{"id":782,"date":"2016-08-05T10:59:23","date_gmt":"2016-08-05T08:59:23","guid":{"rendered":"http:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/?p=782"},"modified":"2016-01-19T15:12:47","modified_gmt":"2016-01-19T13:12:47","slug":"anforderungsprofil-kurze-belastungsphasen-und-laengere-pausen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/anforderungsprofil-kurze-belastungsphasen-und-laengere-pausen\/","title":{"rendered":"Wie ist die Belastung eines Volleyballers gekennzeichnet?"},"content":{"rendered":"<p>Im Vergleich zu anderen Ballsportarten ist die Sportart Volleyball durch lange Pausenzeiten (bewegungsarme Handlungen), der nicht unmittelbar am Ballwechsel beteiligten Akteure gekennzeichnet.<br \/>\nW\u00e4hrend bei den Netzspielern maximal 25 Sekunden zwischen den einzelnen Ballwechseln vergehen, kann die Pausenl\u00e4nge bei R\u00fcckraumspielern bis auf 44 Sekunden ansteigen. (Studie Viitasalo et al. 1987)<\/p>\n<p>Nimmt man die Ballwechsel n\u00e4her unter die Lupe, f\u00e4llt auf, dass der \u00fcberwiegende Teil eine relativ kurze Aktionsphase in sich tr\u00e4gt. In Zahlen ausgedr\u00fcckt: Mehr als 50% aller Ballwechsel im Volleyball liegen unterhalb von 5 Sekunden. Nur 1% aller Ballwechsel dauern \u00fcber 17 Sekunden an.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/files\/2016\/01\/ballwechsel_volleyball.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/files\/2016\/01\/ballwechsel_volleyball-300x187.png\" alt=\"ballwechsel_volleyball\" width=\"300\" height=\"187\" class=\"alignnone size-medium wp-image-784\" srcset=\"https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/files\/2016\/01\/ballwechsel_volleyball-300x187.png 300w, https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/files\/2016\/01\/ballwechsel_volleyball-600x374.png 600w, https:\/\/tennistraining.de\/volleyballtraining\/files\/2016\/01\/ballwechsel_volleyball.png 725w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Diese Erkenntnisse lassen ein sehr charakteristisches Belastungsprofil f\u00fcr Volleyballer entstehen:<\/p>\n<p>\u2022\tBelastungsphasen in kurzen Intervallen<br \/>\n\u2022\tein kleiner Bewegungsraum<br \/>\n\u2022\tschnellkr\u00e4ftige Bewegungen, besonders aus der Bein- (Spr\u00fcnge) und Armmuskulatur (Schmetterschlag) heraus<br \/>\n\u2022\teine sehr gut ausgepr\u00e4gte Reaktionsf\u00e4higkeit<\/p>\n<p>Wie auch bei anderen Sportarten mit einer relativ hohen Pausenzeit liegt beim Volleyball das Laktatverhalten in einem Bereich, in der die Muskelerm\u00fcdung nur in Ausnahmef\u00e4llen die aerobe\/anaerobe Schwelle \u00fcbersteigt. Das entstehende Laktat wird also gr\u00f6\u00dftenteils zeitnah wieder abgebaut. Die Pausenzeiten reichen demzufolge aus, die kurzen intensiven Belastungshasen im Volleyball zu kompensieren:<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Wettkampfspiele in der ersten Volleyball-Bundesliga pendeln sich die Laktatergebnisse bei einem Mittelwert von 2.5 mmol l-1 ein. (Studie K\u00fcnstlinger et al. 1987)<\/p>\n<p>Untersucht man die Laktatwerte zwischen M\u00e4nnern und Frauen sowie verschiedenen Leistungsklassen, ist festzustellen, dass sich die Frauenwerte leicht \u00fcber denen der M\u00e4nner befinden (M\u00e4nner: zwischen 1.4 und 1.8 mmol l-1, Frauen: zwischen 1.5 und 2.2 mmol l-1) Der Annahme folgend fallen die Laktatwerte bei den hochklassigen Mannschaften ob ihrer intensiveren Belastungen h\u00f6her aus.<\/p>\n<h3>Anforderungsprofil und Trainingskonzeption im Volleyball<\/h3>\n<p>\u2022\tBewegungen (Spr\u00fcnge, kurze Sprints etc.), die haupts\u00e4chlich von der Schnellkraft gepr\u00e4gt sind und \u00fcber die anerobe alaktazide Energiebereitstellung realisiert werden<\/p>\n<p>\u2022\tRegenerationsphasen vor, im und nach dem Spiel k\u00f6nnen durch eine gut ausgebildete aerobe Grundlagenausdauer wesentlich verk\u00fcrzt werden<\/p>\n<p>Quelle: Ruhr Uni Bochum<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum.de\/spomedial\/content\/e866\/e2442\/e12729\/e12938\/e12949\/e13103\/index_ger.html\">http:\/\/vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum.de\/spomedial\/content\/e866\/e2442\/e12729\/e12938\/e12949\/e13103\/index_ger.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vergleich zu anderen Ballsportarten ist die Sportart Volleyball durch lange Pausenzeiten (bewegungsarme Handlungen), der nicht unmittelbar am Ballwechsel beteiligten Akteure gekennzeichnet. 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