{"id":516,"date":"2016-02-06T17:27:51","date_gmt":"2016-02-06T15:27:51","guid":{"rendered":"http:\/\/tennistraining.de\/badmintontraining\/?p=516"},"modified":"2016-01-22T14:09:50","modified_gmt":"2016-01-22T12:09:50","slug":"belastung-abhaengig-von-ballwechselzeit-spieltempo-und-technik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tennistraining.de\/badmintontraining\/belastung-abhaengig-von-ballwechselzeit-spieltempo-und-technik\/","title":{"rendered":"Einfluss von Ballwechselzeit, Spieltempo und Technik"},"content":{"rendered":"<p>Jedes Sportspiel ist durch eine aktive Zeit gekennzeichnet und eine Phase, in der das Spielger\u00e4t nicht genutzt wird, wenn es sich zum Beispiel im Aus befindet.<br \/>\nAnhand der Aktiv-\/Passivquote lassen sich R\u00fcckschl\u00fcsse ziehen, wie hoch die Belastung in den einzelnen Abschnitten ist und welcher Energiebedarf diese decken kann.<\/p>\n<p>Bei der Sportart Badminton nimmt die aktive Spielzeit nur 40 % der Gesamtspielzeit ein. In einer Untersuchung von verschiedenen Leistungsklassen lag der Anteil der aktiven Belastungsphase in einem 30-min\u00fctigen Spiel bei ca. 10 Minuten. In dieser Zeit wurden 127 bis 139 Ballwechsel vollzogen.<\/p>\n<p>Zusammenfassende Untersuchungen kommen auf folgende Leistungsparameter:<\/p>\n<p>\u2022\tEin Ballwechsel umfasst durchschnittlich 4.2 bis 8.6 Sekunden<br \/>\n\u2022\tDie Pausenl\u00e4nge betr\u00e4gt durchschnittlich 8.4 bis 12.9 Sekunden <\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich konstatieren, dass der aktive Belastungsteil unter 50% liegt \u2013 einzelnen Belastungsspitzen dauern nicht l\u00e4nger als 10 Sekunden und die Pausen fallen deutlich l\u00e4nger aus, als die Zeitr\u00e4ume mit aktiver Belastung.<\/p>\n<h3>Laktatwerte im Wettkampf niedriger<\/h3>\n<p>Untersuchungen der Herzfrequenz und der Laktatwerte bei einer Gruppe von Leistungsspielern w\u00e4hrend ihrer Trainingseinheiten zeigen, dass die Werte sich in einem sehr hohen Belastungsbereich einpegeln. W\u00e4hrend insbesondere die Latkatwerte im Wettkampf deutlich niedriger ausfallen. Woran liegt das?<\/p>\n<p>Sportwissenschaftler f\u00fchren diese Unterschiede auf die im Wettkampf k\u00fcrzeren Ballwechselzeiten zur\u00fcck. Im Training liegen diese bei ca. 40 &#8211; 50 Sekunden. Der Vergleich mit der unterschiedlichen Ballwechselzeit wird auch in der Gegen\u00fcberstellung von Freizeitspielern und Leistungsspielern deutlich. Dort liegen aufgrund der l\u00e4ngeren Ballwechselzeiten bei Freizeitsportlern die Lakatwerte mit 6.2 mmol l-1 (anearober Bereich) deutlich \u00fcber denen der Profis mit 3.6 mmol l-1 (aerob\/aneroben \u00dcbergangsbereich). <\/p>\n<p>Wiederum ist die Herzfrequenz bei Profis signifikant h\u00f6her. Trotz der k\u00fcrzeren Ballwechselzeiten gegen\u00fcber den Freizeitsportlern zeichnet sich ihr Spiel durch ein h\u00f6heres Tempo und eine ausgereiftere Technik aus. <\/p>\n<p>Quelle: Ruhr Uni Bochum<\/p>\n<p>http:\/\/vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum.de\/spomedial\/content\/e866\/e2442\/e12729\/e12938\/e12949\/e13020\/index_ger.html<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jedes Sportspiel ist durch eine aktive Zeit gekennzeichnet und eine Phase, in der das Spielger\u00e4t nicht genutzt wird, wenn es sich zum Beispiel im Aus befindet. Anhand der Aktiv-\/Passivquote lassen sich R\u00fcckschl\u00fcsse ziehen, wie hoch die Belastung in den einzelnen Abschnitten ist und welcher Energiebedarf diese decken kann. 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