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28. September 2015 um 07:24

Stand-up-Paddling – Freizeitspaß für Naturliebhaber, die vom Wellenreiten träumen

Stand-up-Paddling heißt der neueste Freizeitspaß für alle, die sich gerne in der freien Natur entspannen und dabei davon träumen, über die Wellen zu reiten. Der neue Trendsport ist ein idealer Freizeitsport, denn er kann überall dort wo Wasser ist unabhängig vom Wind oder von Wellen ausgeübt werden.

Was ist Stand-up-Paddling

Stand-up-Paddling wird häufig auch als eine entspannte Art des Wellenreitens bezeichnet. Damit kann vielleicht das Gefühl beschrieben werden, das aktive Stand-up-Paddler erfahren, wenn sie entspannt auf ihrem Board stehen und damit über das Wasser gleiten. Tatsächlich hat das Stand-up-Paddling jedoch nicht ganz so viel mit dem Wellenreiten zu tun, denn zum Stand-up-Paddling werden weder Wind noch Wellen benötigt. Um das entspannende und gleichzeitig berauschende Gefühl beim Stand-up-Paddling selbst erleben zu können, benötigen auch Einsteiger erst einmal das richtige Equipment. Dazu gehört:

• ein Board mit Stechpaddel
• Neoprenbekleidung
• Finne

Stand-up-Paddling Boards gibt es in verschiedenen Ausführungen. Vom Allround-Board, über Boards für verschiedene Gewässer und Einsatzbereiche, bis hin zu Boards in verschiedenen Gewichtsklassen und aus verschiedenen Materialien können auch die Anschaffungskosten sehr unterschiedlich sein. Das Stand-up-Paddling kann bei jedem Wind und Wetter ausgeübt werden und mit einem Sturz ins Wasser müssen auch geübte Paddler immer wieder rechnen. Daher empfiehlt es sich, den Sport nur mit Neoprenanzug auszuüben. Beim Surfen sorgt der Wind für den notwendigen Vortrieb, beim Stand-up-Paddling übernimmt das Stechpaddel diese Aufgabe.

Entstehung und Entwicklung des Stand-up-Paddling

Ein Grund für die zunehmende Beliebtheit des Sportes ist sicherlich die einfache Erlernbarkeit des Stand-up-Paddling, sodass Anfänger schon nach kurzer Zeit sicher auf dem Board stehen können, wenn die ersten Paddelversuche in einem ruhigen Gewässer durchgeführt werden. Fortgeschrittene bevorzugen auch gern die Strömung von Flüssen oder die Wellen des Meeres.

Der Trendsport Stand-up-Paddling ist nicht etwa eine sensationelle Neuentwicklung oder Neuerfindung, sondern lässt sich auf die jahrhundertealte Fortbewegungsmethode polynesischer Fischer zurückführen. In den 1950-er Jahren nahmen dann Surfer auf Hawaii Paddel zur Hilfe und so langsam wurde damit ein neuer Trend geboren, der sich schnell weltweit verbreitete. Inzwischen findet alljährlich die Stand-up-Paddling-World-Tour an der Küste Kaliforniens statt und auch Deutschland organisiert der Deutsche Stand-up-Paddling Verband Wettkämpfe und Meisterschaften. Stand-up-Paddling kann jeder in Eigenregie ausüben oder in einem Verein betreiben.

Kategorie: Trendsportarten – Autor: kd

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18. September 2015 um 07:23

Slacklining – moderne Akrobatik

Slacklining ist ein junger Trendsport, der ein wenig an den Seiltanz im Zirkus erinnert. Es wird als autonome Sportart von zunehmend mehr Menschen betrieben, die Wert darauf legen körperliches und mentales Training in einem nicht alltäglichen Sport zu vereinen, der dazu fast überall ausgeübt werden kann und auch noch Spaß macht. Slacklining wird zudem zunehmend in etablierten Sportarten als spezielles Balancetraining eingesetzt.

Was ist Slacklining?

Der Name „Slacklining“ spiegelt nicht ganz korrekt das wider, was den Trendsport eigentlich ausmacht. „Slackline“ bedeutet eigentlich „schlaffe Leine“. Wer Slacklinern schon einmal zugesehen hat, mag sogar glauben, dass diese auf einer schlaffen Leine balancieren. Tatsächlich aber ist die Slackline ein flaches und elastisches Nylonband, das fest zwischen zwei Punkten gespannt ist. Die Leine gibt daher unter dem Gewicht des Sportlers nach, sodass die Herausforderung beim Slacklining darin besteht, die eigenen Bewegungen ständig richtig auszubalancieren. Beim Slacklining werden vorallem

• die Balance
• die Koordination
• die Konzentration

des Sportlers trainiert und geschult. Diese Art des Seiltanzes kann in verschiedenen Spannhöhen des Seils ausgeführt werden. Beim Slacklining auf sogenannten Lowlines wird die Slackline kurz über dem Boden angebracht. Fortgeschrittene und erfahrene Slackliner üben ihre Seilkunst auf Highlines aus. Dabei ist das Nylonseil in großer Höhe, über lange Strecken oder auch über Wasser gespannt.

