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9. Dezember 2018 um 22:13

Armkreisen für eine bessere Verletzungsprävention

Im Rahmen dieser Reihe, wollen wir nicht nur Kräftigungsübungen präsentieren, sondern auch Übungen zur Erwärmung und solche, die Verletzungen vorbeugen und der allgemeinen Gesundheit dienen. Eine solche Übung ist die Folgende.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Sie ist gut in das Aufwärmprogramm integrierbar, nimmt wenig Zeit in Anspruch und kann ohne Trainingsgeräte ausgeführt werden. Die Übung zielt auf die Erwärmung der Arm, Schulter, Rücken und Brustmuskulatur ab. Gerade im Tennis, werden diese Muskelgruppen stark beansprucht.

Die Schultern beispielsweise sind eine enorm anfällig Körperpartie für Verletzungen und sollten daher gründlich erwärmt werden.

Zudem kräftigt die Übung auch den Rücken und trägt damit auch zur allgemeinen Gesundheit bei. Ein ausgiebiges Aufwärmprogramm, wird gerade im Amateursport häufig vernachlässigt – obwohl es für die Verletzungsprävention eine wichtige Rolle spielt.

Die Übung:
Man stellt sich aufrecht hin und lässt die Arme in verschiedenen Richtungen kreisen – beispielsweise ein Durchgang vorwärts, einen rückwärts, eine „Acht“ usw. Möchte man zusätzlich die Koordination beanspruchen, kann man die Arme auch in gegenläufige Richtungen bewegen.

Intensität:
Pro Bewegungsrichtung jeweils 30 Sekunden.

27. Oktober 2018 um 08:17

Spiderman-Liegestütze mit der Hürdenleiter

Statt eine Übung vorzustellen, konzentrieren wir uns dieses Mal auf eine Trainingshilfe. Dieses Trainingshilfe ist die Hürdenleiter. Dieses Gerät kann erheblich dazu beitragen, das Training zu professionalisieren, um auch im Breitensport deutliche Fortschritte zu erzielen.

Im Tennis-Training kann die Hürdenleiter dabei ebenfalls zur Verbesserung notwendiger Kompetenzen beitragen: Koordination und Schnelligkeit. Die Schlagbewegungen des Tennis sind dabei technisch schon anspruchsvoll.

Hinzu kommt, dass ein dynamischer und koordinierten Bewegungsablauf der Beine die Stellung zum Ball und damit den Schlagerfolg deutlich erhöhen.

Die Arme können durch Übungen wie „Spiderman-Liegestütze“ in ihrer Koordination deutlich verbessert werden. Auch für die Beine sind reichlich Übungen zur Koordination vorhanden, die online zu finden sind.

Kategorie: Koordination – Autor: kd
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16. September 2018 um 18:40

Battle Rope Training für eine kräftige Schlagbewegung

Die Schlagbewegung im Tennis fordert vorrangig den Armen und der Schulter einiges an Anstrengung ab. Zudem muss der Körper permanent sich selbst stabilisieren während der Schlagbewegung.

Das fordert nicht nur muskuläre Leistungen der Stabilisatoren im Bauch und unteren Rücken, sondern auch koordinative Leistungen des Sportlers selbst. Zudem muss dieser die Balance halten können, wobei wiederum die Stabilisatoren unterstützen. Meistens müssen diese Kompetenzen einzeln trainiert werden.

Einige Übungen eignen sich allerdings, um alle genannten Punkt zu verbessern; sowohl im Hinblick auf die Kraft der Schlagmuskeln als auch auf Stabilität des gesamten Körpers. Die nachfolgende Übung ist ein Beispiel für einen solchen Alleskönner.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Übung:

Benötigt wird ein Battle Rope, das stabil an einem Gegenstand befestigt wird. Anschließend stellt man sich auf ein leicht angewinkeltes Bein. Nun schwingt man in konstantem Tempo die beiden Seilenden abwechselnd mit beiden Armen.

Intensität:
Drei Sätze á zwanzig Sekunden bei jeweils einer halben Minute Pause.

18. August 2018 um 10:07

Stabilisatoren-Training für mehr Energie im Schlagarm

Für unseren gesamten Bewegungsablauf, sogar für unsere generelle Fähigkeit Sport zu treiben gibt es kaum eine wichtigere Muskelgruppe als die Rumpfmuskulatur.

