{"id":339,"date":"2014-03-19T22:28:06","date_gmt":"2014-03-19T20:28:06","guid":{"rendered":"http:\/\/tennistraining.de\/badmintontraining\/?p=339"},"modified":"2014-01-30T22:44:42","modified_gmt":"2014-01-30T20:44:42","slug":"zielbereiche-des-coachs-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tennistraining.de\/badmintontraining\/zielbereiche-des-coachs-teil-2\/","title":{"rendered":"Zielbereiche des Coachs \u2013 Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem bisher auf die Individualit\u00e4t eines jeden Badmintonspielers, auf die Emotion und auf die Motivation eingegangen wurde, kommen wir und zu den Faktoren Einstellung, Kampfbereitschaft, Konzentration und Selbstvertrauen.<\/p>\n<h3> Die Einstellung <\/h3>\n<p>Auch das gr\u00f6\u00dfte Talent n\u00fctzt nichts, wenn die Einstellung zum Sport fehlt. Die Einstellung ist wesentlich verantwortlich, um einen Motivationszuwachs zu erreichen. Die innere Bereitschaft in einer bestimmten Art und Weise zu handeln, zu denken und zu f\u00fchlen kann \u00fcber Erfolg und Misserfolg entscheiden.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst gehen wir davon aus, dass der Spieler eine Aufgabe \u201eGewinne das Spiel\u201c vor sich hat. Situationsbedingt kann es auch gegen einen sehr starken Gegner hei\u00dfen \u201ekonzentriere dich besonders\u201c \u2013 \u201everfolge das taktische Konzept\u201c. Diese Vorgabe steuert das Verhalten auch dann, wenn der Spieler sich dessen nicht st\u00e4ndig bewusst ist.<\/p>\n<p>Diese Vorgabe f\u00fcr die Einstellung muss dem Spieler bewusst sein, erst dann, wenn es einprogrammiert ist, kann er durch Emotionen mobilisiert werden. Mit anderen Worten \u201eErst der Verstand \u2013 dann das Gef\u00fchl\u201c.<\/p>\n<h3> Die Kampfbereitschaft <\/h3>\n<p>Der Grad des Einsatzes, den der Spieler bereit zu investieren ist, entscheidet dar\u00fcber, wie sehr er f\u00fcr sein Ziel k\u00e4mpft. Kampfbereitschaft wird vom Spieler bewusst aufgebaut, es ist eine emotionale Einstellung zum Sport. Die optimale Kampfbereitschaft entsteht durch ein gesundes Ma\u00df an Rivalit\u00e4t, Lust am Badmintonspiel und auf einem Selbstvertrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten.<\/p>\n<h3> Die Konzentration <\/h3>\n<p>Das Beste ist, wenn sich der Spieler vollkommen auf das Spiel konzentrieren kann. Dies ist jedoch nicht auf Knopfdruck m\u00f6glich. Eine starre Konzentration l\u00e4sst den Spieler verkrampfen, eine zu lockere herangehensweise f\u00fchrt oft zu fehlendem Kampfgeist, wobei sich wieder bemerkt macht, dass man keine dieser Pers\u00f6nlichkeitsdimensionen vollkommen getrennt betrachten kann. Es kommt auf eine gesunde Mischung drauf an.<\/p>\n<p>Ein Wechsel von Erholungspausen und der Neuaufbau der Konzentration f\u00fcr das n\u00e4chste Spiel sind wichtige Elemente, um erfolgreich zu spielen. Dabei gilt: Je intensiver die Konzentration erfolgt, umso wichtiger sind auch die Erholungspausen. Denn hohe Konzentration geht zu Lasten der Nervenenergie, deshalb gilt die Einsicht zum rechtzeitigen Abschalten (beispielsweise in der Satzpause) ebenso zu einem Coachingmittel, welches dem Spieler ab und zu gesagt werden kann.<\/p>\n<p>Matthias Bormann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem bisher auf die Individualit\u00e4t eines jeden Badmintonspielers, auf die Emotion und auf die Motivation eingegangen wurde, kommen wir und zu den Faktoren Einstellung, Kampfbereitschaft, Konzentration und Selbstvertrauen. Die Einstellung Auch das gr\u00f6\u00dfte Talent n\u00fctzt nichts, wenn die Einstellung zum Sport fehlt. Die Einstellung ist wesentlich verantwortlich, um einen Motivationszuwachs zu erreichen. 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