Entstehung und Entwicklung des Slacklining

Das Slacklining hat sich tatsächlich aus der Seilakrobatik im Zirkus entwickelt. Während bei der Zirkusakrobatik auf dem Seil effektvolle Kunststücke im Vordergrund stehen, geht es beim Slacklining vielmehr um ein effektives Balancetraining. Daher hat sich das Slacklining als Funsport zu einer echten Trendsportart entwickelt. Daneben wird es aber auch in verschiedenen klassischen Sportarten als zusätzliches Balancetraining eingesetzt. Ausgesprochene Slacklining-Vereine gibt es bis jetzt in Deutschland wenn überhaupt nur ganz vereinzelt. Wer den Sport aber unbedingt in einem Verein ausüben möchte, hat mancherorts die Möglichkeit dies im Rahmen einer traditionellen Sportart zu tun. Zudem sind Kletter- und Turnvereine ist richtigen Ansprechpartner, wenn es darum geht, einen Lehrgang zum Slacklining zu finden. Auch offizielle Wettkämpfe gibt es bislang noch nicht. Dafür treffen sich die aktiven Slackliner ab und an zu sogenannten Slackfesten, auf denen die neue Sportart vorgestellt und bekannt gemacht werden soll. Wer selbst mit dem Slacklining beginnen möchte, benötigt dazu lediglich eine Slackline. Diese gibt es mit allem notwendigen Zubehör für Anfängeranforderungen schon für unter 100 Euro.

Kategorie: Trendsportarten – Autor: kd

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8. September 2015 um 07:23

Skimboarding – so ähnlich wie Skateboard fahren auf dem Wasser

Skimboarding ist auch unter dem Namen Skimming bekannt. Obwohl Skimboarding zu den Trendsportarten gehört und sich von Jahr zu Jahr weiter verbreitet und entwickelt, ist die Skimboarder-Szene vor allem in Deutschland noch recht überschaubar.

Was ist Skimboarding

Auf den ersten Blick mag Skimboarding für Laien wie das allgemein bekannte Surfing erscheinen. Tatsächlich haben beide Sportarten jedoch nicht allzu viel gemeinsam. Skimboarder gleiten oder rutschen mit ihrem flachen Board förmlich über die Wasseroberfläche und nutzen dabei dasselbe Prinzip wie beim Aquaplaning. Skimboarding wird grundsätzlich im flachen Wasser ausgeübt. Die Wassertiefe dazu beträgt in der Regel zwei bis maximal 10 Zentimeter. Auf ihrem Board vollführen die Skimboarder Tricks in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die den Tricks auf dem Skateboard sehr ähneln. Zum Skimboarding sind lediglich

• ein guter Gleichgewichtssinn
• ein Skimboard

unbedingt notwendig. Ansonsten kann jeder, der sich für diesen Sport interessiert überall im flachen Wasser die ersten Skimboarding-Versuche machen. Das Skimboard ist oval und hat eine Größe von 90 x 40 bis maximal 130 x 60 Zentimetern. Günstige Bretter bestehen meist aus Holz. Erfahrene und passionierte Skimboarder nutzen hingegen meist Bretter aus Karbon, Polyester oder Fiberglas. Einen guten Skimboarder erkennt man am Repertoire seiner Tricks. Ähnlich wie Skateboard fahren bedarf dieses Können auch beim Skimboarding kontinuierlicher Übung. Anfänger können das Skimboarding in Skimboard Kursen oder im Do-it-yourself-Verfahren erlernen.

Entstehung und Entwicklung des Skimboarding

Wann und wo genau das Skimboarding entstanden ist mehr oder weniger unbekannt. Fest steht jedoch, dass der Wassersport seinen Ursprung in den USA hat. Doch auch in den USA wurde das Skimboarding erst in den 1980-er Jahren durch ein Missverständnis populär. Damals zierte der Skimboarder Tom Trager das Cover der „Sports Illustrated“ und wurde prompt für einen Surfer gehalten. In Deutschland erregte das Skimboarding erstmals auf der „Boot Düsseldorf“ im Jahr 2012 das allgemeine Interesse. Seitdem werden vielerorts in Deutschland Skimboarding Kurse angeboten, in denen interessierte Anfänger ihre ersten Versuche auf dem Skimboard machen können. Bis heute ist die Skimboard-Szene in Deutschland noch relativ klein. International wächst das Interesse und der Bekanntheitsgrad des Trendsports jedoch stetig. So werden seit 2009 von der „European Skimboard League“ viermal pro Jahr internationale Wettkämpfe im Skimboarding veranstaltet.

Kategorie: Trendsportarten – Autor: kd

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