Spezieller noch ist es die Kernmuskulatur am Bauch und untere Rücken, die alle Bewegungen stabilisiert.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Beim Tennis beispielsweise nimmt sie allein deshalb eine wichtige Funktion ein, weil die Energie bei einem durchschnittlichen Tennisschlag hoch ist: Wenn diese Muskeln nicht ausreichend stabilisieren würden, käme erstens die Energie, die aus den Beinen bezogen wird nicht problemlos in der Schulter und dem Schlagarm an und zweitens wäre die Handlungsschnelligkeit nach dem Schlag enorm gering.

Dies ist nur ein Beispiel dafür, warum es sinnvoll ist klassische Übungen zur Kräftigung der Stabilisatoren im Tennis zu betreiben.

Die Übung:

Man sitzt auf dem Boden, wobei lediglich das Gesäß Kontakt zum Boden hat. Dann zieht man abwechselnd beide Beine zur Brust und übergibt darunter einen Medizinball. Ausschließlich der Po sollte Bodenkontakt halten.

Intensität:

Vier Mal zehn Sekunden

Kategorie: Krafttraining – Autor: kd
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22. Juli 2018 um 16:10

Dehnungsübungen – als Gegenspieler zu Krafttraining

Neben der technischen, tennisspezifischen Schulung, sollten auch Dehnübungen in das Aufwärm- und/oder Auslaufprogramm des Trainings eingebaut werden. Dehnübungen lockern die Muskulatur, die dadurch stressresistenter wird und zugleich ihre Stützfunktion für anfällige Körperpartien, wie Wirbelsäule, Schulter, Knie usw. ausüben kann.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Dadurch bietet ein ausgiebiges Dehnprogramm eine gute Möglichkeit zur Verletzungsprävention. Gerade die oft (je nach Schlagtyp) einseitige Belastung des Oberkörpers beim Tennis erfordert einen guten Ausgleich.

Neben Krafttraining sollte der in Dehnübungen bestehen, die dadurch Fehlhaltung zuvorkommen, indem beide Seiten des Oberkörpers in der Länge der Muskelstränge übereinstimmen.

Durchführung:
Man legt sich auf eine weiche Unterlage. Auf dieser liegt man bäuchlings und hebt Arme und Beine, bis nur noch der Rumpf Kontakt zum Boden hat.

Intensität:
Die Position sollte zwanzig Sekunden gehalten werden. Drei Durchgänge.

23. Juni 2018 um 08:12

Optimale Regeneration: Stimulierung der Muskel-Faszien

Die Übung für diesen Monat ist keine Übung im klassischen Sinne. Vielmehr steht ein Gerät im Vordergrund, dass gerade in der Physio-Therapie angewendet wird, um muskulären Beschwerden vorzubeugen.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Gerade im Profisport ist die Faszien-Rolle längst Standard. Mit Hilfe dieser Rolle, kann der Rücken gelockert werden, indem sie durch eine spezielle Oberflächenstruktur tief in die Muskulatur eindringt und diese massiert.

Infolgedessen werden Verklebungen der Muskelstränge aufgelöst. Diese Verklebungen können schwerwiegende Rückenprobleme verursachen oder allgemeinen die Leistungsfähigkeit in sportlicher Hinsicht oder die Lebensqualität in allgemeiner Hinsicht beeinträchtigen.

Ausführung:
Man legt sich auf die Rolle und beginnt sich vom unteren Rücken an langsam nach oben auszurollen, bis man die Schulterblätter erreicht. Besonders verspannte Stellen sollten langsam und intensiv ausgerollt werden.

Kategorie: Allgemein – Autor: kd
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19. Mai 2018 um 07:48

Mehr Explosivität in den Beinen

Um im Tennissport erfolgreich zu sein, kommt es nicht ausschließlich auf die Schlagtechnik an. Zwar ist sie notwendig, aber auch andere Faktor bestimmen einen guten Spieler.

So ist beispielsweise Explosivität in den Beinen und ein fester Stand enorm hilfreich. Die schnellen und kurzen Sprints, die abrupt abgebrochen werden, ermöglichen optimale Positionen auf dem Feld.

Damit das Stellungsspiel dementsprechend erfolgreich sein kann, müssen muskuläre Grundlagen gelegt werden.

Die folgende Übung fördert die Explosivität in den Beinen, durch das gezielte Training der Sprungkraft und der schnellen Stabilisation.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Übung:
Man stellt sich seitlich neben eine PlyoSofBox mit Blickrichtung nach vorne.

