{"id":262,"date":"2013-10-22T07:31:02","date_gmt":"2013-10-22T05:31:02","guid":{"rendered":"http:\/\/tennistraining.de\/eishockeytraining\/?p=262"},"modified":"2013-09-11T22:35:41","modified_gmt":"2013-09-11T20:35:41","slug":"organisationsformen-einer-trainingseinheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tennistraining.de\/eishockeytraining\/organisationsformen-einer-trainingseinheit\/","title":{"rendered":"Organisationsformen einer Trainingseinheit"},"content":{"rendered":"<h3> Methodische M\u00f6glichkeiten im Eishockeytraining<\/h3>\n<p>Der Aufbau einer Trainingseinheit im Eishockey obliegt dem Trainer und dessen Kreativit\u00e4t. Allgemein betrachtet gibt es im Training drei Formen. Sogenannte Vorbereitungs\u00fcbungen werden ohne Gegner durchgef\u00fchrt. Inhaltlich kann dies zum Beispiel so gestaltet sein, dass der Spieler mit dem Puck eine gewisse Strecke mit verschiedenen Aufgaben, wie Slalomlauf durchl\u00e4uft und schlie\u00dflich aufs Tor schie\u00dft. <\/p>\n<p>In der zweiten Form \u2013 den Spiel\u00fcbungen greift ein Gegenspieler in das Geschehen ein. Beispielsweise kommt es nach dem Slalomlauf zu einer eins gegen eins Situation. Die dritte Form sind Vorbereitungsspiele. Charakteristisch f\u00fcr diese Form des Trainings ist die Gegenwart von Gegnern und angepasste Regeln an den Wettkampfbetrieb. Diese Regeln k\u00f6nnen jedoch modifiziert sein, um z. B. den \u00dcbergang vom Angriff in die Verteidigung zu trainieren. Diese Methodische Reihe eignet sich vor allem f\u00fcr das Kindertraining. Die Trainings\u00fcbung wird vom Einfachen zum Komplexen erweitert.<\/p>\n<h3> Trainingsformen <\/h3>\n<p>Interaktive Trainingsformen bringen der Erfahrung nach die meiste Freude, bei gleichzeitig hohem Trainingserfolg mit sich. Durch die Inhalte und die Methodiken steht der Trainer in engem Kontakt mit den \u00dcbenden und die Beziehungen der einzelnen Spieler zueinander stehen im Mittelpunkt. Man unterscheidet zwischen: <\/p>\n<p>\u2022\tGemeinsamer Form<br \/>\n\u2022\tGruppenform<br \/>\n\u2022\tIndividueller Form<\/p>\n<p>Bei der gemeinsamen Form \u00fcbt die gesamte Mannschaft gewisse Trainingsschwerpunkte ein und wird dabei direkt vom Trainer angeleitet. Um diese Trainingsform durchzusetzen ist Organisationstalent des Trainers und st\u00e4ndige Kontrolle gefragt. F\u00fcr ein Training im Kindes- und Jugendalter ist diese Trainingsform ungeeignet, da die Fertigkeiten der Kinder oftmals zu unterschiedlich sind. <\/p>\n<p>Bei der Gruppenform kann dieser hemmende Faktor bez\u00fcglich des Spielflusses ausgeschaltet werden. Dies ist beispielsweise m\u00f6glich, indem die gesamte Trainingsgruppe in kleine Gruppen bestehend aus 3-7 Personen unterteilt wird. Diese Unterteilung kann beispielsweise entsprechend der Leistungsst\u00e4rke, der Spezialisierung (St\u00fcrmer, Verteidiger) oder gemischt erfolgen. <\/p>\n<p>Jede Gruppe bekommt nun eine Aufgabe zugeteilt. Es ist m\u00f6glich dabei die Gruppenmitglieder durchzumischen oder eine Art Stationsprinzip durchzuf\u00fchren. Bei der dritten Trainingsform \u2013 der Individuellen Form entwickelt jeder Spieler seine Spielf\u00e4higkeiten in seinem pers\u00f6nlichen Tempo. Der Trainer kann so auf jeden einzelnen Eingehen und dessen pers\u00f6nliche Betreuung gew\u00e4hrleisten. Diese Trainingsform eignet sich vor allem bei kleinen Trainingsgruppen oder dann, wenn mehrere Trainer sich beteiligen.<\/p>\n<h3> Hinweise zur Methodik einer Trainingseinheit<\/h3>\n<p>Die Trainingsmethodik sollte entsprechend der Jahreszyklen angepasst werden. So bietet es sich an in der Wettkampfperiode vorwiegend auf dem Eis zu trainieren und oftmals spielnahe Trainingsformen zu \u00fcben. Jede Trainingseinheit sollte dann ein Spiel enthalten. Dadurch kommt ein gewisser emotionaler Touch hinzu und vor allem Kinder gehen motivierter zur Sache. Das Training muss st\u00e4ndig an die F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten der Spieler angepasst werden. <\/p>\n<p>Werden Grundfertigkeiten bereits teilweise beherrscht, sollte so schnell wie m\u00f6glich das Umschalten von Angriff auf Abwehr mittrainiert werden. Dies bedeutet, dass das Eislaufen vor- und r\u00fcckw\u00e4rts, parallel zur Puckf\u00fchrung und Puckabgabe trainiert werden sollte. Im Kindesalter sollte man es vermeiden einzelne Spieler auf gewisse Positionen zu trimmen. Die Spezialisierung erfolgt erst sp\u00e4ter, um den Spieler m\u00f6glichst flexibel auszubilden und um ihm die M\u00f6glichkeit zu geben sich mit einer Position und deren Charakteristiken zu identifizieren. <\/p>\n<p>Im Trainingsprozess sollte der Trainer stets darauf achten eine Einleitung und einen Schluss zu formulieren. Es sollte also auch nach jedem Training eine Zusammenfassung stattfinden. Diese beinhaltet Lob und Kritik, wobei die Ansprache stets so gestaltet sein sollte, dass sich die Teilnehmer auf die n\u00e4chste Einheit freuen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Methodische M\u00f6glichkeiten im Eishockeytraining Der Aufbau einer Trainingseinheit im Eishockey obliegt dem Trainer und dessen Kreativit\u00e4t. Allgemein betrachtet gibt es im Training drei Formen. Sogenannte Vorbereitungs\u00fcbungen werden ohne Gegner durchgef\u00fchrt. 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