{"id":98,"date":"2013-01-24T18:38:26","date_gmt":"2013-01-24T16:38:26","guid":{"rendered":"http:\/\/tennistraining.de\/kondition\/?p=98"},"modified":"2013-01-24T18:38:26","modified_gmt":"2013-01-24T16:38:26","slug":"ausdauerformen-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tennistraining.de\/kondition\/ausdauerformen-teil-1\/","title":{"rendered":"Ausdauerformen, Teil 1"},"content":{"rendered":"<h3>Aerobe und anaerobe Ausdauer<\/h3>\n<p>Die Ausdauer wird in der Sportwissenschaft nach unterschiedlichen Kriterien unterteilt. Eine Differenzierung erfolgt besipielsweise \u00fcber den Energiestoffwechsel. Kriterium ist die Energiebereitstellung des K\u00f6rpers im Zuge der sportlichen Leistung. <\/p>\n<p>Aus welchen Quellen sch\u00f6pft der Organismus die Energie und mit welcher Methodik wandelt er diese um. Hier werden zwei Formen unterschieden: Der aerobe und der anaerobe Energiestoffwechsel. Das Ma\u00df ist die Sauerstoffschuld des K\u00f6rpers. Vereinfacht erkl\u00e4rt: Kann der K\u00f6rper den aufgenommenen Sauerstoff ad\u00e4quat als Energiequelle f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige sportliche Anforderung verwenden, spricht man von der aeroben Ausdauer. <\/p>\n<p>Steigt die Intensit\u00e4t der Ausdauerleistung an, ist der K\u00f6rper ab einem bestimmten Moment nicht mehr in der Lage, gen\u00fcgend Energie bereitzustellen. Der durch die Luft aufgenommene Sauerstoff reicht nicht mehr aus. Der K\u00f6rper ist gezwungen, auf k\u00f6rpereigene Energiereserven zur\u00fcckzugreifen. Er findet sie prim\u00e4r in den Kohlenhydraten und Fettdepots. Diese m\u00fcssen in komplizierten Prozessen gespalten und in nutzbare Engerie umgewandelt werden. <\/p>\n<p>Dabei entsteht mit dem Laktat ein elementares Abbauprodukt, welches sich mit fortlaufender Belastung ansammelt. Diese Form der Energiebreitstellung nennt man anaerobe Ausdauer. Der \u00dcbergangsbereich zwischen aerober und anaerober Energiebreitstellung liegt zwischen 2  und 4 mmol Laktat\/Liter Blut. <\/p>\n<h3>Ausdauerdifferenzierung nach Zeitdauer<\/h3>\n<p>Eine andere M\u00f6glichkeit, die Ausdauer zu systematisieren, ist der unmittelbare Bezug zur Zeit. Ausgehend von einer hohen Belastungsgeschwindigkeit definieren die unterschiedlichen Zeitbereichen die spezifischen Ausdauerformen. <\/p>\n<p>So gibt es die Schnelligkeitsausdauer, die einen Zeitraum von 10 bis 35 Sekunden erfasst, indem die Ausdauerleistung konstant aufrecht erhalten werden kann. Eine Bewegungsgeschwindigkeit zwischen 35 Sekunden und 2 Minuten manifestiert die Kurzzeitausdauer, die vor allem FT-Fasern rekrutiert und den anaeroben Energiestoffwechsel bedient. <\/p>\n<p>Die Mittelzeitausdauer baut auf der Kurzzeitausdauer auf und umfasst den Zeitraum 2 bis 10 Minuten. Hier wird die das Herz-Kreislauf-System maximal ausgelastet und die maximale Sauerstoffaufnahme optimal ausgesch\u00f6pft \u2013 auch die Laktatkonzentration erreicht ihren Grenzbereich. <\/p>\n<p>Ab einer Zeit von 10 Minuten spricht man von der Langzeitausdauer. Haupts\u00e4chlich wird diese Form der Ausdauer von ST-Fasern realisiert, die sich auf aerobem Wege unter starker Nutzung von Sauerstoff mit Energie versorgen. Die Langzeitausdauer wird je nach Zeitdauer nochmal in unterschiedliche Arten unterteilt. Je l\u00e4nger die Belastung in diesem Ausdauersegment dauert, umso weniger spielt die Laktatkonzentration eine Rolle und desto st\u00e4rker werden Fette als Energietr\u00e4ger genutzt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aerobe und anaerobe Ausdauer Die Ausdauer wird in der Sportwissenschaft nach unterschiedlichen Kriterien unterteilt. Eine Differenzierung erfolgt besipielsweise \u00fcber den Energiestoffwechsel. 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