{"id":119,"date":"2013-02-15T16:22:51","date_gmt":"2013-02-15T14:22:51","guid":{"rendered":"http:\/\/tennistraining.de\/koordinationstraining\/?p=119"},"modified":"2013-02-15T16:22:51","modified_gmt":"2013-02-15T14:22:51","slug":"training-mit-koordinationsleitern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tennistraining.de\/koordinationstraining\/training-mit-koordinationsleitern\/","title":{"rendered":"Training mit Koordinationsleitern"},"content":{"rendered":"<p>Das Koordinationstraining kann mit unterschiedlichen Hilfsmitteln intensiviert werden. Ein bew\u00e4hrtes Trainingsmittel sind Koordinationsleitern. Eine Koordinationsleiter ist eine Art Strickleiter, die auf einer ebenen Oberfl\u00e4che gelegt wird und die eine Reihe von Sprungfeldern vorgibt. Sportler versuchen, die Koordinationsleitern abzulaufen, indem sie schnelle kurze Schritte oder Spr\u00fcnge in die einzelnen Felder setzen. Die Zahl an Schritt- und Sprungfolgen ist praktisch unbegrenzt.<\/p>\n<h3>Einfaches Durchlaufen und Schlusssprung\u00fcbungen<\/h3>\n<p>Das Beste ist immer, man f\u00e4ngt mit einfachen koordinativen \u00dcbungen entlang der Koordinationsleiter an. Beginnen k\u00f6nnte man mit einem z\u00fcgigen Durchlaufen der einzeln Felder, mit der Ma\u00dfgabe, in jedes Feld wechselseitig einen Schritt zu setzen.<br \/>\nWichtig ist, die Felder nur mit dem Fu\u00dfballen zu durchlaufen und nicht den ganzen Fu\u00df aufzusetzen. Im Anschluss w\u00e4re ein leichter Schlusssprung nach vorne denkbar, indem man beidf\u00fc\u00dfig in die einzelnen Felder springt und so die Koordinationsleiter passiert.<\/p>\n<p>Eine weitere Schrittfolge w\u00e4re das seitliche Durchlaufen der Koordinationsleiter durch die einzelnen Felder. Eine Variation ist die Vorgabe, nach 3 oder 4 seitlichen Schritten vorw\u00e4rts wieder einen oder 2 Schritte zur\u00fcck zu laufen, um im Anschluss wieder 4 Seitschritte nach vorne zu absolvieren. Auch der beidbeinige Sprung k\u00f6nnte seitw\u00e4rts durchgef\u00fchrt werden. <\/p>\n<h3>Hopserlauf und Einbein-Spr\u00fcnge<\/h3>\n<p>Eine dritte M\u00f6glichkeit w\u00e4re ein Hopserlauf, der sowohl vorw\u00e4rts als auch seitlich entlang der Koordinationsleiter durchgef\u00fchrt wird. Wichtig beim Hopserlauf ist, auf die Armarbeit zu achten und sich auf den korrekten Bewegungsrhythmus zu konzentrieren.<\/p>\n<p>Auch Einbein-Spr\u00fcnge eignen sich gut zum \u00dcben an der Koordinationsleiter. So kann der Sprungfu\u00df entweder in die Felder gesetzt werden oder wechselseitig jeweils einmal au\u00dferhalb, einmal innerhalb der Koordinationsleiter. Zudem ist es ratsam, den Koordinationsgrad noch zu erh\u00f6hen, indem man den anderen Fu\u00df rhythmisch in die Bewegung einbindet. Das andere Bein kann dabei immer am Sprungbein orientierend seitlich auf und abgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Der Schwierigkeitsgrad l\u00e4sst sich weiter erh\u00f6hen, indem man diagonale Spr\u00fcnge durchf\u00fchrt oder Hindernisse wie H\u00fctchen sowie zus\u00e4tzliche Trainingsmittel (B\u00e4lle, Keulen) einbezieht.<\/p>\n<h3>Training mit maximaler Schrittfrequenz<\/h3>\n<p>Eine Koordinationsleiter eignet sich sehr gut, die koordinativen F\u00e4higkeiten, insbesondere die Kopplungsf\u00e4higkeit und Rhythmisierungsf\u00e4higkeit, zu verbessern. Wenn die einzelnen Bewegungsabl\u00e4ufe gut beherrscht werden, sollte immer mit einer maximalen Geschwindigkeit und Trittfrequenz trainiert werden. Das hat den Vorteil, dass die koordinativen F\u00e4higkeiten weiter gesch\u00e4rft werden und auch im Bereich der Schnelligkeit Fortschritte erzielt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Koordinationstraining kann mit unterschiedlichen Hilfsmitteln intensiviert werden. Ein bew\u00e4hrtes Trainingsmittel sind Koordinationsleitern. Eine Koordinationsleiter ist eine Art Strickleiter, die auf einer ebenen Oberfl\u00e4che gelegt wird und die eine Reihe von Sprungfeldern vorgibt. Sportler versuchen, die Koordinationsleitern abzulaufen, indem sie schnelle kurze Schritte oder Spr\u00fcnge in die einzelnen Felder setzen. 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