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13. Januar 2017 um 18:28

Oberkörpererwärmung für das Tennis Spiel

Wer auf der Suche nach Alternativen bezüglich der Erwärmung im Tennisspiel ist, ist auf dieser Seite genau richtig. Heute im Fokus: Bodyswing.

Hintergründe der Trainingsübung

In kaum einer anderen Sportart sind die seitlich rotierenden Muskeln des Oberkörpers mehr gefragt als im Tennis. Egal ob beim Topspin oder beim Slice. Jeder Schlag wird neben dem Körper ausgeübt. Die Body Swing Übung wird mit einem Springseil ausgeführt.

Dieses dient als Referenz und Fixgerät, um die Übung durchführen zu können. Die Übung trainiert und erwärmt in erster Linie die Oberkörpermuskulatur. Sie gilt als alternative Erwärmungsübung und ist für jedes Trainingsniveau geeignet, da die Geschwindigkeit individuell gedrosselt werden kann.

Durchführungsdetails

body_swing_training

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Enden des Springseils werden zu Beginn in aufrechter Position in den Händen gehalten. Die Fäuste werden wie in der Abbildung zu sehen aneinander gehalten. Das Seil wird auf Brusthöhe an der Körperseite in einer Kreisbewegung nach vorn bewegt. Die Seiten wechseln ca. nach 30 Sekunden Übungsdurchführung.

Entsprechend des Trainingsniveaus kann die Geschwindigkeit der Kreisbewegung angepasst werden. Um die Übung zu erschweren, kann aus der Kreisbewegung des Sprungseils eine Achterbewegung gemacht werden.

Intensität:

3 x 30 Sekunden
jeweils auf der rechten und auf der linken Körperhälfte
Pausen: ca. 30 Sekunden

1. April 2015 um 12:20

Weitere Varianten bei der Erwärmung

Bezug nehmend auf den letzten Artikel vor einer Woche folgen nun noch mehr kleine Erwärmungsspiele im Tennis. Oftmals stehen Tennistrainer vor ihrer Trainingsgruppe und wissen nicht so recht, was sie zur Erwärmung spielen sollen oder wie sie generell die Erwärmung gestalten sollen. Hier folgen einige Ideen:

Erwärmungsideen für Tennis

6. Reaktionsübung für Tennisspieler. Nach einer kurzen Erwärmung ohne Ball (Lauf ABC, Schattenlauf/ einige lockere Runden Drehen) gehen die Spieler paarweise zusammen. Ein Spieler steht hinter dem anderen und hat einen Ball in der Hand. Diesen wirft er ohne Ankündigung über seinen Partner, der ihn so schnell wie möglich fangen bzw. hinter ihm her sprinten muss.

7. Variationen von Fange. Ok, dass Spiel Fange kennt jeder (auch eine gute Möglichkeit für die Erwärmung!). Eine Variation ist das Spiel „Adler fängt die Maus“. Bei diesem stehen 3 Mäuse (3 Kinder) zusammen hintereinander und halten sich die Schultern fest. Ein anderes Kind, der Adler versucht das letzte Kind der 3er Reihe zu fangen. Alle drei müssen zusammenhalten, um nicht gefangen zu werden.

8. Ballspiele bzw. Zuwerfspiele. Anstelle stupide Runden zu laufen, können diese auch mit Tennisball absolviert werden. Varianten dabei sind zum Beispiel das Hin- und Herwerfen, das Balancieren auf dem Schläger, einmal Vorhand, einmal Rückhand. Rückhand, Kante, Vorhand und und und…
9. Eine Übung, die häufig im Fußball praktiziert wird heißt überrunden. Beim Joggen im Kreis (um den Tennisplatz) überrundet jeweils der letzte alle vor ihm laufenden Spieler. Ist er an der Front angekommen, ist derjenige dran, der jetzt ganz hinten steht.

10. Beim Linienlauf werden alle Linien auf dem Tenniscourt abgelaufen. Das „Runden Laufen“ bekommt dadurch eine neue Komponente.

Zu guter letzt sollte hervorgehoben werden, dass man stets auf die Trainingsgruppe reagieren muss. Nicht alle Übungen kommen gut an, man muss sie gegebenenfalls abwandeln. Gerade bei Mannschaftswettbewerben ist darauf zu achten, dass die Mannschaften eine möglichst ausgeglichene Stärke haben.

