{"id":413,"date":"2014-02-24T09:34:43","date_gmt":"2014-02-24T07:34:43","guid":{"rendered":"http:\/\/tennistraining.de\/koordinationstraining\/?p=413"},"modified":"2013-09-14T16:36:24","modified_gmt":"2013-09-14T14:36:24","slug":"koordinationstraining-fur-alle-sportarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tennistraining.de\/koordinationstraining\/koordinationstraining-fur-alle-sportarten\/","title":{"rendered":"Koordinationstraining f\u00fcr alle Sportarten"},"content":{"rendered":"<p>Das Koordinationstraining basiert auf dem Zusammenspiel des zentralen Nervensystems und der Skelettmuskulatur ab, die bei zielgerichteten Bewegungsabl\u00e4ufen zum Einsatz kommen. Diese F\u00e4higkeiten sind nicht angeboren, sondern werden im Laufe eines Lebens erlernt. <\/p>\n<p>Beispielsweise das Laufen erfordert ein hohes Ma\u00df an Koordination, da unterschiedliche Signale umgesetzt werden m\u00fcssen. Neue Bewegungsabl\u00e4ufe werden vom Gehirn gespeichert und k\u00f6nnen jederzeit wieder abgerufen werden. Nicht nur in jungen Jahren, sondern auch im Alter ist es wichtig, die Koordinationsf\u00e4higkeit immer wieder zu schulen.  <\/p>\n<h3>Unterschiedliche \u00dcbungsm\u00f6glichkeiten zur Steigerung der Koordination<\/h3>\n<p>F\u00fcr Leitathleten ist die Koordinationsf\u00e4higkeit besonders wichtig. Gerade bei Wurf- oder Sprungdisziplinen ist ein koordinierter Bewegungsablauf Voraussetzung, um das gew\u00fcnschte Ergebnis zu erreichen. Als gute Trainingsmethode hat sich das sogenannte Training mit eingeschr\u00e4nkten M\u00f6glichkeiten und besonderen Belastungen herausgestellt. Ein H\u00fcrdenl\u00e4ufer kann beispielsweise mit Gewichtsweste, Gewichtsg\u00fcrtel oder Gewichtsfesseln trainieren, um den Trainingsverlauf zu intensivieren. Aber auch ein Gegenstand, wie beispielsweise einen Ball oder einen Ring beim Laufen mitzunehmen, bietet eine ungeahnte Herausforderung. <\/p>\n<p>Beim H\u00fcrdenlauf k\u00f6nnen beispielsweise unterschiedlich hohe H\u00fcrden auf der Laufstrecke positioniert werden.<br \/>\nDer L\u00e4ufer startet vom Ausgangspunkt, wobei er die unterschiedlichen H\u00fcrden \u00fcberspringen muss. Jede einzelne H\u00fcrde verlangt koordinative F\u00e4higkeiten, um den richtigen Absprungzeitpunkt festzulegen, damit die H\u00fcrde \u00fcbersprungen werden kann. Bei unterschiedlich hohen H\u00fcrden werden die Routinen des H\u00fcrdenl\u00e4ufers gest\u00f6rt, da mit der Sprungkraft und Intensit\u00e4t gespielt werden kann.<br \/>\nBei jeder H\u00fcrde muss sich der L\u00e4ufer auf neue Gegebenheiten einstellen.  <\/p>\n<h3>Zielsetzung des Koordinationstrainings<\/h3>\n<p>Die Zielsetzung beruht auf der Verbesserung der Bewegung und Reaktion des K\u00f6rpers. Nicht nur im Alltag, sondern auch beim Sport ist das Zusammenspiel diese beiden Komponenten sehr praktisch. Wer ein gutes Gef\u00fchl f\u00fcr seinen K\u00f6rper hat, kann auch unter Belastung die Bewegungen besser kompensieren und einsetzen. Der Energieverbrauch wird steuerbar, die Sauerstoffzufuhr wird minimiert. Im Gegenzug steigt die Leistungsf\u00e4higkeit. <\/p>\n<p>Jeder Sportmediziner sieht im Koordinationstraining eine gute Grundlage, die f\u00fcr alle anderen Sportarten, ganz gleich ob Ballsport, Kraft- oder Ausdauertraining. <\/p>\n<p>Bei Ballsportarten wie Fu\u00dfball, Volleyball, Handball und Basketball wird die Wahrnehmung und Bewegung forciert. In schnellen Abl\u00e4ufen hat der Spieler die Auge-Hand-Ball-Koordination umzusetzen, die im Training geschult wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Koordinationstraining basiert auf dem Zusammenspiel des zentralen Nervensystems und der Skelettmuskulatur ab, die bei zielgerichteten Bewegungsabl\u00e4ufen zum Einsatz kommen. Diese F\u00e4higkeiten sind nicht angeboren, sondern werden im Laufe eines Lebens erlernt. Beispielsweise das Laufen erfordert ein hohes Ma\u00df an Koordination, da unterschiedliche Signale umgesetzt werden m\u00fcssen. 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