{"id":794,"date":"2016-09-05T16:01:49","date_gmt":"2016-09-05T14:01:49","guid":{"rendered":"http:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/?p=794"},"modified":"2016-01-19T16:13:50","modified_gmt":"2016-01-19T14:13:50","slug":"die-verletzungsgefahr-lauert-am-netz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/die-verletzungsgefahr-lauert-am-netz\/","title":{"rendered":"Die Verletzungsgefahr lauert am Netz"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer Studie von Bahr (1997) treten 89 % aller Volleyball Verletzungen am Netz auf. Spielaktionen, die unmittelbar am Netz sattfinden, wie beispielsweise das Blocken oder der Angriffsschlag tragen das gr\u00f6\u00dfte Verletzungsrisiko in sich.<\/p>\n<p>Die Verletzungsh\u00e4ufigkeitsverteilung ist stark abh\u00e4ngig von der jeweiligen Spielposition. So sind Mittelblockspieler am h\u00e4ufigsten betroffen \u2013 danach folgen Au\u00dfenangreifer, Diagonalspieler und Zuspieler.<\/p>\n<p>Wenn man bedenkt, dass ein Spitzenspiel einen Durchschnittswert von 150 Vertikalspr\u00fcngen erreicht, wird einem schnell klar, wo sich die Verletzungsschwerpunkte im Volleyball befinden.<\/p>\n<p>Neben zahlreichen Verletzungen, die auf Grundlage fehlerhafter Bewegungen oder Belastungen entstehen, gibt es eine Reihe von \u00dcberlastungssch\u00e4den, die dem typischen Volleyballspiel entspringen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/files\/2016\/09\/verletzungen_volleyball.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/files\/2016\/09\/verletzungen_volleyball-296x300.png\" alt=\"verletzungen_volleyball\" width=\"296\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-796\" srcset=\"https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/files\/2016\/09\/verletzungen_volleyball-296x300.png 296w, https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/files\/2016\/09\/verletzungen_volleyball-600x607.png 600w, https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/files\/2016\/09\/verletzungen_volleyball.png 1001w\" sizes=\"auto, (max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>\u00dcberlastungssch\u00e4den beim Volleyball<\/h3>\n<p>Nicht nur die hohe Anzahl von Spr\u00fcngen, auch die Vielzahl an einseitigen und wiederkehrenden Armbewegungen stellen uniforme Belastungen f\u00fcr den gesamten St\u00fctz- und Bewegungsapparat dar. Volleyballtypische \u00dcberlastungssch\u00e4den sind zum Beispiel:<\/p>\n<p>\u2022\t&#8222;jumper\u00b4s knee&#8220;<br \/>\n\u2022\tRotatorenmanschettenl\u00e4sion (Riss der Schultermuskelmuskulatur)<br \/>\n\u2022\tTendinitis (Sehnenentz\u00fcndung)<br \/>\n\u2022\tBursitis (Schleimbeutelentz\u00fcndung)<br \/>\n\u2022\tImpingement (Einklemmen von Sehne oder Muskel im Gelenk)<br \/>\n\u2022\tSubscapularisneuropathie (Unterschulterblattmuskel &#8211; neurologische St\u00f6rungen)<\/p>\n<p>40 % aller Volleyballspieler leiden an einem jumper\u00b4s knee&#8220;, bei welchem es sich um exzentrische \u00dcberbelastungsbeschwerden der Streckmuskulatur im Kniegelenk handelt.  <\/p>\n<p>Auch  die Rotatorenmanschettenl\u00e4sion geh\u00f6rt zu einer der h\u00e4ufig gestellten Diagnosen. Laut einer Studie von Wang et al. (2000) haben 27 von 59 untersuchten Volleyballspielern \u00fcberlastungsbedingte Schulterbeschwerden. F\u00fcr diese Art der Verletzung zeichnet sich vor allem der einseitig ausgef\u00fchrte Angriffsschlag verantwortlich &#8211; der mit hohen exzentrischen Belastungen sowie Druck- und Scherkr\u00e4ften auf die Rotatorenmanschette verbunden ist.<\/p>\n<p>Quelle: Ruhr Uni Bochum<\/p>\n<p>http:\/\/vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum.de\/spomedial\/content\/e866\/e2442\/e12729\/e12938\/e12949\/e13115\/index_ger.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer Studie von Bahr (1997) treten 89 % aller Volleyball Verletzungen am Netz auf. Spielaktionen, die unmittelbar am Netz sattfinden, wie beispielsweise das Blocken oder der Angriffsschlag tragen das gr\u00f6\u00dfte Verletzungsrisiko in sich. Die Verletzungsh\u00e4ufigkeitsverteilung ist stark abh\u00e4ngig von der jeweiligen Spielposition. 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