{"id":317,"date":"2013-10-15T07:43:21","date_gmt":"2013-10-15T05:43:21","guid":{"rendered":"http:\/\/tennistraining.de\/kondition\/?p=317"},"modified":"2013-09-12T22:48:06","modified_gmt":"2013-09-12T20:48:06","slug":"beweglichkeit-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tennistraining.de\/kondition\/beweglichkeit-teil-1\/","title":{"rendered":"Beweglichkeit: Teil 1"},"content":{"rendered":"<h3> Die Beweglichkeit und ihre Einteilung <\/h3>\n<p>Die Beweglichkeit nimmt eine Mittelstellung zwischen konditioneller und koordinativer F\u00e4higkeit ein. Aus diesem Grund wird sie in der Sportwissenschaft kontrovers diskutiert. Zum einen gibt es Wissenschaftler, die sie von der Kondition abgrenzen und sie eher in den Bereich der sportlichen Technik oder in dem Feld der Koordination einordnen. <\/p>\n<p>Zum anderen gibt es auch zahlreiche Verfechter der Einteilung der Kondition in die Teilbereiche Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und den festen Bestandteil der Beweglichkeit in diesem Schema. Beweglichkeit ist die F\u00e4higkeit des Sportlers, Bewegungen mit gro\u00dfer Schwingungsweite selbst oder unter dem unterst\u00fctzenden Einfluss \u00e4u\u00dferer Kr\u00e4fte in einem oder in mehreren Gelenken ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Verwandte Begriffe sind Flexibilit\u00e4t, Biegsamkeit, Gelenkigkeit und Dehnbarkeit. <\/p>\n<h3> Allgemeine und spezifische Beweglichkeit<\/h3>\n<p>Die Beweglichkeit in den wichtigsten Gelenksystemen (Schulter, H\u00fcfte, Wirbels\u00e4ule) wird als allgemeine Beweglichkeit bezeichnet. Diese sollte sich in einem ausreichend entwickelten Niveau befinden. Je nach Leistungsstand und Leistungsanspruch ist sie verschieden stark ausgepr\u00e4gt. <\/p>\n<p>Bezieht man die Beweglichkeit auf ein bestimmtes Gelenk, handelt es sich um die spezifische Beweglichkeit. Ein H\u00fcrdenl\u00e4ufer ben\u00f6tigt beispielsweise eine gute Beweglichkeit im H\u00fcftgelenk. Von aktiver Beweglichkeit wird gesprochen, um die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Bewegungsamplitude in einem Gelenk zu beschreiben. Diese erlangt der Sportler aufgrund der Kontraktion der Agonisten und der dazu passend verlaufenden Dehnung der Antagonisten. <\/p>\n<p>Passive Beweglichkeit hingegen ist die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Bewegungsamplitude, die ein Sportler durch Fremdeinwirkung erzielen kann. Durch die Wirkung von externen Kr\u00e4ften, beispielsweise durch die Kraft eines Trainingspartners ist es m\u00f6glich die Beweglichkeit in einem Gelenk und in den B\u00e4ndern deutlich zu erh\u00f6hen. Somit ist die passive Beweglichkeit immer gr\u00f6\u00dfer, als die aktive Beweglichkeit. Die Differenz zwischen passiver und aktiver Beweglichkeit ist die sog. Bewegungsreserve.<\/p>\n<h3> Zusammenh\u00e4nge von Beweglichkeit und Koordination <\/h3>\n<p>Eine gute Beweglichkeit ist die elementare Voraussetzung f\u00fcr eine qualitativ und quantitativ gute Bewegungsausf\u00fchrung. Ist sie gut ausgebildet und an die Anforderungen der jeweiligen Sportart angepasst, wirkt sie sich in komplexer Weise positiv auf die Entwicklung physischer Leistungsfaktoren und auf die sportliche Technik aus. <\/p>\n<p>Somit wird die Beweglichkeitsschulung zu einem wesentlichen Bestandteil im Trainingsprozess. Dieser sollte zum Ziel haben die sportartabh\u00e4ngige Bewegungsausf\u00fchrung stets zu optimieren. Ohne eine ausreichend dehnungs- und damit entspannungsf\u00e4hige Muskulatur ist eine koordinativ- und technisch vollende Bewegung kaum m\u00f6glich. Die Bewegung h\u00e4tte ohne diese Komponente keine optimale r\u00e4umlich-zeitliche dynamische Ausf\u00fchrung erfahren. <\/p>\n<p>Eine erh\u00f6hte Beweglichkeit f\u00fchrt also zu einer Optimierung des Bewegungsflusses und der Bewegungsharmonie w\u00e4hrend der Ausf\u00fchrung einer sportlichen Technik und ist somit ein wesentlicher Einflussfaktor auf die sportliche Leistungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Beweglichkeit und ihre Einteilung Die Beweglichkeit nimmt eine Mittelstellung zwischen konditioneller und koordinativer F\u00e4higkeit ein. Aus diesem Grund wird sie in der Sportwissenschaft kontrovers diskutiert. Zum einen gibt es Wissenschaftler, die sie von der Kondition abgrenzen und sie eher in den Bereich der sportlichen Technik oder in dem Feld der Koordination einordnen. 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