20. März 2015 um 12:20

Aufwärmübungen im Tennis – eine Übersicht

Häufig wissen Trainer nicht so richtig, was sie bei der Erwärmung variieren können. Oft wird dann doch darauf zurückgegriffen, dass sie Runden laufen lassen, Fussball mit ihren Schützlingen spielen oder gar keine Erwärmung anleiten.

Beispiele für die Erwärmung

Es folgt eine Aufzählung mit verschiedenen Ideen für eine Erwärmung im Tennis.

1. Jedes Kind sucht sich einen Partner. Immer abwechselnd (jeder rennt eine Runde an der Front) wird eine Übung vorgegeben, die der andere (der Schatten) nachmacht. Man nennt diese Übung auch Schattenlauf und kann sie variieren.

2. Es werden mehrere Schläger auf dem Tennisplatz verteilt. Auf der Hälfte der Schläger liegen 2 Bälle, auf der anderen Hälfte liegt kein Ball. Die Trainingsgruppe wird in zwei gleich große Mannschaften geteilt. Das Ziel von Mannschaft 1 ist es pro Schläger je einen Ball zu platzieren. Das Ziel von Mannschaft 2 ist es pro Schläger so viele Bälle wie möglich zu erhaschen. Nach einer vorgegebenen Zeit vom Trainer ist Schluss.

3. Mit einem Tischtennisball wird Ballhasche gespielt. D.h. der Fänger hat die Aufgabe alle anderen abzuschießen. Ist einer getroffen so ist er an der Reihe. Wichtig ist das Spielfeld klar abzutrennen. Der Hinweis, dass nicht aufs Gesicht geschossen werden darf ist auch wichtig.

4. Die Tennisspieler nehmen ihren Schläger als Hockeyschläger. Mit einem Tennisball wird Hockey gespielt. Zwei Tore müssen vorher aufgestellt werden und es müssen Mannschaften gebildet werden. Zum Schutze des Schlägers ist es günstiger diese Übung nur auf dem Rasen oder in der Halle zu machen.

5. Fußball kann man ebenso spielen. Aber mit dem Tennisball. Zwei Tore aufstellen, zwei Mannschaften wählen lassen und los geht es.

Im nächsten Artikel folgen die Übungen 6 – 10.

22. Februar 2015 um 12:18

Erwärmung im Tennis

Das Tennisspiel ist in Anbetracht der vielen langen Sätze ein sehr anstrengender Sport. Auch die Komplexität der Einzelbewegungen bewirken, dass sehr viele verschiedene Muskeln innerviert werden. Eine sorgfältige Erwärmung ist zwingend notwendig, nicht nur zur Verletzungsprophylaxe.

Tenniserwärmung Theorie

Zunächst stellt sich die Frage, warum eine Erwärmung überhaupt notwendig ist. Ein Punkt wurde bereits erwähnt, die Vorbeugung von Verletzungen. Hinzu kommen erfolgsbestimmende Faktoren, wie die spezifisch bei der Sportart benötigte Muskulatur zu erwärmen. Ein ganz wichtiger Punkt, den viele immer wieder vergessen ist die mentale Einstellung. Bin ich bereit für das Training? Was will ich heute gezielt verbessern? Wer ist mein Gegner, wo sind seine Stärken und Schwächen?

Diese und weitere Fragen kommen vielen zurecht während der Durchführung der Erwärmung. Die Erwärmung im Tennis kann ebenso als eine psychische Vorbereitung angesehen werden. Sie dient gerade im Hobbybereich auch dazu einmal abschalten zu können. Denn nicht wenige sind während des Trainings im Kopf noch bei der Arbeit. Die Erwärmung kann zum Ritual werden, um sich vom Alltag zu lösen und mit der optimalen Einstellung in das Training zu gehen.

Tenniserwärmung in der Praxis

In vielen Vereinen wird das Thema Erwärmung gerade im Breitensport gekonnt ignoriert. Die Spieler kommen von Arbeit, Ausbildung oder der Schule, ziehen sich um und es geht los mit dem tennisspezifischen Einspielen.

Nun gerade das ist nicht im Sinne des leistungsorientierten Tennistrainings. Viele denken bei einer Erwärmung daran „nur“ Runden laufen zu müssen. Dieses typische Einlaufen, was man von der Schule kennt. Einer macht vor – der Rest macht nach. Klar, dass viele darauf keine Lust haben.

In der folgenden Artikelserie (bitte nächste Woche den Beitrag lesen) werden Alternativen zum Runden laufen niedergeschrieben.

Kategorie: Erwärmung – Autor: kd
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