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28. September 2014 um 10:54

Kurzzeitausdauer-Training für jede Sportart

Alle erdenklichen Sportarten, ganz gleich ob Leistungssport, Freizeitsport, Sportarten zur Rehabilitation und Sport mit Kindern und Senioren haben eine Gemeinsamkeit. Sie alle bauen darauf auf, die Kondition und Ausdauer zu steigern. Die Definition von Ausdauer umfasst die Fähigkeit, über einen längeren Zeitraum, körperlich und geistig sportliche Belastungen durchführen zu können, ohne dass vorzeitige Ermüdungserscheinungen auftreten. Zusätzlich sorgt eine gute Kondition und Ausdauer für eine deutlich schnellere Regeneration. Das Konditionstraining wird unter verschiedenen Aspekten durchgeführt, unter Zugrundelegung der Zeitdauer. Daher gibt es die Unterteilung in Kurzzeitausdauer Training sowie Mittelzeitausdauer und Langzeitausdauer Training.

Energiegewinnung für das Konditionstraining

Für die sportliche Leistung wird die Energie aus den Lebensmitteln gewonnen, die der Körper täglich aufnimmt. Wichtig sind dabei Kohlenhydrate, Fette und vor allen Dingen Eiweiß. Für die Energiegewinnung stehen in den Körperzellen Regulatoren und Energieträger zur Verfügung, die den Stoffwechselhaushalt ankurbeln. Je nachdem, wie hoch die Beanspruchung des Körpers durch Sport ist, werden unterschiedliche Arten der Energiegewinnung genutzt. Wenn das Blut genügen Sauerstoff in die Zellen befördert, wird das aerobe System angesprochen. Reicht der Sauerstoffgehalt des Blutes nicht aus, greift der Körper auf den anaeroben Stoffwechsel zurück. Gerade im Kurzzeitausdauer Training werden vom Körper, über einen kurzen Zeitraum, Höchstleistungen gefordert. Der Stoffwechsel läuft in dieser Zeit auf Hochtouren, um die benötigte Energie bereitzustellen.

Informationen zum Kurzzeitausdauer Training

Im Kurzzeitausdauer Training liegen die Belastungszeiten zwischen 45 Sekunden und 2 Minuten. In diesem Zeitraum ist die Sauerstoffzufuhr nicht ausreichend, wodurch die oxydative Energieträgerverbrennung einsetzt. Die Energiebereitstellung erfolgt über den anaeroben Stoffwechsel.

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Kategorie: Ausdauer – Autor: kd

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18. September 2014 um 10:53

Was bedeutet eigentlich Kondition?

Im alltäglichen Gebrauch wird der Begriff Kondition mit Ausdauer gleichgesetzt, obwohl die Ausdauer nur einen Teilbereich darstellt. Das Wort Kondition kommt aus dem lateinischen und bedeutet in der Übersetzung „Bedienung“. Im Bezug auf den Sport bedeutet der Begriff Kondition die Fähigkeit Leistung in Kraft, Beweglichkeit und Schnelligkeit umzusetzen. Das spezifische Konditionstraining ist daher genau auf die jeweilige Sportart ausgelegt, die der Sportler durchführt. Der Trainer muss daher bei der Gestaltung der Trainingseinheiten darauf achten, dass die Anforderungen an die Kondition schwerpunktmäßig in jedem Training mit einfließen.

Steigerung der Ausdauer im Konditionstraining

Ausdauer bedeutet, dass der Sportler über einen längeren Zeitraum Belastungen standhält, ohne dass Ermüdungserscheinungen auftreten und ein Abbau der Leistung stattfindet. Durch gezieltes Ausdauertraining wird dem Körper zusätzlich ermöglicht, sich schneller zu regenerieren. Als allgemeines Gesundheitstraining dient die Ausdauer zur Steigerung der Kondition und zur Ankurbelung der Fettverbrennung.

Weitere wichtige Grundlagen für eine gute Kondition

Neben der Ausdauer spielen die Kraft und die Schnelligkeit eine große Rolle beim Training der Kondition. Durch das Zusammenspiel von Muskulatur und Nervensystem entsteht die Fähigkeit, Kraft zu entwickeln, um Widerstände wie beispielsweise Hanteln heben zu können. Eine konditionelle Fähigkeit, die im Training auch ausgebaut wird, ist die Schnelligkeit. Sie ermöglicht schnelle Reaktionen auf Einflüsse und Reize aus der Umwelt. Im Bezug auf Schnelligkeit wird zwischen komplexer und elementarer Schnelligkeit unterschieden. Wenn alle Fähigkeiten gleichermaßen in den unterschiedlichen Trainingseinheiten gezielt in Kombination trainiert werden, steht einer optimalen Kondition nichts im Wege.

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Kategorie: Theorie – Autor: kd

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8. September 2014 um 10:52

Hohe Beanspruchung, effektive Ergebnisse

Das Ausdauertraining in Verbindung mit dem Konditionstraining sorgt dafür, dass eine bestimmte Trainingsintensität über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden kann, ohne dass der Körper und Geist schnell ermüdet. Zudem wird durch gezielte Ausdauerübungen die Regenerationszeit verkürzt. Von Beginn an kann der Körper die bereitgestellte Energie effizient nutzen. Das Ausdauertraining unterscheidet sich daher in unterschiedlichen Formen, die während einer Trainingseinheit durchgeführt werden können. Dazu gehört: die Kurzzeitausdauer, Mittelzeitausdauer und Langzeitausdauer. Neben der Kraft stellt das Ausdauertraining auch ein Training der Koordination, Kondition, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Dehnfähigkeit dar. Einer speziellen, hohen Beanspruchung wird der Körper bei Kurzzeitausdauer Übungen ausgesetzt, da über einen kurzen Zeitraum vom Körper alles abverlangt wird.

Voraussetzung für ein optimales Ausdauertraining

Optimales Ausdauertraining sollte so durchgeführt werden, dass die Auswahl der unterschiedlichen Übungen auf dem Hintergrund der durchgeführten Sportart vorgenommen wird. Ausdauertraining ist niemals isoliert zu betrachten. Sprinter trainieren nicht nur Kurzzeitausdauer Übungen, sondern auch Übungen, die im Langzeitausdauerbereich liegen. Durch diese Kombination steigern sie ihre Zielfertigkeit im Bereich Schnelligkeit sowie die Umsetzung der Kraft. Sportler, die beispielsweise einen Triathlon durchführen, benötigen in allen Bereichen der Ausdauer Energie, um die körperliche Belastung durchstehen zu können. Dabei schöpft der Körper seine Energie aus dem aeroben und anaeroben Stoffwechsel. Wenn der aufgenommene Sauerstoff direkt als Energiequelle genutzt werden kann, wird von der aeroben Ausdauer gesprochen. Die anaerobe Ausdauer kommt zum Tragen, wenn die Intensität deutlich steigt und der Körper auf die Fettdepots und Kohlenhydrate zurückgreift.

Trainingseinheiten

Kurzzeitausdauer Übungen werden immer in Verbindung mit der Zeitdauer und der Belastung betrachtet und trainiert. Dem Körper wird in einem Zeitraum von 35 Sekunden bis 2 Minuten alles abverlangt, um die Schnelligkeit deutlich zu erhöhen. Ideal für das Ausdauertraining sind daher Intervalltrainingseinheiten.

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Kategorie: Ausdauer – Autor: kd

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