Nun springt man beidbeinig ab bei konstanter Blickrichtung, landet auf der Box und steigt auf der anderen Seite ab. Nun startet man von dort.

Intensität:
Vier Durchgänge mit zehn Wiederholungen bei 30 Sekunden Pause.

19. April 2018 um 21:30

Starker Rücken für besseres Muskel-Zusammenspiel

Auch wenn Tennis gemeinhin als Gentleman-Sport gilt, ist diese Sportart mit schweißtreibender Anstrengung verbunden. Diese Anstrengungen entstehen durch das Zusammenspiel der schnellen Beinarbeit und der Kraftanstrengungen in den Schlagbewegungen.

Deshalb sollte auch der Tennisspieler Kraftübungen nicht scheuen. Eine oftmals vergessene Muskelpartie, die im Tennis durch das permanente intensive Zusammenspiel aller Körperregionen beansprucht wird, ist ihr verbindendes Glied: der untere Rücken.

Dieser kann gezielt trainiert werden. Der positive Nebeneffekt besteht darin, dass ein trainierter unterer Rücken nach unten die im Tennis belasteten Knie und nach oben die Bandscheibe stützt, indem er die Lenden-Wirbelsäule stabilisiert.


Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Die Übung:
Der Übende legt sich mit der Hüfte und dem Gesicht nach unten auf einen Pezziball. Die Füße werden so auf dem Boden hinter dem Ball positioniert und der Körper unter Spannung gehalten, dass Die Beine bis zur Hüfte eine gerade Linie bilden. Anschließend die Beine abwechselnd anheben, sodass Spannung im Gesäß zu spüren.

Intensität:
3X30 Sec. bei 30 Sec. Pause.

Kategorie: Stabilisation – Autor: kd
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11. März 2018 um 09:01

Twists-Sprünge: Effektive Aufwärmübung

Tennis ist eine Sportart, in der man sich leicht verletzen kann. Gerade Sprunggelenke, Knie und muskuläre Verletzungen entstehen leicht. Dabei könnte einem gewissen Anteil der Verletzungen zuvorgekommen werden, indem ein gründliches Aufwärmprogramm absolviert werden würde.

Dieses umfasst nicht mehr als 5-10 Minuten und sollte daher immer den ersten Block jeder Trainingseinheit bilden. Gerade im Amateursport, in dem das Arbeitsleben durch Verletzungen beeinträchtigt werden kann und die Trainingsmöglichkeiten im Gegensatz zum Profisport keine ausführliche Möglichkeit zur Verletzungsprävention bieten, sollte diese Faustregel befolgt werden.

Die folgende Übung wärmt Hüfte und Beine sowie Schultern und Arme auf und eignet sich daher gut für den Tennissport.

Übung:
Die Übung beginnt im aufrechten Stand. Nun mit einem Springseil beginnen seilzuspringen. Dabei beidbeinig landen – allerdings so, dass durch Hüftdrehungen immer ein Fuß vor dem anderen landet.

Intensität:
3 Sätze á 30 sec. und 30 sec. Pause zwischen den Sätzen.

17. Februar 2018 um 08:38

Liegestütze für einen guten Topspin

Einen guten Topspin zu haben, kann der entscheidende Vorteil in jedem Match bedeuten. Gerade dieser lässt sich besonders gut durch Übungen für die Brustmuskulatur intensivieren. Schließlich ist die Brust für die Bewegungen des Arms hin zum Oberkörper verantwortlich.

Diese Bewegung zeichnet den Topspin aus. Eine Übung zu finden, die sich gut eignet, um Brust und Schulter zu trainieren dürfte in Anbetracht der heutigen Übungskataloge und Trainingsmethoden kein Problem sein.

Doch bei aller möglichen Komplexität des Trainings, kann manchmal ein Klassiker aus dem Übungsrepertoire nicht schaden:

Die Übung:

Foto: Diplom-Sportwissenschaftler Dominik Langenegger

Der Übende führt Liegestütze aus. Allerdings positioniert man sich mit den Händen auf Hanteln. Dies fordert die Balance und Stabilität des Oberkörpers. Dazu legt man sich zwischen diese Hantel und legt die Hände auf sie.

Die Hanteln sollten auf Brusthöhe sein. Anschließend drück man sich hoch und führt Liegestütze aus, ohne dass dabei die Ellenbogen voll durchgedrückt werden. Zudem sollte der Rücken immer gerade sein.

Intensität:
3 Sätze á 12 Wdh.

Kategorie: Krafttraining – Autor: kd
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