29. November 2014 um 10:54
Wenn die Muskeln regelmäßig trainiert werden, ergibt sich eine deutlich bessere Durchblutung, wodurch der Rücken, der Nacken und der gesamte Körper fit und gesund bleiben. Es benötigt nur wenige Minuten und ein paar gezielte Übungen, um die wichtigsten Muskelgruppen zu trainieren. Durch eine gestärkte Muskulatur werden die Knochen, Gelenke und Sehnen entlastet. Unterschiedliche Trainingseinheiten können sowohl im Fitnessstudio wie auch zuhause durchgeführt werden, ganz gleich, ob man die Bauchmuskulatur, die Beine, die Arme oder den Schulterheber Muskel trainieren möchte. Die Übungen werden mit Hanteln durchgeführt. Durch das zusätzliche Gewicht erhält der Muskel zusätzliche Reize.
Der Schulterheber und andere Übung
Der Schulterheber-Muskel gehört zur Schulter- bzw. Nackenmuskulatur und definiert der Schulterbereich, wenn er ausgeprägt ist. Das Training kann recht unterschiedlich aussehen. Den Schulterheber Muskel trainieren die Sportler am besten mit Kurzhanteln. Dazu begeben sie sich in eine aufrechte Körperhaltung. Der Rücken wird gerade gehalten, die Beine leicht angewinkelt und das Becken wird leicht nach vorne geschoben. Die Arme liegen seitlich am Körper an. In den Händen befindet sich jeweils eine Hantel. Aus dieser Position heraus werden nun die Schultern soweit wie möglich angehoben und wieder abgesenkt. Die Übung wird in 3 Sätzen mit jeweils 15 Wiederholungen durchgeführt.
Dehnungsübung für den Schulterheber Muskel
Muskelverspannungen im Nackenbereich führen vielfach zu Kopfschmerzen. Die Verspannungen entstehen durch eine falsche Haltung beim Sitzen. Daher sind Entspannungsübungen hier besonders wichtig. Um den Schulterheber Muskel zu dehnen, werden beim trainieren die Schultern ohne Gewicht so weit wie möglich nach oben gezogen und wieder abgesenkt. Diese Methode eignet sich auch perfekt, um im Büro durchgeführt zu werden.
19. November 2014 um 10:52
Die Muskulatur des Rückens ist ein sehr komplexes System, welches sich aus unterschiedlichen Muskeln zusammensetzt. Dazu gehören nicht nur die Muskeln, die äußerlich sichtbar sind. Vielmehr wird den tiefliegenden Muskeln, die nicht sichtbar sind, eine tragende Rolle zuteil. Der flächenmäßig größte Muskel im Rücken ist der M. Latissimus dorsi, der breite Rückenmuskel. Zwei wichtige Muskeln sind der kleine und der große Rautenmuskel. Die lateinische Bezeichnung ist: Musculus rhomboideus minor et major. Sie bilden eine stark ausgebildete, vielseitige Muskelplatte, die von außen nicht erkennbar sind, da sie durch den Trapezmuskel komplett verdeckt werden.
Lage und Funktion der Rautenmuskel
Die Rautenmuskeln befinden sich am oberen Rücken nahe der Brustwirbelsäule und liegen zwischen den Schulterblättern. Ihren Ursprung haben sie in den Dornfortsätzen der oberen Brustwirbelsäule und der unteren Halswirbel bzw. Brustwirbel. Ihr Ansatz liegt am inneren Rand der Schulterblätter. Die Hauptfunktion der beiden Muskeln besteht darin, dass sie zusammenarbeiten. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Schulterblätter nach innen und oben gezogen werden können.
Training des Musculus rhomboideus minor et major
Der jeweilige Rautenmuskel lässt sich perfekt mit Rudern trainieren. Zusätzlich wird bei Rudereinheiten die gesamte äußere Muskulatur des Rückens trainiert. Die Übung wird im Sitzen durchgeführt. Dabei ist wichtig, dass während der gesamten Bewegungsausführung der Rücken gerade bleibt und die Brust herausgedrückt wird. Die Griffe werden jeweils rechts und links am Körper vorbeigezogen. Dabei schieben sich die Schulterblätter zusammen. Wichtig ist, dass die Arme nie ganz ausgestreckt werden. Die Ellenbogen bleiben am Körper. Für den Muskelaufbau werden 4 Sätze mit jeweils 12 bis 15 Wiederholungen durchgeführt. Nach jedem Satz sollte eine Pause von 2 Minuten eingelegt werden.
9. November 2014 um 10:50
Eine Kettlebell gilt als Geheimwaffe, mit der schnell und gezielt unterschiedliche Muskeln sowie der Gleichgewichtssinn trainiert werden. Ein Kettlebell erinnert an eine Kanonenkugel, die mit einem Griff versehen wurde. Die unterschiedlichen Übungen vereinen viele Workout-Komponenten.
Geschichte des Kettlebell
Eine Kettlebell erinnert ein wenig an alte Schwarz-Weiß-Filme, wo Hünen, die mit Lendenschurz bekleidet sind, ihre Kräfte mit überdimensionalen Rundgewichten zur Schau stellen. Im 19. Jahrhundert war Deutschland eine Hochburg der Kraftarbeit mit einem Kettlebell. Das Trainingsgerät wurde dazu genutzt, um die Männlichkeit und Stärke eindrucksvoll zur Schau zu stellen. Das Training mit der Kanonenkugel mit Griff geriet lange Zeit in Vergessenheit, bis in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Kettlebell als Geheimwaffe für das Muskeltraining wiederentdeckt wurde.
Verschiedene Fitness-Komponenten trainieren
Die Geheimwaffe Kettlebell bietet Workouts, die sowohl die Kraft, die Kraftausdauer, die Beweglichkeit, die Koordinationsfähigkeit, die Schnelligkeit trainieren und das Herz-Kreislaufsystem deutlich fordert. Durch die unterschiedlichen Übungsabläufe wird der Körpermittelpunkt gestärkt und stabilisiert. Je nach Aufbau der Trainingseinheiten werden schnell Muskeln aufgebaut. Die unterschiedlichen Bewegungsabläufe, die während des Trainings durchgeführt werden, lassen sich auch auf die Bewegungen im Alltag übertragen. Das fängt bei Kleinigkeiten, wie Getränkekisten tragen an. Eine Trainingseinheit mit Kettlebells sollte mindesten 2 Mal in der Woche durchgeführt werden. Trainiert wird in drei Sätzen mit jeweils 15 Wiederholungen. Kettlebells gibt es mit unterschiedlichen Gewichten. Das Gewicht sollte immer auf den Fitnessstand der Trainierenden abgestimmt sein. Lieber mit einem geringeren Gewicht starten, bis der Bewegungsablauf mit der Geheimwaffe Kettlebell verinnerlicht wurde. Denn gerade Schwungübungen erfordern eine hohe Konzentration und fordern den Gelichgewichtssinn.