trainer gefordert sind.

Sonst kann es passieren, dass die Sportler nicht wissen, was sie machen sollen bzw. machen können. Erst nachdem die Bewegungen des Sprungstopp und des Step-through in Feinform beherrscht werden, sollte mit variablem Abschluss gearbeitet werden.

Beim Sprungstopp und Step- through muss der Ball ständig gesichert werden, also weg vom Verteidiger. Wird die Ballseite gewechselt, muss das schnell und entweder tief oder über dem Kopf passieren.

Varianten

Nach der Penetration kann auf verschiedene Arten abgeschlossen werden.

1. Sprungstopp, dann Sternschritt rückwärts und Fade-away Wurf

2. Sprungstopp, dann Sternschritt rückwärts und dann Abschluss per Step- through vorwärts.

3. Freie Entscheidung des Angreifers, welche Finte und welchen Abschluss er wählt.

4. Die Verteidiger kommen in der Close-out Bewegung auf die Dreierlinie zum Doppeln auf dem Flügel. Der Angreifer muss mit guter Antizipierung und Timing die Penetration aus dem Dribbling starten.

um 12:48

Truck und Trail

Übungsform für Basketballanfänger zum Erlernen des korrekten Sprungstopps und dem Sternschritt, sowie dem Handoff.

Durchführung

1. Zwei Spieler stehen hintereinander an der Grundlinie. Spieler eins hat den Ball. Es können solche Zweiergruppen die ganze Grundlinie entlang nebeneinander stehen.

2. Spieler eins macht drei Dribblings nach vorn. Der zweite Spieler folgt.

3. Spieler eins macht einen Einkontaktstopp und macht einen Sternschritt, sodass er wieder zur Grundlinie blickt.

4. Der folgende Spieler macht eine Lauffinte in die Gegenrichtung des Sternschrittes von Spieler eins und kommt mit einem kurzem Stopp vor seinem Mitspieler.

5. Spieler eins übergibt per Handoff Spieler zwei den Ball.

6. Spieler zwei macht nun drei Dribblings an Spieler eins vorbei in den vorn liegenden Raum und Spieler eins wird Trailer.

Coaching Keys

1. Der Sprungstopp muss stabil und tief gelandet werden. Dazu muss der Sportler mit der Ferse zuerst aufkommen und eine tiefe Körperposition einnehmen. Es ist nicht nötig hoch in den Stopp hinein zu springen. Der Sportler sollte aus dem Lauf nur gleichzeitig stabil den Körperschwerpunkt senken.

2. Beim Sternschritt muss die tiefe Position beibehalten werden und um das Standbein gedreht werden (ist beim Einkontaktstopp kein Problem).

3. Ballschützen durch eine Position in der „Balltasche“ .

4. Tempowechsel bei der Lauffinte. Langsam anlaufen und schnell die Richtung wechseln.

5. Handoff auf Bauchhöhe.

6. Eröffnungsdribbeling tief und schnell ausführen.

Varianten

1. Einkontakt- oder Zweikontaktstopp. Beim ZKS kann der Coach das Standbein vorgeben.

2. Sternschritt vorwärts oder rückwärts.

3. Bei der Ballübergabe per Handoff ohne Kurzstopp des Trailers ausführen. Dabei auf richtige Fußarbeit achten.

4. Der Nachfolgende Spieler darf nicht in die gleiche Richtung pivotieren wie der Vordermann.

5. Mit Kreuzschritt oder Passgang das Dribbling eröffnen.

Kategorie: Technik – Autor: kd
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